In Aserbaidschan – einem Land mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit – verweist das säkulare Aliyev-Regime Schülerinnen und Lehrerinnen aufgrund des ḫimār von Schulen und Bildungseinrichtungen.
Presseverlautbarung
Der Angriff des Aliyev-Regimes auf den ḥiǧāb ist ein weiterer Beweis für seine Unterwürfigkeit gegenüber Amerika und dem Zionistengebilde!
(Übersetzt)
In Aserbaidschan – einem Land mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit – verweist das säkulare Aliyev-Regime Schülerinnen und Lehrerinnen aufgrund des ḫimār von Schulen und Bildungseinrichtungen. Dabei handelt es sich um die islamrechtliche Kleiderordnung, die den Frauen von Allah, dem Erhabenen und Allmächtigen, vorgeschrieben wurde! Diese ungerechte Entscheidung fällt in eine Zeit, in der das Regime seine Militär- und Sicherheitsallianz mit Kolonialmächten wie den Vereinigten Staaten und dem jüdischen Gebilde vertieft und gleichzeitig seine Integration mit den Regimen Zentralasiens vorantreibt.
Nach der Unterzeichnung einer strategischen Charta mit US-Vizepräsident J.D. Vance und nachdem der Premierminister des Zionistengebildes, Benjamin Netanjahu, in einem Brief vom 12. Juni Aliyevs Bemühungen zur „Bekämpfung von Extremismus“ lobte, hat das Regime dem ḫimār offen den Krieg erklärt. Damit hat es – ganz nach dem Vorbild der Regime in Zentralasien – sein wahres Gesicht vollständig offenbart: ein Gesicht, das dem Islam und den Muslimen zutiefst feindlich gesinnt ist. Es ist kein Geheimnis, dass die usbekischen Behörden bis vor Kurzem den niqāb und den ḫimār für Mädchen in Bildungseinrichtungen einschränkten und Jungen die Teilnahme an den Freitags- und tarāwīḥ-Gebeten untersagten. Ebenso hat Tadschikistan repressive Gesetze gegen islamische Kleidung und den ḫimār erlassen, während Kasachstan und Kirgisistan diverse religiöse Restriktionen verhängten.
Die Führer Usbekistans, Kasachstans, Kirgisistans und Tadschikistans verschwören sich – im Rahmen der US-geführten C5+1-Initiative und der Abraham-Abkommen (die eine Annäherung an das Zionistengebilde erleichtern) sowie durch Treffen der Organisation der Turkstaaten und Zusammenkünfte der Sicherheitsräte in Taschkent und Baku – gemeinsam mit dem Aliyev-Regime gegen den Islam. Dies geschieht stets unter dem Deckmantel der „Sicherheit und Extremismusbekämpfung“. Die hohle Rhetorik der Führer unserer Region bezüglich der „islamischen Einheit“ ist nichts weiter als eine trügerische Maske; sie dient den regionalen Interessen der USA und des jüdischen Gebildes und wird dazu missbraucht, die eigene muslimische Bevölkerung zu unterdrücken!
So wurde das Bildungssystem durch im Juli und Oktober 2026 erlassene Gesetze und Dekrete gewaltsam säkularisiert; seit dem 12. Oktober ist es Schülerinnen, die den ḥiǧāb tragen, nicht mehr gestattet, die Schulen zu betreten, und allein in der Hauptstadt Baku wurden 37 Muslime verhaftet.
Bemerkenswerterweise war es ausgerechnet der ausgeprägte Kampfgeist der muslimischen Soldaten, der dem Aliyev-Regime im Krieg gegen Armenien als entscheidender Faktor diente, um die Höhen von Karabach zurückzuerobern. So kämpften die heldenhaften muslimischen Söhne Aserbaidschans tapfer gegen die ungläubigen Armenier und schafften es durch den Einsatz ihres eigenen Blutes und Lebens, das islamische Territorium Karabachs aus den Klauen der Invasoren zurückzuerobern und zu befreien. Doch nun, als Gegenleistung für diese massiven Opfer, belohnt sie dieses Regime damit, dass es ihren Töchtern und Frauen die Schleier entreißt!
Zweifellos hat diese Entscheidung des aserbaidschanischen Regimes unter der Führung Aliyevs jeden Gläubigen zutiefst enttäuscht. So teilte ein Veteran des Karabach-Krieges eine Videobotschaft, in der er erklärte: „Ich habe diese Hand im Krieg für mein Heimatland geopfert. Wir haben unser Blut nicht dafür vergossen, dass sich die Augen unserer Kinder mit Tränen füllen und man ihnen den Schulbesuch verwehrt. Diejenigen, die sich dem ḫimār widersetzen, widersetzen sich Allah. Ihr werdet wie in einem Albtraum zugrunde gehen – wahrlich, wie in einem Albtraum, denn noch nie ist jemand als Sieger aus einem Kampf gegen Allah hervorgegangen. Und an diejenigen unter den Religiösen, die schweigen: Selbst wenn ihr tausendmal betet, wird nicht ein einziges eurer Gebete zählen.“ Gegenwärtig finden in ganz Aserbaidschan Protestmärsche und Kundgebungen von Muslimen statt.
Es ist für niemanden ein Geheimnis, dass der ḫimār nicht bloß ein Stück Stoff ist, das man nach den Launen staatlicher Gesetze oder des Säkularismus ablegen kann; vielmehr handelt es sich um eine von der šarīʿa zwingend vorgeschriebene Kleidung. Der Allmächtige sagt:
﴿وَلْيَضْرِبْنَ بِخُمُرِهِنَّ عَلَى جُيُوبِهِنَّ﴾
Und sie sollen ihre Kopftücher über ihre Brustschlitze ziehen.[24:31]
Muslimische Frauen um der Bildung willen dazu zu zwingen, ihre Kopftücher abzulegen, ist ein offener Krieg gegen das Urteil Allahs. Allah (t) sagt:
﴿أَفَحُكْمَ الْجَاهِلِيَّةِ يَبْغُونَ وَمَنْ أَحْسَنُ مِنَ اللَّهِ حُكْمًا لِّقَوْمٍ يُوقِنُونَ﴾
Suchen sie etwa das Urteil der Unwissenheit? Und wer ist ein besserer Richter als Allah für ein Volk, das fest überzeugt ist?[5:50]
Wir erklären unsere Solidarität mit den Muslimen in Aserbaidschan und teilen ihre Gefühle des Protests. Zudem verurteilen wir diese unheilvolle Entscheidung des Aliyev-Regimes aufs Schärfste – eine Entscheidung, die den Ungläubigen und den Juden gefällt, jedoch den Zorn und die Strafe Allahs heraufbeschwört, während sie die Würde und Ehre der Muslime mit Füßen tritt! Darüber hinaus rufen wir alle muslimischen Völker – in Aserbaidschan, Zentralasien und andernorts – dazu auf, keinerlei Gutes mehr von den repressiven Regimen zu erwarten, die schwer auf ihnen lasten. Stattdessen sollten sie mit aller Ernsthaftigkeit und Aufrichtigkeit danach streben, dem Islam wieder zur Herrschaft zu verhelfen und das Kalifat gemäß dem Plan des Prophetentums zu errichten.
Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir / Usbekistan