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Westliche Konzeptionen
Westliche Konzeptionen Grüner Kolonialismus Blickt man vom Weltall aus auf die Erde, nimmt man sie als Planeten aller Menschen wahr und nicht etwa als Planeten eines bestimmten Volkes oder einer bestimmten Nation. Jede negative Veränderung des Planeten trifft alle Menschen. So macht der Klimawandel vor keinen Staatsgrenzen halt und ist nicht das Problem eines einzelnen Staates oder Kontinents, sondern ein globales Problem, das man nicht jenen aufbürden kann, die ohnehin schon Opfer des Kolonialismus sind. Die kapitalistischen Industriestaaten, die die Hauptverursacher der Klimakrise sind, können diese nicht wie ihren Plastikmüll in Container verladen und in die armen Länder verschiffen, um sie loszuwerden. Sie sind gezwungen, Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen, weil die Klimakrise auch sie trifft. Doch nicht einmal in dieser Angelegenheit sind sie in der Lage, ihren Kapitalismus abzulegen. Ihr Klimaschutz erfolgt auf einem kapitalistischen Fundament und mündet zwangsläufig im sogenannten grünen Kolonialismus.
Westliche Konzeptionen Das völkerrechtswidrige Völkerrecht (I) Das Völkerrecht ist mehr denn je ein zentrales Thema und viele scheinen zu denken, dass weltweit Frieden, Gerechtigkeit und Wohlstand herrschen würden, wenn alle Staaten und Individuen sich an das Völkerrecht halten würden. Sie glauben, das Völkerrecht könne für eine bessere Welt sorgen. Doch das Gegenteil ist der Fall: Das Völkerrecht ist als Instrument des Kolonialismus eingeführt worden, um die ungerechte koloniale Weltordnung zu schaffen, zu rechtfertigen und zu festigen. Erst wenn man den historischen Hintergrund des Völkerrechts und die politische Intention hinter seiner Einführung kennt, wird man verstehen, weshalb es für den einen gilt und den anderen nicht und warum es eine gerechte Ordnung verhindert.
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