{"id":9828,"date":"2013-03-10T00:00:00","date_gmt":"2013-03-10T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=9828"},"modified":"2013-03-10T00:00:00","modified_gmt":"2013-03-10T00:00:00","slug":"guter-und-schlechter-antisemitismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=9828","title":{"rendered":"Guter und schlechter Antisemitismus"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gewalt im Namen Gottes, \u00dcbergriffe auf unbedeckte Frauen durch \u201ereligi\u00f6se Fanatiker&#8220; und ein anbrechender Kulturkampf zwischen Ultrareligi\u00f6sen und S\u00e4kularisten. Nein, die Rede ist nicht von Muslimen, denn die deutschen Medien schlugen diese T\u00f6ne in Bezug auf Juden an. Ganz richtig, denn gegen Ende des Jahres 2011 feierte der Antisemitismus in Deutschland ein unverhofftes Comeback! Dies sollte jedoch nicht \u00fcberraschen, so hei\u00dft es doch in einem sch\u00f6nen deutschen Sprichwort: \u201eAlte Gewohnheit ist st\u00e4rker als Brief und Siegel.&#8220;<br>Der Antisemitismus hat eine lange Tradition in Europa und so existiert der Hass gegen Juden bereits seit mehr als 2000 Jahren. Eines der \u00e4ltesten geschichtlich dokumentierten Massaker an der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung fand bereits im Jahre 70 n.Chr. statt, als der Aufstand der Juden im R\u00f6mischen Reich blutig niedergeschlagen und der Tempel in Jerusalem zerst\u00f6rt wurde. In den folgenden Jahrzehnten verbreiteten sich im Imperium Romanum antij\u00fcdische Ressentiments und die Juden wurden als \u201eFeinde des Menschengeschlechts&#8220; betrachtet, um es in den Worten des weltber\u00fchmten Geschichtsschreibers Tacitus auszudr\u00fccken. Die Internetseite www.shoa.de stellt fest, dass der Antisemitismus nicht erst mit der Gr\u00fcndung des Dritten Reiches begann, vielmehr war Judenhass und Judenverfolgung im gesamten europ\u00e4ischen Mittelalter weit verbreitet.<br>So wurden beispielsweise im Jahre 1096 \u201ein ganz Europa Tausende von Juden get\u00f6tet und vielerorts ganze j\u00fcdische Gemeinden ausgerottet&#8220;. Die Juden stellten im damaligen Europa die S\u00fcndenb\u00f6cke f\u00fcr allerlei negative Entwicklungen des zivilisatorisch zur\u00fcckgebliebenen Europas dar. So wurde die europ\u00e4ische Judenheit f\u00fcr Hungersn\u00f6te und Seuchen verantwortlich gemacht und Juden als \u201eM\u00f6rder kleiner Kinder, als Hostiensch\u00e4nder und Brunnenvergifter verleumdet und verfolgt&#8220;. Die zugrunde liegende Argumentation war von einer starken Abneigung gegen\u00fcber der j\u00fcdischen Religion gepr\u00e4gt, indem die Opfer kollektiv zu Feinden des Christentums erkl\u00e4rt wurden. Wesentliche Institutionen des europ\u00e4ischen Mittelalters wie die katholische Kirche waren ma\u00dfgeblich daran beteiligt, den Hass gegen die j\u00fcdische Minderheit zu sch\u00fcren und lieferten somit die Legitimation f\u00fcr die brutalen \u00dcbergriffe. 1348 wurde die Pest zur Strafe Gottes erkl\u00e4rt, welche die Christenheit ereilte, da sie die Juden noch nicht ausgerottet oder vertrieben habe.<br>Auch der gro\u00dfe christliche Reformator Martin Luther gl\u00e4nzte mit antij\u00fcdischer Polemik und lie\u00df keinen Zweifel an seiner europ\u00e4ischen Gesinnung. In seiner Schrift \u201eVon den Juden und ihren L\u00fcgen&#8220; hei\u00dft es: \u201eEin solch verzweifeltes, durchb\u00f6stes, durchgiftetes, durchteufeltes Ding ist&#8217;s um diese Juden, so diese 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Ungl\u00fcck gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen.&#8220;<br>Selbst an konkreten Vorschl\u00e4gen, wie die Bev\u00f6lkerung mit der verhassten Minderheit umgehen solle, mangelt es dem antisemitischen Pamphlet nicht: \u201eErstlich, das man jre Synagoga oder Schule mit feur anstecke und, was nicht verbrennen will, mit erden \u00fcberheufe und besch\u00fctte, das kein Mensch ein stein oder schlacke davon sehe ewiglich Und solches sol man thun, unserm Herrn und der Christenheit zu ehren damit Gott sehe, das wir Christen seien. \u2013 Zum anderen, das man auch jre Heuser des gleichen zerbreche und zerst\u00f6re, Denn sie treiben eben dasselbige drinnen, das sie in jren Sch\u00fclen treiben Dafur mag man sie etwa unter ein Dach oder Stall thun, wie die Zigeuner, auff das sie wissen, sie seien nicht Herren in unserem Lande. \u2013 Zum dritten, das man jnen nehme all jre Betb\u00fcchlein und Thalmudisten, darin solche Abg\u00f6tterey, l\u00fcgen, fluch und lesterung geleret wird. \u2013 Zum vierten, das man jren Rabinen bey leib und leben verbiete, hinfurt zu leren. \u2013 Zum f\u00fcnften, das man die J\u00fcden das Geleid und Stra\u00dfe gantz und gar auffhebe. \u2013 Zum sechsten, das man jnen den Wucher verbiete und neme jnen alle barschafft und kleinot an Silber und Gold, und lege es beiseit zu verwaren. \u2013 Zum siebenden, das man den jungen, starcken J\u00fcden und J\u00fcdin in die Hand gebe flegel, axt, karst, spaten, rocken, spindel und lasse sie jr brot verdienen im schweis der nasen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><br>Der moderne Antisemitismus<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>In Folge der Aufkl\u00e4rung und der zunehmenden S\u00e4kularisierung setzte Europa sein antij\u00fcdisches Erbe in neuer Form fort und der moderne Antisemitismus nahm Gestalt an. Aufgrund des zivilisatorischen Fortschritts in Europa basierte jener zunehmend auf rassistischen und sozialdarwinistischen Grundlagen. Besonders in Deutschland setzte eine wahre Bl\u00fctezeit des Antisemitismus ein und so gr\u00fcndeten sich zahlreiche antij\u00fcdische Vereine, Gesellschaften und Parteien wie die \u201eAntisemitenliga&#8220; (1880), \u201eder Deutsche Volksverein&#8220; (1881), \u201edie Thule-Gesellschaft&#8220; (1918) und zu guter Letzt die \u201eNSDAP&#8220; (1920). Auch in \u00d6sterreich, Italien, Frankreich, Spanien, in den Niederlanden, Skandinavien, in Osteuropa, Russland und den Vereinigten Staaten von Amerika geh\u00f6rte die Verteufelung der j\u00fcdischen Minderheit zum guten Ton und so setzte sich der Antisemitismus wie ein roter Faden durch die Evolution der europ\u00e4isch-westlichen Zivilisation fort.<br>In den Jahren nach 1945 trat ein vermeintlicher Sinneswandel ein. Speziell die Bundesrepublik Deutschland schien durch die eigene Vergangenheit von antisemitischen Tendenzen gel\u00e4utert. Der neuentdeckte Respekt zum Judentum manifestierte sich zun\u00e4chst im \u201eLuxemburger Abkommen&#8220; im Jahre 1952, in dem Reparationszahlungen der BRD gegen\u00fcber dem Staate Israel und den j\u00fcdischen Opfern des NS-Regimes vereinbart wurden. Beide Staaten intensivierten in den folgenden Jahrzehnten die bilateralen Beziehungen. In der BRD bildete sich die Antisemitismusforschung heraus und es setzte eine bis heute anhaltende systematische Aufkl\u00e4rungskampagne \u00fcber die Verbrechen des Dritten Reiches und die Leiden der Juden ein. Letztere \u00e4u\u00dferte sich in nahezu t\u00e4glichen Fernsehprogrammen und Dokumentationen, in etlichen Holocaust-Denkm\u00e4lern und Schulklassenbesuchen in Konzentrationslagern. In der heutigen Zeit geh\u00f6re eine juden-und israelfreundliche Einstellung zur deutschen Staatsr\u00e4son und das stete Erinnern an die eigene historische Schuld sei unabdingbar. Selbst gesetzliche Regelungen wurden in den Jahren von 1985 bis 2005 verabschiedet, welche die Verharmlosung der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft und die Leugnung des Holocausts unter Strafe stellten. Die W\u00fcrde des Judentums ist in Deutschland seit jeher unantastbar, so schien es jedenfalls.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><br>Der mediale Angriff auf \u201eradikale&#8220; Juden<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Im Dezember 2011 war es dann soweit und europ\u00e4ische Medien, allen voran die der BRD, ereiferten sich \u00fcber den aufziehenden \u201eKulturkampf&#8220; in Israel. Der Ausl\u00f6ser war ein angeblicher \u00dcbergriff von orthodoxen Juden, bei dem eine achtj\u00e4hrige Israelin auf ihrem Schulweg von besagten \u201eRadikalen&#8220; aufgrund ihres unsittlichen Kleidungsstils verfolgt wurde. In den Monaten zuvor w\u00e4ren j\u00fcdische Frauen in Jerusalem gar beschimpft, bespuckt und mit Steinen beworfen worden. Laut der dramatischen Darstellung des Magazins \u201eDer Spiegel&#8220; geschah all dies nur, weil jene Frauen \u201esich frei auf der Stra\u00dfe bewegten und keine langen R\u00f6cke oder Kopfbedeckungen trugen&#8220;. Bereits im Oktober 2011 berichtete die Zeitschrift \u00fcber die unmenschlichen \u00dcbergriffe der \u201ej\u00fcdischen Extremisten&#8220; und schilderte die angespannte Lage in Jerusalem folgenderma\u00dfen: \u201eMan stelle sich folgendes Szenario vor: Eine extremistische religi\u00f6se Minderheit beschlie\u00dft, dass M\u00e4nner und Frauen nicht denselben Gehsteig teilen sollen &#8211; mit der Begr\u00fcndung, das sei unz\u00fcchtig. In dem von der Minderheit bewohnten Stadtviertel wird daraufhin die Geschlechtertrennung eingef\u00fchrt. Frauen d\u00fcrfen nur noch bestimmte Stra\u00dfen benutzen, wer sich nicht an die Regeln h\u00e4lt, wird beschimpft und bedroht. [&#8230;] Diese Geschichte ist wahr.&#8220; Es handele sich um nichts Geringeres als einen Machtkampf, bei dem sich \u201ereligi\u00f6se Ultras&#8220; und aufgekl\u00e4rte Vernunftmenschen gegen\u00fcber st\u00e4nden. Erstere strebten eine \u201eschleichende Haredisierung&#8220; Jerusalems an (als \u201eHaredi&#8220; werden die ultraorthodoxen Juden bezeichnet) und verpflichteten israelische Mitb\u00fcrgerinnen zu einem \u201esteinzeitlichen Frauenbild&#8220;. Jene, welche sich den besagten Sitten unterwerfen, bezeichnete der Spiegel in zeitgem\u00e4\u00dfer St\u00fcrmer-Manier gar als \u201edie j\u00fcdischen Taliban-Frauen&#8220;. Selbstverst\u00e4ndlich begn\u00fcgte sich der antisemitische Propagandaapparat nicht mit der f\u00fcr den europ\u00e4ischen P\u00f6bel abstrakten, schriftlichen Berichterstattung und so wurde dazu \u00fcbergegangen, Kurzdokumentationen zu ver\u00f6ffentlichen, in denen die orthodoxen Viertel Jerusalems und ihre Einwohner in einem sehr negativen Licht dargestellt wurden. Neben vollverschleierten Frauen wurden plakativ heruntergekommene, dreckige und triste Stra\u00dfen gezeigt und die \u201ezur\u00fcckgebliebenen&#8220; Einwohner durften in Interviews ihre radikale Gesinnung kundtun. Auch andere deutsche Zeitungen und Magazine erkannten den antisemitischen Geist der Zeit und so beschreibt die Welt-Online die Ereignisse als einen \u201etobenden Kulturkampf&#8220;, die S\u00fcddeutsche meint einen \u201eVandalismus im Namen des Herren&#8220; entdeckt zu haben und die Frankfurter Rundschau machte sich \u201eSorgen um Israels Zukunft&#8220;.<br>Dass es sich hierbei um eine antisemitische Berichterstattung handelt, ist nicht von der Hand zu weisen, besteht der Antisemitismus laut Meyers doch in der Feindschaft gegen\u00fcber Juden, wobei der Antisemit laut Brockhaus ein Feind des Judentums sei. Die besagte Feindschaft \u00e4u\u00dfert sich nicht nur in gewaltt\u00e4tigen \u00dcbergriffen auf j\u00fcdische Minderheiten oder wie den Muslimen so oft suggeriert wird, in einer israelkritischen Haltung. Verunglimpfung, Verh\u00f6hnung und Beleidigung des j\u00fcdischen Verhaltenskodexes stellt eine deutlich fundamentalere Feindschaft zum Judentum dar, stammt jener Kodex doch aus den f\u00fcr die Juden heiligen Schriften. So handele es sich bei dem Judaismus auch nicht lediglich um eine \u201eblo\u00dfe Religion oder Konfession in dem uns gel\u00e4ufigen Sinne&#8220;, sondern um eine \u201etheokratisch bestimmte Gesellschaftsordnung und Einheitskultur, die in allen ihren Lebens\u00e4u\u00dferungen der \u201eThora&#8220; \u2014 d.h. den Lehren und Vorschriften des Pentateuchs und ihrer verbindlichen tahnudischrabbinischen Interpretation \u2014 unterworfen war&#8220;, so der deutsche Publizist Winfried Martini. Genau diesem j\u00fcdischen Selbstverst\u00e4ndnis entgegenzuwirken sei ein wesentlicher Bestandteil des postmittelalterlichen Antisemitismus und so \u00e4u\u00dferte sich letzterer in Assimilierungsbestrebungen der Minderheit in ihre nicht-j\u00fcdische Umwelt. Die Assimilierung war selbstverst\u00e4ndlich an Bedingungen gekn\u00fcpft, so sollten sie \u201eauf die existentiellen Unterschiede gegen\u00fcber den Nichtjuden verzichten, sie sollten aufh\u00f6ren, Juden zu sein oder im schlimmsten Falle zu \u201eMinimaljuden&#8220; werden.&#8220;<br>An dieser Stelle dr\u00e4ngt sich die Frage auf, wie die Antipathie der deutschen Medien gegen\u00fcber den orthodoxen Juden und ihrer Lebensweise zu verstehen ist. Sind die Bundesrepublik Deutschland und die hiesigen Medien etwa von Antisemitismusvorw\u00fcrfen gefeit, nur weil die eigenen Kinder auf Erkundungstour in ein KZ geschickt wurden? Liegt es daran, dass senile Dichter \u00f6ffentlich zerfleischt werden, nur weil sie Kritik an der israelischen Besatzungspolitik ge\u00fcbt haben? Oder besteht die Antwort darin, dass ja nur die \u201eb\u00f6sen&#8220;, also orthodoxen Juden kritisiert werden und nicht etwa die aufgekl\u00e4rten Schwulen und Lesben, die sich in den Diskotheken Tel Avivs an ihrer (Narren-)Freiheit erfreuen? Wie w\u00fcrde die aufgekl\u00e4rte Medienlandschaft der BRD wohl reagieren, wenn die Orthodoxie die Oberhand in dem w\u00fctenden Kulturkampf gew\u00e4nne? H\u00e4tte ein radikales, r\u00fcckst\u00e4ndiges Israel \u00fcberhaupt Existenzrecht?<br>Fragen \u00fcber Fragen, deren Beantwortung im Idealfall der Redaktion der \u201eJ\u00fcdische[n] Allgemeine[n]&#8220; \u00fcberlassen werden sollte. Denn auch sie beteiligte sich ma\u00dfgeblich an der Hetze gegen die j\u00fcdische Orthodoxie. Doch auch sie seien gewarnt, geh\u00f6rten zu den Insassen der Konzentrationslager sogar j\u00fcdische Kriegsveteranen des Ersten Weltkrieges, die bereit waren, Leib und Seele f\u00fcr das Deutsche Kaiserreich zu opfern. Jene waren bestens integriert, ja assimiliert und doch machte das Zyklon B keinen Unterschied. Dies sollte eine Lehre f\u00fcr die s\u00e4kularen Juden sein, denn wenn sie nicht Acht geben, laufen auch sie Gefahr, wie es im Altdeutschen hei\u00dft, gejudet zu werden. Bleibt zu hoffen, dass \u201es\u00e4kulare&#8220; Muslime aus der Geschichte lernen und sich rechtzeitig f\u00fcr die richtige Seite entscheiden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gewalt im Namen Gottes, \u00dcbergriffe auf unbedeckte Frauen durch \u201ereligi\u00f6se Fanatiker&#8220; und ein anbrechender Kulturkampf zwischen Ultrareligi\u00f6sen und S\u00e4kularisten. Nein, die Rede ist nicht von Muslimen, denn die deutschen Medien schlugen diese T\u00f6ne in Bezug auf Juden an. Ganz richtig, denn gegen Ende des Jahres 2011 feierte der Antisemitismus in Deutschland ein unverhofftes Comeback! Dies sollte jedoch nicht \u00fcberraschen, so hei\u00dft es doch in einem sch\u00f6nen deutschen Sprichwort: \u201eAlte Gewohnheit ist st\u00e4rker als Brief und Siegel.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":1336,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[208,638,806,1123,1845],"class_list":["post-9828","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","tag-antisemitismus-2","tag-deutschland","tag-europa","tag-guter-und-schlechter-antisemitismus","tag-muslime"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9828","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/13"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9828"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9828\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1336"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9828"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9828"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9828"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}