Geschichte Die Türken in Irland Anfang 1845 wurde Irland von der Großen Hungersnot heimgesucht. Infolge von Kartoffelmissernten kam es zu einer beachtlichen Nahrungsmittelknappheit, bei der innerhalb von vier Jahren zwischen einer halben und einer Million Iren ums Leben kamen. Die Stadt Drogheda nördlich der irischen Hauptstadt verzeichnete sogar eine Todesrate von etwa 30 Prozent. Millionen von Menschen verließen das Land in der Hoffnung, woanders den Magen füllen zu können. Ahmet Demir | 24. Februar 2011
Konzeptionen Al-Ihsan – der schöne Vollzug von Handlungen Die großen islamischen Gelehrten haben diese beiden Prinzipien immer miteinander verbunden, so erläuterte Al-Fadl Ibn Iyad den koranischen Vers: „Damit Er euch prüft, wer von euch die besten Taten vollzieht.", folgendermaßen: „Die beste Tat ist die aufrichtigste und die richtigste." Man fragte ihn: „O Abu Ali, was ist die aufrichtigste und richtigste Tat?" Er antwortete: „Wenn die Tat richtig vollzogen wurde, aber nicht aufrichtig, wird sie von Allah nicht angenommen. Und wenn sie aufrichtig, aber nicht richtig vollzogen wurde, wird sie von Allah ebenfalls nicht angenommen. Sie wird erst dann angenommen, wenn sie aufrichtig und richtig ist. Aufrichtig ist sie dann, wenn sie nur für Allah getan wurde. Und richtig ist sie, wenn man sie gemäß der Sunna vollzieht." Ahmet Demir | 24. Februar 2011
Geschichte Die Nusra der Ansar Der Islam nahm seinen Anfang in Mekka, ohne dass er sich dort jedoch in der Gesellschaft durchsetzen konnte. Die Menschen traten zwar in den Islam ein, aber es gelang den Muslimen nicht, in Mekka die Oberhand zu gewinnen. Vielmehr waren sie der Verfolgung, der Folter und den Schikanen der Götzenanbeter ausgesetzt, die entweder zu stolz waren, die Vielgötterei aufzugeben und den Islam anzunehmen, oder aber aus reiner Gewohnheit nicht von ihrem alten Glauben, dem Glauben ihrer Vorväter, abweichen wollten. Vor allem die einflussreichen Persönlichkeiten in Mekka, die Edlen des Stammes Quraisch (der führende Stamm in Mekka), hielten stur an ihren primitiven Vorstellungen fest und bekämpften den Islam. Solange die einflussreichen Persönlichkeiten e Ahmet Demir | 24. Februar 2011
Geschichte Das Abkommen von Hudaibiya Der Name des Ortes Hudaibiya auf der arabischen Halbinsel ist direkt gekoppelt an das berühmte Abkommen, welches zwischen Muhammad (s.a.s.) als Führer des Islamischen Staates und Suhail als Vertreter der Quraisch in Mekka im Jahre sechs nach der Hijra (Beginn der islamischen Zeitrechnung) geschlossen wurde. Ahmet Demir | 20. Februar 2011
Konzeptionen Die Realität des Diesseits Das kennzeichnende Merkmal der diesseitigen Welt ist ihre Vergänglichkeit. Der Mensch verbannt diesen Gedanken nur allzu gerne in sein Unterbewusstsein, weil er nicht an seine eigene Vergänglichkeit erinnert werden will. Nur ist nichts so sicher wie der Tod eines jeden Lebewesens, und doch versucht der Mensch sein eigenes Lebensende zu überwinden. Obwohl er die Vergänglichkeit der Materie unmittelbar wahrnehmen kann – ob an sich oder an seiner Umwelt –, investiert er viel Zeit und Geld, um sie zu umgehen. Ahmet Demir | 20. Februar 2011
Geschichte „Ich war ein BNP Aktivist … und konvertierte zum Islam“ Ich hasste alle Ausländer, aber am meisten hasste und fürchtete ich Muslime. Ich bin in den 1960ern in Gateshead (England) aufgewachsen, in einem vorherrschend weißen Gebiet. Ich kann mich nicht erinnern, dort ein asiatisches Gesicht gesehen zu haben. Meine Familie war nicht religiös. Wir besuchten die Kirche nur zu Hochzeiten, Begräbnissen und Taufen. Die Schule interessierte mich auch nicht besonders. Es war nicht nötig an ihr zu bleiben, weil einem ohnehin ein Job im Mienen- oder Stahlwerk bzw. in der Schafzucht sicher war. Ahmet Demir | 20. Februar 2011
Konzeptionen Das Höllenfeuer Die Nicht-Muslime werden für immer in der Hölle (Ğahannam) verweilen und die Muslime, denen nicht verziehen wurde, solange, bis sie ihre Sünden abgebüßt haben. Im Qur'an und in den Hadithen wird das Höllenfeuer bildhaft beschrieben. Es sollte für alle Muslime eine Warnung sein und eine Lossagung von den Sünden, die man im täglichen Leben begeht. Nachfolgend sind Āyāt und Hadithe aufgelistet, um deutlich zu machen, welch überharte Pein jenen droht, die Allahs Gesetze missachten. Ahmet Demir | 20. Februar 2011
Geschichte Warten auf Saladin Afghanistan, Irak, Palästina, Tschetschenien – die Liste der Länder, in denen das Blut der Muslime täglich fließt, ist länger, als diese vier Länder zum Ausdruck bringen können. Denn die Muslime leiden nicht nur in jenen Ländern, in denen Nichtmuslime das Land okkupiert haben, sondern auch dort, wo diese ihre Vasallen eingesetzt haben, um über ihre Interessen zu wachen und die Muslime durch Einschüchterung, Folter, Gefängnis und Tod in Schach zu halten. Die gesamte islamische Welt ist von diesem Problem betroffen und befindet sich in einer gefährlichen Schieflage. Ahmet Demir | 20. Februar 2011
Geschichte Der Markstein islamischer Geschichte Im Mai dieses Jahres feierte die Bundesrepublik Deutschland ihr sechzigjähriges Bestehen. Der Tag der Gründung ist auf den 23. Mai 1949 festgelegt, denn an diesem Tag trat das Grundgesetz in Kraft. Ahmet Demir | 20. Februar 2011
Grundlagen Aus der Literatur von Hizb-ut-Tahrir – Auszüge aus Kapitel 4 und 5 Die Muslime sind nicht wegen ihres Festhaltens an ihrer Lebensordnung hinter den Stand der Welt zurückgefallen. Ihr Verfall begann vielmehr an jenem Tag, an dem sie dieses Festhalten aufgaben und nachlässig darin wurden, an dem sie der westlichen Kultur erlaubten, ihre Häuser zu betreten und es den westlichen Konzeptionen ermöglichten, sich ihres Verstandes zu bemächtigen. Hizb-ut-Tahrir | 19. Februar 2011
Grundlagen Aus der Literatur von Hizb-ut-Tahrir – Auszüge aus Kapitel 4 und 5 Hizb-ut-Tahrir | 19. Februar 2011