{"id":9837,"date":"2012-11-05T00:00:00","date_gmt":"2012-11-04T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=9837"},"modified":"2012-11-05T00:00:00","modified_gmt":"2012-11-04T23:00:00","slug":"mursis-ernuechternde-zwischenbilanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=9837","title":{"rendered":"Mursis ern\u00fcchternde Zwischenbilanz"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist noch gar nicht lange her, als der hochrangige \u00e4gyptische Gelehrte Safwat Hegazy vor den \u00e4gyptischen Wahlen den Muslimen versprach: \u201eNicht Kairo, Mekka oder Medina, sondern Jerusalem soll mit Allahs Hilfe unsere Hauptstadt werden. Unter Mursi werden die arabischen Nationen wieder eine Macht mit Jerusalem im Mittelpunkt. [&#8230;] Die Vereinigten Staaten der Araber werden in den H\u00e4nden dieses Mannes und seiner Anh\u00e4nger wieder hergestellt werden. Die Hauptstadt des Kalifats wird mit Gottes Willen Jerusalem sein&#8220;.<br>Viele Muslime hielten Mohammed Mursi, welcher am 30. Juni 2012 sein Amt als erster ziviler Pr\u00e4sident der \u00e4gyptischen Republik antrat, f\u00fcr den zuk\u00fcnftigen F\u00fchrer des Islam, denn seine Vergangenheit als Aktivist der Muslimbr\u00fcder verleitete die Menschen in eine tr\u00fcgerische Hoffnung. Gegenw\u00e4rtig sind jedoch weder eine Politik sichtbar, die zu einer Reimplementierung der islamischen Lebensordnung f\u00fchrt noch eine anti-westliche Haltung, die von seinen Anh\u00e4ngern allen Muslimen zugesichert wurde. Ganz im Gegenteil: Die bisherigen Beobachtungen verdeutlichen, dass Mursi gegen einen islamischen Staat und f\u00fcr eine Ann\u00e4herung an den Westen arbeitet. Bei jeder Gelegenheit, die sich bietet, bekennt er sich zur Demokratie und verehrt den Westen f\u00fcr seine Unterst\u00fctzung. So lobte er in einem Interview mit der New York Times US-Pr\u00e4sident Barack Obama f\u00fcr seine \u201eentschiedene und schnelle&#8220; Unterst\u00fctzung der Proteste im Arabischen Fr\u00fchling. Die USA seien f\u00fcr das Recht der Araber eingetreten, die \u201eselbe Freiheit zu genie\u00dfen wie die Amerikaner&#8220;. Auch unterstrich der \u00e4gyptische Pr\u00e4sident die \u201eechte Freundschaft&#8220; der beiden L\u00e4nder und bekundete seine hohe Loyalit\u00e4t gegen\u00fcber der US-Regierung.<br>Mursi versucht einerseits, gegen die innenpolitischen Herausforderungen anzugehen und andererseits, die \u00e4gyptische Au\u00dfenpolitik voranzutreiben, die ganz im Interesse der Amerikaner erfolgt.<br>Zu Hause k\u00e4mpft Mursi gegen die Polarisierung des Volkes. Die unerf\u00fcllten Wahlversprechungen und die auf allen politischen Ebenen vorherrschende Inkompetenz bereiten den N\u00e4hrboden f\u00fcr den n\u00e4chsten Volksaufstand. Immer wieder erreichen uns Meldungen \u00fcber Stra\u00dfenschlachten zwischen Oppositionellen und Anh\u00e4ngern Mursis. Der Staatshaushalt ist total \u00fcberschuldet, die Subventionen f\u00fcr Benzin, Gas und Brot verschlingen ein Viertel des nationalen Budgets.<br>Die Mursi-Bande konnte bis dato die heterogene Volksmasse nicht harmonisieren, da sie eine gewisse Standpunktlosigkeit ausstrahlt. Sie beginnt ihre Reden mit dem islamischen Friedensgru\u00df um sie dann mit der Lobpreisung westlicher Werte. zu beenden Einerseits sehen sie das Schicksal der Pal\u00e4stinenser als das dringlichste Problem, doch gleichzeitig besuchen sie die Grabst\u00e4tte von Anwar al-Sadat, welcher nach der Unterzeichnung des Camp David-Vertrages zum amerikanischen Agenten erkl\u00e4rt wurde. Das Volk erkennt die Ambivalenz und kann somit ihre Auffassung \u00fcber die Regierung nicht richtig definieren.<br>Die Kontroverse findet auch in der Neuvergabe der politischen \u00c4mter statt. Obwohl Mursi diese Posten jenen seiner Leute \u00fcberl\u00e4sst, die als streng Gl\u00e4ubig gelten, unterscheiden sie sich kaum von ihren Amtsvorg\u00e4ngern unter Mubarak. Um unseren Lesern einen Eindruck von der Strenggl\u00e4ubigkeit der Mursi-Minister zu geben, sei das Beispiel des Informationsministers Salah Abdul-Maqsud genannt. Als dieser zu Beginn eines Fernsehinterviews von der Moderatorin gefragt wird, ob er bereit sei f\u00fcr die Fragen, die sie ihm stellen wolle, antwortet ihr Abdul-Maqsud: \u201eIch hoffe, die Fragen werden nicht so hei\u00df sein wie du!&#8220; und lacht dabei unversch\u00e4mt. Trotzdem lassen sich weite Teile der Bev\u00f6lkerung blenden, wodurch die amerikanische Politik ungest\u00f6rt fortgef\u00fchrt werden kann. Das gr\u00f6\u00dfte innenpolitische Man\u00f6ver war die Auswechslung der \u00e4gyptischen Milit\u00e4rf\u00fchrung, welche einen Sturm der Begeisterung ausl\u00f6ste. Zum wiederholten Male f\u00fcllte sich der Tahrir Platz, wo alles seinen Lauf nahm. Tausende bejubelten die \u201egewagte Tat&#8220;, nicht nur im eigenen Lande, sondern \u00fcberall in der muslimischen Welt. Die Amtsenthebung ranghoher Milit\u00e4rs sollte ein Zeichen der St\u00e4rke Mursis sein. Andere bezeichneten die Pensionierung fr\u00fcherer Milit\u00e4rs als \u201erevolution\u00e4r&#8220;. Auch Vertreter der Protestbewegung, die im Februar 2011 zum Sturz des damaligen Pr\u00e4sidenten Husni Mubarak gef\u00fchrt hatte, \u00e4u\u00dferten sich positiv. Die Tageszeitung Al-Watan schrieb von der offiziellen Macht der Muslimbr\u00fcder. Und die \u00e4gyptische al-Masry al-Youm hierzu: \u201eMursi greift nach der ganzen Macht&#8220;. Viele Betrachter werteten diese Aktion als den Sieg der Muslimbr\u00fcder gegen\u00fcber dem konservativen Milit\u00e4r. Nach dem t\u00fcrkischen Vorbild sollte die Macht des \u00e4gyptischen Milit\u00e4rs dezimiert und somit der langj\u00e4hrige innenpolitische Einfluss der US-Regierung beseitigt werden. Der pensionierte Armeekommandeur und Verteidigungsminister Feldmarschall Mohammed Hussein Tantawi hatte nach dem Sturz von Pr\u00e4sident Hosni Mubarak den Obersten Milit\u00e4rrat geleitet, der 17 Monate lang die oberste Autorit\u00e4t in \u00c4gypten war. Unter Mubarak war Tantawi etwa zwanzig Jahre lang Verteidigungsminister. Jedermann war sich der Tatsache bewusst, dass Tantawi und seine Gefolgsleute US-Marionetten waren. Ihre Politik formten sie stets gem\u00e4\u00df der amerikanischen Au\u00dfenpolitik. Folglich wurde die Entmachtung dieser Marionetten als etwas Gro\u00dfartiges aufgefasst. Jedoch muss dieses politische Man\u00f6ver genauer betrachtet werden.<br>Zun\u00e4chst gilt es festzuhalten, dass die Entlassung ranghoher Milit\u00e4rs seitens Mursi entgegen vieler Medienberichte nicht unerwartet stattfand. Sogar das US-Verteidigungsministerium erkl\u00e4rte, dass es gewisse \u00c4nderungen im Bereich der Verteidigung erwartet habe. Es ist nicht schwer dahinter zu kommen, dass die Beseitigung des Misstrauens der Menschen gegen\u00fcber dem Milit\u00e4r eine der wichtigsten Schritte darstellt, um die innenpolitische Stabilit\u00e4t wieder herzustellen. Denn die \u00e4gyptische Bev\u00f6lkerung erlitt w\u00e4hrend des Aufstandes gegen den damaligen Pr\u00e4sidenten Husni Mubarak einen schweren Vertrauensbruch zum Milit\u00e4r, welches lange Zeit auf Seiten des Regimes gegen die Demonstranten k\u00e4mpfte.<br>Weiterhin muss verdeutlicht werden, dass das Mursi-Regime ausschlie\u00dflich zur Umsetzung von US-Interessen installiert wurde. Mursi war die ideale Alternative zu Mubarak. Er kam mit dem Wohlgefallen der US-Regierung an die Macht und zeigte sich kurze Zeit sp\u00e4ter durch den Empfang der US-Au\u00dfenministerin Hillary Clinton \u00e4u\u00dferst dankbar. Mursi reagierte h\u00f6chst erfreut auf den Vorschlag Clintons, das Land durch einen demokratischen Wandel zu formen. Anscheinend war Mursi so begeistert von diesem Vorschlag, dass er am 30.08.2012 in Teheran den Syriern diesen Vorschlag weiterempfahl. Au\u00dferdem beschworen Clinton und Mursi die Zusammenarbeit ihrer beiden L\u00e4nder und einigten sich auf eine US-Investition in die \u00e4gyptische Wirtschaft.<br>Die meisten Muslime sind sich nicht im Klaren dar\u00fcber, dass der Wechsel der Armeef\u00fchrung und die \u00c4nderung der \u00dcbergangsverfassung nicht einen Machtverlust des Milit\u00e4rs zur Folge haben, sondern viel eher eine Machtteilungsvereinbarung zwischen der Mursi-Clique und der Milit\u00e4rf\u00fchrung bedeuten. Anscheinend erfolgte die Entlassung der Gener\u00e4le mit der Erlaubnis des obersten milit\u00e4rischen F\u00fchrungsgremiums des Landes, dem Hohen Milit\u00e4rrat (SCAF). Denn alle abgesetzten Gener\u00e4le wurden ehrenhaft und mit Aufzeichnungen in neue Arbeitsbereiche bef\u00f6rdert. Der 77-j\u00e4hrige Verteidigungsministers Hussein Muhammad Tantawi und sein 64-J\u00e4hriger Generalstabschef Sami Hafez Anan wurden zu Beratern des Pr\u00e4sidenten ernannt. Der 60-j\u00e4hrige Oberbefehlshaber der \u00e4gyptischen Luftwaffe Reda Hafez wurde zum Minister f\u00fcr das milit\u00e4rische Produktionswesen und der Oberbefehlshaber der Marine, Moheb Memish, zum Vorsitzenden der Suezkanal-Beh\u00f6rde ernannt. Somit kann von einer Entmachtung bei diesen Begebenheiten absolut nicht die Rede sein. Angesichts der hohen Posten, die sie nun besetzen, handelt es sich vielmehr um eine Bef\u00f6rderung.<br>An dieser Stelle kann auch nicht eingewendet werden, dass der Wechsel innerhalb der Milit\u00e4rf\u00fchrung die vorhandenen US-Einfl\u00fcsse beseitigen w\u00fcrde, denn Mursi hat keine \u00fcberraschenden \u00c4nderungen vorgenommen, sondern lediglich das befleckte Image des Milit\u00e4rs mit j\u00fcngeren, scheinheiligen Gesichtern aufpoliert. So sagt auch der Experte f\u00fcr \u00e4gyptische Wirtschaft Stephan Roll: \u201eEs ist immer noch unbekannt, wie die Vereinbarung zwischen Milit\u00e4r und Muslimbr\u00fcdern aussieht, aber es ist deutlich, dass die USA sie unterst\u00fctzen.&#8220; Es hat im Milit\u00e4r keine fundamentale Ver\u00e4nderung gegeben, und somit ist der amerikanische Einfluss weiterhin vorhanden. Der 57 Jahre alte Nachfolger von Muhammad Tantawi, Abdelfatah Chalil al-Sissi, war vor seiner jetzigen Amtszeit ein enger Vertrauter Tantawis und bekleidete keinen geringeren Posten als den des Milit\u00e4r-Geheimdienstchefs. Medienberichten zufolge trat al-Sissi nur ein einziges Mal in seiner Funktion hervor. Als im M\u00e4rz 2011 Milit\u00e4rpolizisten weibliche Demonstranten in den Keller des \u00c4gyptischen Museums verschleppten und dort misshandelten, unterzogen sie die M\u00e4dchen einer erniedrigenden Prozedur \u2013 dem sogenannten Jungfr\u00e4ulichkeitstest. Es war al-Sissi, der diese Praxis einige Wochen sp\u00e4ter gegen\u00fcber westlichen Medien begr\u00fcnden wollte. Die M\u00e4dchen h\u00e4tten zusammen mit jungen M\u00e4nnern auf dem Tahrir-Platz campiert, und damit sie hinterher nicht behaupten k\u00f6nnten, sie seien von den Milit\u00e4rpolizisten vergewaltigt worden, h\u00e4tte man eben ihre \u201eJungfr\u00e4ulichkeit&#8220; \u00fcberpr\u00fcft, behauptete er zynisch.<br>Auff\u00e4llig ist auch der Name Mohammed al Assars, welcher in einem Interview in Kairo ausdr\u00fccklich erkl\u00e4rt hatte, dass \u00c4gypten sich zu allen demokratischen Werten bekenne. Des Weiteren werden al-Assar, der k\u00fcnftig den Verteidigungsminister in Kabinettsangelegenheiten vertreten wird, enge Beziehungen zur US-Administration nachgesagt.<br>Eine oberfl\u00e4chliche Betrachtung der Begebenheiten f\u00fchrt schnell zu falschen Schlussfolgerungen. Und deshalb erhoffen sich die Muslime einen islamischen Wandel \u00c4gyptens unter der F\u00fchrung von Mursi. Jedoch wird er, wie sein Vorg\u00e4nger Mubarak, den amerikanischen Interessen nacheilen.<br>Mit Hilfe der neuen Milit\u00e4rf\u00fchrung und der USA hat es Mursi geschafft, das Vertrauen der Bev\u00f6lkerung zum \u00e4gyptischen Milit\u00e4r einigerma\u00dfen wiederherzustellen. Die Sorge vor einer neuen Eskalation in \u00c4gypten gegen das Milit\u00e4rerbe Mubaraks wurde somit schnell und effektiv unterbunden.<br>Wir stellen fest, dass sich Mursi st\u00e4rker auf die Au\u00dfenpolitik konzentriert als auf die Innenpolitik. Er besucht viele L\u00e4nder und baut bilaterale Beziehungen auf. Allerdings handelt es sich nicht um eine islamisch-ideologische Au\u00dfenpolitik, wie manche behaupten. Mohammed Mursi setzt sich nicht f\u00fcr die Probleme aller Muslime ein, so wie es sich f\u00fcr einen islamischen Herrscher geh\u00f6rt, sondern investiert seine Kraft in nationale bzw. regionale Anliegen. Er versucht, gute Beziehungen mit den umliegenden Staaten zu pflegen. Zu diesem Zwecke besuchte er zun\u00e4chst \u00c4thiopien, Saudi-Arabien, die T\u00fcrkei und den Iran. Auch kam es zu Ann\u00e4herungen an die Hamas, was als eine \u201eIslamisierung&#8220; der \u00e4gyptischen Au\u00dfenpolitik interpretiert wurde. Jedoch hat diese Ann\u00e4herung weder zu einer umfassenden \u00d6ffnung der \u00e4gyptischen Grenze zum Gazastreifen gef\u00fchrt noch zu einer erkennbaren Verschlechterung der israelisch-\u00e4gyptischen Sicherheitskooperation. Vielmehr erfolgte das Vorgehen der \u00e4gyptischen Sicherheitskr\u00e4fte gegen Muslime auf dem Sinai offenkundig in enger Absprache mit der israelischen Regierung. Auch der Wunsch der Errichtung einer Freihandelszone zwischen \u00c4gypten und Gaza wurde von Mursi blockiert. Ganz im Gegenteil \u2013 Mursi versch\u00e4rfte die Ma\u00dfnahmen gegen den \u201eillegalen&#8220; Warenverkehr durch unterirdische Tunnel.<br>W\u00e4hrend seiner au\u00dfenpolitischen Missionen fand Mursi viele tr\u00fcgerische Partner, die der \u00e4gyptischen Administration viele Milliarden Dollar zugesagt haben. Vor einigen Monaten unterschrieb die Regierung einen Vertrag \u00fcber einen 200 Millionen Dollar-Kredit mit der Weltbank. Das Emirat Katar begann mit der Einzahlung einer Einlage bei der \u00e4gyptischen Zentralbank in H\u00f6he von insgesamt 2 Milliarden Dollar und k\u00fcndigte an, dass sie weitere 18 Milliarden Dollar in \u00e4gyptische Industrie- und Tourismusprojekte investieren w\u00fcrde. Selbstverst\u00e4ndlich versprach auch die USA, den Regierungshaushalt mit zus\u00e4tzlichen 50 Millionen US-Dollar zu unterst\u00fctzen. Ebenso stellte die T\u00fcrkei ein 2 Milliarden Dollar schweres Hilfspaket in Aussicht. Somit entschied sich Mursi f\u00fcr das schnelle Geld und opferte einen weiteren Teil der \u00e4gyptischen Einflusssph\u00e4re. Denn mit dieser Hilfe haben sich die Geber Einfluss erkauft.<br>Letzten Endes sind wir uns dar\u00fcber im Klaren, dass Mursi eine Symbolpolitik betreibt. Faktisch hat sich gegen\u00fcber der Mubarak-\u00c4ra bisher nur wenig ver\u00e4ndert. Durch vereinzelte politische Intrigen verblendet er die Muslime und missbraucht ihre Liebe zum Islam f\u00fcr die Umsetzung westlicher Interessen. Fakt ist, dass die USA es geschafft haben, ihre museumsreife Marionette Mubarak durch den entschlossenen, tatkr\u00e4ftigen Mursi zu ersetzen.<br>Es sprach der Gesandte Allahs (s.a.s.):<br>\u201eO Allah! Erbarme Dich demjenigen, der eine Aufgabe dieser Gemeinschaft \u00fcbernimmt und dieser Erbarmen zeigt! Und wer dieser Gemeinschaft Schwierigkeiten bereitet, so bereite ihm ebenfalls Schwierigkeiten!&#8220; (Muslim)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist noch gar nicht lange her, als der hochrangige \u00e4gyptische Gelehrte Safwat Hegazy vor den \u00e4gyptischen Wahlen den Muslimen versprach: \u201eNicht Kairo, Mekka oder Medina, sondern Jerusalem soll mit Allahs Hilfe unsere Hauptstadt werden. Unter Mursi werden die arabischen Nationen wieder eine Macht mit Jerusalem im Mittelpunkt. [&#8230;] Die Vereinigten Staaten der Araber werden in den H\u00e4nden dieses Mannes und seiner Anh\u00e4nger wieder hergestellt werden. 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