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Politik
Ausland Welt- und Kolonialmacht USA Mit Donald Trump an der Macht hat man das Gefühl, Narren hätten die Herrschaft übernommen und würden die Ordnung der westlichen Welt vollkommen auf den Kopf stellen. Der US-amerikanische Präsident bricht mit politischen Konventionen und überschreitet rote Linien, die der Westen in der Vergangenheit formuliert hat und über die ein Konsens westlicher Staaten zu herrschen schien. Zu diesem Konsens zählte bis vor kurzem, einen harten Kurs gegen Russland zu fahren. Hatten die USA der Ukraine bislang jede Hilfe und Unterstützung für ihren Krieg gegen Russland zugesichert, den der Westen zum Krieg für Freiheit und Demokratie erhoben hatte, erklärte Trump den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zum Diktator und schloss ihn von den Verhandlungen mit Russland aus, in denen es um das Schicksal und die Zukunft der Ukraine geht. Selenskyj wurde von Trump in einem einzigen Augenblick vom Freiheitskämpfer zum Diktator degradiert.
Ausland Trump und Netanjahu – Eine unheilige Allianz Die gegenwärtige Ära markiert den beschleunigten Zerfall der westlichen Weltordnung, die seit dem Zweiten Weltkrieg das geopolitische Gleichgewicht prägt. Diese Ordnung, gegründet auf den Prinzipien von Globalisierung, Liberalismus und der vermeintlichen Universalität von Demokratie und Säkularismus, hat ihre moralische Maske längst verloren. Das Fundament dieser Ordnung bröckelt und was bleibt, ist die unverhüllte Fratze von Machtpolitik und Kolonialdenken.
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