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Westliche Konzeptionen
Westliche Konzeptionen Generalverdacht Islamismus Teil II – Wenn das „Existenzrecht“ zum Merkmal wird Ein Aspekt, der vor allem in Deutschland bei der Islamismusfrage besonders in den Mittelpunkt gerückt ist, ist die Haltung des Muslims zu „Israel“. Explizit geht es um das sogenannte Existenzrecht „Israels“. Hierzu muss man wissen, dass es völkerrechtlich kein „Existenzrecht“ gibt, das einem Staat eine ewige Existenz garantiert. Das Existenzrecht eines Staates ist weder politisch noch historisch gewährleistet.
Westliche Konzeptionen Generalverdacht Islamismus Teil I – Wenn die Meinungsfreiheit nicht für alle gilt Der weltweite Kampf gegen den Islam ist offenkundig, aber er wird nicht unter dieser Bezeichnung geführt. Dafür hat man den Begriff „Islamismus“ eingeführt. Jede Maßnahme und jeder Krieg gegen Muslime wird der Öffentlichkeit als Kampf gegen den Islamismus verkauft. Man gehe also nicht gegen die Muslime und den Islam vor, sondern nur gegen Islamisten. Damit suggeriert man den Muslimen zwar, dass der Kampf sich nicht gegen sie richte – denn kein Muslim versteht sich als Islamist –, konfrontiert sie aber mit einer Definition für Islamismus, die zwangsläufig jeden Muslim zum Islamisten erklärt. Somit stellt der vermeintliche Kampf gegen den Islamismus letztlich einen Kampf gegen den Islam und die Muslime dar – für Muslime keine neue Erkenntnis.
Westliche Konzeptionen Die gesellschaftliche Entwicklung der Frau im Westen Der westliche Geschlechterkampf zwischen Mann und Frau entfaltet sich als Ergebnis einer langen ideengeschichtlichen Entwicklung, die sich über Jahrhunderte hinweg aufbaut und in der Moderne verdichtet. Was heute als Spannungsfeld zwischen Mann und Frau sichtbar wird, ist nicht isoliert entstanden, sondern wächst aus historischen Deutungen des Menschseins, aus religiösen, philosophischen und ökonomischen Ordnungen, die das Verhältnis der Geschlechter schrittweise formen und verändern.
Westliche Konzeptionen Wie demokratische Staaten die Meinungsfreiheit aushebeln Die Menschen in Europa und den USA wiegen sich in Sicherheit, seitdem sie sich die Demokratie und das vermeintliche Privileg der vier Freiheiten erkämpft haben. Die Meinungsfreiheit betrachten sie als ihre größte Errungenschaft, die ihnen suggeriert, dass ihr Staat ihnen für eine abweichende Meinung und Kritik nichts anhaben könne. Das Problem mit der Meinungsfreiheit ist jedoch wie mit allem in der Demokratie, dass sie ein Produkt des Menschen ist und der Mensch sie jederzeit einschränken oder vollständig zurücknehmen kann. Es ist kein absolutes Recht, weil es der Willkür des Menschen unterliegt.
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