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Politik
Ausland Die Transformation des Abu Muhammad al-Dschulani in Ahmad al-Scharaa „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust“ lautet eins der bekanntesten Zitate aus Goethes Tragödie „Faust“ und gibt die Persönlichkeit des syrischen Präsidenten Ahmad al-Scharaa – Protagonist einer politischen Tragödie Syriens – wieder. Noch sehen viele in ihm den Heilsbringer, doch vom islamischen Standpunkt aus betrachtet ist er der klassische Antiheld, weil er zu schwach ist, seine ehemals islamische Sichtweise zur Herrschaft zu vertreten, nachdem er an die Macht gekommen ist, und sich stattdessen den Marionetten angeschlossen hat, die er noch vor zehn Jahren zutiefst verachtete.
Ausland Die Abraham-Abkommen Die sogenannten Abraham-Abkommen, die seit 2020 schrittweise zwischen ausgewählten arabischen Regimen und dem zionistischen Gebilde geschlossen wurden, markieren eine Zäsur von historischer Tragweite. Sie offenbaren nicht nur eine beschämende Preisgabe palästinensischer Rechte, sondern sind das Symptom einer viel tiefer liegenden ideologischen Erkrankung der gegenwärtigen muslimischen Herrschaftsstrukturen. Was in westlichen Hauptstädten als „Durchbruch im Nahost-Friedensprozess“ gefeiert wurde, ist klar ein Akt unverhohlener Kollaboration mit der widerrechtlichen Besatzung Palästinas, ein Verrat an der Umma und an der islamischen ʿaqīda selbst.
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