{"id":9747,"date":"2013-04-28T00:00:00","date_gmt":"2013-04-28T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=9747"},"modified":"2013-04-28T00:00:00","modified_gmt":"2013-04-28T00:00:00","slug":"das-streben-nach-glueck-teil-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=9747","title":{"rendered":"Das Streben nach Gl\u00fcck \u2013 Teil 3"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Gl\u00fcckseligkeit in der Philosophie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Durch die rational-metaphysische Betrachtung der Welt versucht die Philosophie Antworten auf die Fragen des Lebens zu geben. Ihr Gedankengut brachte die Renaissance und die Aufkl\u00e4rung hervor und beeinflusst die westliche Gesellschaft bis in die heutige Zeit in gro\u00dfem Ma\u00dfe. Aufgrund ihrer hohen Komplexit\u00e4t ist sie f\u00fcr die meisten Menschen jedoch nur schwer nachvollziehbar. Ist der Gedankengang eines Philosophen nach langem Studium nachvollzogen worden, verleitet die komplexe Argumentation zu einer voreiligen Zustimmung. Zu beachten ist allerdings, dass es sich bei vielen philosophischen Ausf\u00fchrungen keineswegs um intellektuelle Glanzleistungen handelt. Oftmals sind es lediglich Phantastereien, d.h. logische Schl\u00fcsse, die sich zwar gut anh\u00f6ren k\u00f6nnen, die n\u00fcchtern betrachtet jedoch nur Behauptungen ohne jegliche Beweiskraft darstellen. Einige Philosophen nutzen die blo\u00dfe Skepsis und Relativierung, wobei sogar einfache Wahrheiten, wie die Existenz von Gegenst\u00e4nden, in Frage gestellt werden. Absolute Wahrheiten werden von dieser philosophischen Denkschule ohnehin negiert. All diese philosophischen Bem\u00fchungen scheitern bereits daran, dass sie die grunds\u00e4tzlichsten Fragen nicht beantworten konnten: Was ist \u00fcberhaupt das Denken? Wie funktioniert der menschliche Verstand und wie kommen Erkenntnisse zustande? Wo sind die Grenzen des Verstandes? Die Antworten darauf m\u00fcssen nicht unbedingt komplex sein und ganze Bibliotheken f\u00fcllen, vielmehr sollten sie der Realit\u00e4t entsprechen und beweisbar sein.<br>Vor dem Hintergrund der islamischen Offenbarungstexte und eines tiefgr\u00fcndigen Studiums der menschlichen Realit\u00e4t l\u00e4sst sich feststellen, dass der menschliche Verstand ohne bestimmte Voraussetzungen keine gesicherten Erkenntnisse hervorbringen kann; Eine zentrale Voraussetzung ist die Existenz von Wahrnehmungen. Mithilfe der Sinnesorgane wird die Wahrnehmung einer bestimmten Realit\u00e4t ins Gehirn transportiert und dann mit bereits vorhandenen Vorinformationen verkn\u00fcpft und ausgewertet. Dieser Prozess bringt Erkenntnisse hervor. Ohne Wahrnehmung gibt es kein wirkliches Denken, es sind in diesem Falle lediglich Spekulationen und unbewiesene Annahmen (s. die ausf\u00fchrlichen und beeindruckenden Abhandlungen von Scheich Taqiyy-ud-Din An-Nabhaniyy in seinem Werk \u201eTafkeer&#8220; im Arabischen bzw. \u201eThinking&#8220; im Englischen).<br>Aristippos von Kyrene (435 v. Chr. bis ca. 355 v. Chr.) z\u00e4hlt zu den Philosophen der Antike. Er war einer der ersten, der sich mit der Gl\u00fccksphilosophie besch\u00e4ftigte. Begriffe wie Lust und Schmerz waren Kernbestandteile seiner Philosophie. Er beschrieb die Lust als sanften und den Schmerz als rauen Seelenzustand eines jeden Menschen. Dabei spielt die Qualit\u00e4t der Lust keine besondere Rolle. Ihm geht es vielmehr um die Quantit\u00e4t, ganz gleich was f\u00fcr eine Art Lust der Mensch versp\u00fcrt. So sei jeder positive Reiz ein Gewinn f\u00fcr den Menschen und er solle konsequenterweise nach immer mehr streben. Im Gegensatz dazu steht der Schmerz. Dieser solle unter allen Umst\u00e4nden vermieden werden. Denn er versetze den Menschen in einen unangenehmen Zustand, welchen er von Natur aus ablehnt. Insbesondere diese Philosophie war der Grundbaustein einflussreicher Philosophien der Moderne, wie beispielsweise die des britischen Moralphilosophen Jeremy Bentham (1748-1832). Seinen Ausf\u00fchrungen folgend m\u00fcsse sich der Mensch den gl\u00fccklichen Zustand immer wieder erarbeiten, indem er vor jeder Entscheidung eine Aufwand-Nutzen Bilanz zieht und nach jener Alternative handeln solle, welche den Nutzen f\u00fcr die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Zahl verwirkliche; das sogenannte greatest-happines-principle. Diese Ansicht begr\u00fcndete den Utilitarismus und ist zu einer Maxime westlicher Gesellschaften geworden. Sie propagiert den Kompromiss als Grundlage jeden Entschlusses und negiert damit jede konsequent nach Prinzipien ausgerichtete Handlung, die keinen materiellen Nutzen bringt. Au\u00dferdem werden Nutzen und Gl\u00fcckseligkeit gleichgesetzt, obwohl der Nutzen nicht zwangsl\u00e4ufig zum Gl\u00fcck des Menschen f\u00fchren muss.<br>Epikur (341 v. Chr. bis 270 v. Chr.) hingegen vertrat die Auffassung, dass die Menschen gl\u00fccklich seien, indem sie einfach nach Schmerzfreiheit streben w\u00fcrden. Sein Verst\u00e4ndnis von Gl\u00fcck war \u201eein Weg des kleinen Gl\u00fccks&#8220; bei dem der Mensch nicht zu viel riskieren solle, um den umso tieferen Fall zu vermeiden. Denn je gr\u00f6\u00dfer der versp\u00fcrte Genuss, desto deutlicher die hinterlassene Leere in Folge des Abschwellens dieses Genusses. Mit anderen Worten sollen die Gen\u00fcgsamkeit und die Angst zur wahren Gl\u00fcckseligkeit f\u00fchren.<br>Aristoteles (384 v. Chr. bis 322 v. Chr.) wiederum meinte, der Mensch sei erst dann vollkommen gl\u00fccklich, wenn er ein tugendhaftes Leben f\u00fchrt. Dar\u00fcber hinaus solle er \u00fcber genug materielle G\u00fcter verf\u00fcgen, um seine Bed\u00fcrfnisse vollends zu befriedigen. Worin jedoch diese Tugenden bestehen ist h\u00f6chst umstritten. Ferner behauptete er in der \u201eNickomanischen Ethik&#8220;, dass alle Menschen gl\u00fccklich sein wollen.<br>An dieser Stelle ist zun\u00e4chst festzuhalten, dass die Gl\u00fcckseligkeit ein Konzept ist, das den Menschen seit jeher besch\u00e4ftigt. Dar\u00fcber hinaus existieren verschiedene Vorstellungen \u00fcber die Gl\u00fcckseligkeit in der westlichen Geisteskultur, doch sie alle stehen im deutlichen Widerspruch zum Islam. Nur eine Ansicht \u00fcber das Gl\u00fcck kann der Wahrheit entsprechen und es ist jene, die mit der Natur des Menschen vollst\u00e4ndig harmonisiert. Es sollte f\u00fcr den gl\u00e4ubigen Muslim eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit sein, sich auch diese Frage von seinem Herrn s.w.t. beantworten zu lassen, anstatt sich von den wirren Vorstellungen der Philosophen in die Irre f\u00fchren zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><br><strong>Die Gl\u00fcckseligkeit im Islam<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br><strong>\u201eAuf Erden gibt es ein Paradies, wer in dieses nicht eintritt, wird das Paradies im Jenseits nicht erlangen!&#8220;<\/strong> (Ibn Taymiyyah)<br>Das Verst\u00e4ndnis von Gl\u00fcckseligkeit (as-sa&#8217;aada) geh\u00f6rt zu den wichtigen Konzepten f\u00fcr einen jeden Muslim. Die korrekte Vorstellung baut auf dem Verst\u00e4ndnis auf, dass das angestrebte Ziel im Wohlgefallen Allahs s.w.t. besteht. Die Erlangung dieses Wohlgefallens verlangt die Umsetzung der g\u00f6ttlichen Gesetze im t\u00e4glichen Leben und durch sie erlangt der Muslim die Gl\u00fcckseligkeit. Der Unterschied zwischen Gl\u00fcckseligkeit (as-sa&#8217;aada) und Genuss (al-ladha) liegt in der Intensit\u00e4t. W\u00e4hrend die Gl\u00fcckseligkeit durch die gehorsamen Handlungen in ihrer Intensit\u00e4t steigt, nimmt der Genuss der materiellen G\u00fcter best\u00e4ndig ab. Die Gl\u00fcckseligkeit nimmt ihre letztendliche Vollendung im Jenseits an. Allah s.w.t. beschreibt dies im Qur&#8217;an wie folgt:<br><strong>\u201eAllah hat den gl\u00e4ubigen M\u00e4nnern und Frauen G\u00e4rten versprochen, durcheilt von B\u00e4chen, ewig darin zu bleiben, und gute Wohnungen in den G\u00e4rten Edens. Wohlgefallen von Allah ist aber (noch) gr\u00f6\u00dfer. Das ist der gro\u00dfartige Erfolg.&#8220;<\/strong> (Sure 9, Aya 72)<br>Dieser Vers belegt, dass selbst im Paradies die gr\u00f6\u00dfte Belohnung im Wohlgefallen Allahs s.w.t. liegt. \u00dcber diese Gl\u00fcckseligkeit erfreut sich ein Muslim in allen Lebenslagen, denn sie resultiert aus seiner \u00dcberzeugung. Sie ist das Bewusstsein, st\u00e4ndig in Allahs Obhut (ma&#8217;iyatullah) und unter Seinem Schutze zu sein. Denn der Muslim hat verinnerlicht, dass die Eigenschaften des Erhabenen unter anderem der Schadenzuf\u00fcgende (ad-Daar) und der Nutzengebende (an-Nafi&#8216;) sind. Somit ist sich der Muslim bewusst, dass der Schaden und der Nutzen von Allah, dem Erhabenen, stammen. Niemand vermag es, ihm zu nutzen, noch zu schaden, au\u00dfer wenn Allah s.w.t es zugelassen hat. Diese \u00dcberzeugung f\u00fchrt zur Zufriedenheit und zur inneren Ruhe, weil er den Allm\u00e4chtigen, den Barmherzigen, den Weisen auf seiner Seite hat. Allah s.w.t ist der beste Weggef\u00e4hrte. Wer der Erhabenen auf seiner Seite hat, der braucht sonst niemanden.<br>Scheikh ul-Islam Ibn Taymiyyah r.h. formuliert diesen Gem\u00fctszustand vortrefflich, indem er sagt: \u201eWas sollen meine Feinde mir anhaben? Mein Paradiesgarten ist in meiner Brust, wo immer ich auch hin gehe, ist er bei mir und er wird mich nie verlassen. So ist meine Gefangenschaft eine angenehme Zweisamkeit, mein T\u00f6ten w\u00e4re M\u00e4rtyrertum und mein Vertreiben aus meiner Heimat w\u00e4re eine Reise.&#8220; Die Gl\u00fcckseligkeit ist die st\u00e4ndige Verbindung zu Allah s.w.t. (ma&#8217;iyatullah) in allen Situationen des Lebens. Deshalb fand Ibrahim a.s. sein Gl\u00fcck im Feuer, als sein Volk ihn f\u00fcr die Verk\u00fcndung der Botschaft Allahs s.w.t. dort hinein warf und Allah der Erhabene selbst ins Geschehen eingriff und sagte:<br><strong>\u201eOh Feuer, sei k\u00fchl und mild zu Ibrahim.&#8220;<\/strong> (Sure 21, Aya 61)<br>Wer Allah s.w.t. erkannt hat, dem wurde Gen\u00fcge getan. Die Erschwernisse des Diesseits verblassen f\u00fcr ihn. Dies wird dem Muslim in der \u00dcberlieferung (Sahih al-Buchary) deutlich, in der Djibriel a.s. dem Propheten Muhammad s. w\u00e4hrend der Himmelfahrt von der Bediensteten der Tochter des Pharaos berichtete. Ihr fiel w\u00e4hrend des K\u00e4mmens der Haare von Pharaos Tochter die B\u00fcrste zu Boden und sie sprach w\u00e4hrend des Aufhebens die Basmala. Die Tochter des Pharaos wunderte sich und fragte: \u201e<strong>Hast du denn einen anderen Gott au\u00dfer meinen Vater?&#8220;<\/strong> Und sie sagte: <strong>\u201eAllah ist mein Herr und deiner und der deines Vaters.&#8220;<\/strong> Der Pharao erfuhr davon und lie\u00df ihre f\u00fcnf Kinder zu sich bringen und veranlasste, dass ein Fass voll kochendem \u00d6l aufgestellt wurde. Danach fragte er sie, mit einem ihrer Kinder in seiner Hand, \u00fcber dem Fass h\u00e4ngend: <strong>\u201eHast du einen anderen Herrn au\u00dfer mir?&#8220;<\/strong>. Sie antwortete: <strong>\u201eAllah ist der Herr von mir und von dir!&#8220;<\/strong>. Daraufhin warf der Pharao das erste Kind in das brodelnde \u00d6l und wiederholte dies mit drei weiteren ihrer Kinder, bis er zum f\u00fcnften kam. Das f\u00fcnfte Kind war ein S\u00e4ugling. Der Pharao fragte erneut:<strong> \u201eHast du einen anderen Herrn au\u00dfer mir?&#8220;<\/strong>. Nun schwieg sie und Allah s.w.t. lie\u00df in diesem Augenblick ihr Kind sprechen: <strong>\u201eMutter sei standhaft, denn du bist auf der Wahrheit!&#8220;<\/strong>. Voller Entschlossenheit erwiderte sie ihm und sagte nun: <strong>\u201eAllah ist mein Herr und dein Herr!&#8220;<\/strong>, woraufhin er sie und ihren S\u00e4ugling ins \u00d6l werfen lie\u00df, bis ihre Knochen an die Oberfl\u00e4che kamen. Der Prophet (s.) sagte, dass er ihren Duft im Paradies wahrgenommen hat.<br>Der Muslim erkennt die Verg\u00e4nglichkeit des Diesseits. Ihm ist bewusst, dass das einzig Nachhaltige der Iman an Allah s.w.t. ist. Er hat immer die Hoffnung, dass Allah s.w.t. ihn stets unterst\u00fctzen wird, solange er Seinen Gesetzen folgt.<br>Ein weiteres Beispiel, anhand dessen der Muslim das richtige Verst\u00e4ndnis der Gl\u00fcckseligkeit erkennen kann, ist folgendes: Als Yusuf a.s. von der Frau des Aziz von \u00c4gypten verf\u00fchrt zu werden drohte, hatte er die Wahl zwischen dem Genuss und der Gefangenschaft. Die Frau des Aziz von \u00c4gypten begehrte die Unzucht (al-fahischa). Er jedoch wies sie zur\u00fcck. Daraufhin veranlasste sie, Yusuf a.s. in den Kerker des Aziz zu werfen. So bevorzugte er das Gef\u00e4ngnis, anstatt den k\u00f6rperlichen Genuss im Ungehorsam Allah s.w.t. gegen\u00fcber zu erlangen. Im Qur&#8217;an hei\u00dft es:<br><strong>\u201eEr sagte: \u201aMein Herr, das Gef\u00e4ngnis ist mir lieber als das, wozu sie mich auffordern'[&#8230;]&#8220;<\/strong> (Sure 12, Aya 33).<br>Ferner wird in einem Hadith \u00fcberliefert: <strong>\u201e[&#8230;] ein Sterben im Gehorsam Allahs ist besser als ein Leben in dessen Ungehorsam.&#8220;<\/strong> (Tabarani, al-Kabir)<br>Dies ist ein Gedanke, den alle Propheten verinnerlicht haben und durch den ersichtlich wird, dass die innere Zufriedenheit und Ruhe im Herzen der k\u00f6rperlichen Lust im Ungehorsam gegen\u00fcber Allah s.w.t. vorzuziehen ist.<br>Trotz alldem wird der gl\u00e4ubige Muslim, genau wie jeder andere Mensch, im Leben Tiefphasen erleben, in denen ihn Gef\u00fchle wie Trauer oder Niedergeschlagenheit plagen. Er muss sich jedoch stets seiner Lage und seiner Gef\u00fchle bewusst sein, um diese gem\u00e4\u00df dem Islam zu beeinflussen. Denn Allah s.w.t. sagt im Qur&#8217;an:<br><strong>\u201e[&#8230;] damit ihr nicht betr\u00fcbt seid \u00fcber das, was euch entgangen ist, und euch nicht (zu sehr) freut \u00fcber das, was Er euch gegeben hat.&#8220;<\/strong> (Sure 57, Aya 23)<br>Zu diesem Vers sagten Gelehrte, wie der Prophetengef\u00e4hrte Ibn Abbas, es sei die Geduld (Sabr), die den Menschen in einen ausgeglichenen Zustand versetzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><br><strong>Schlusswort<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Ein hohes Ma\u00df an Gl\u00fcckseligkeit bzw. des Gl\u00fccks k\u00f6nnen die Menschen erst durch die Implementierung der islamischen Lebensweise versp\u00fcren. Daher muss sich der Muslim f\u00fcr die Implementierung der islamischen Lebensweise einsetzen. Ein Muslim, der ein Tr\u00e4ger der islamischen Botschaft (Haamilud-da&#8217;wa) ist, sollte sich immer bewusst machen, dass er zur ewigen Gl\u00fcckseligkeit aufruft. Als Da&#8217;wa-Tr\u00e4ger darf er nie vergessen, dass er dem Vorbild des Propheten Muhammads s. nacheifert. Er ist der Funke, der die Gesellschaft mit seinen erleuchtenden Konzepten entz\u00fcndet. Sein Iman ist seine St\u00e4rke und die islamischen Konzepte seine Waffe. Allah s.w.t. ist sein Unterst\u00fctzer und Besch\u00fctzer, die Zunge ist sein Werkzeug und die Menschheit das Objekt der Ver\u00e4nderung. Er scheut weder M\u00fche, noch Not und Drangsal, um die Menschen von ihrem Irrglauben zu befreien und sie hin zur Rechtleitung zu f\u00fchren. Sein Sinn im Leben besteht darin, Allah s.w.t. zu gehorchen, die islamische Lebensweise zu implementieren und zu erhalten, um mit ihr als leuchtende Fackel die Finsternis zu beseitigen, auch wenn dies sein Leben kostet. In Hinblick auf die unverz\u00fcgliche Umsetzung dieses Verst\u00e4ndnisses hat der Prophet Muhammad s. (von Abu Hurairah r. \u00fcberliefert) gesagt: <strong>\u201eBeeilt euch mit den guten Taten, denn was erwartet ihr von dieser Dunya, au\u00dfer \u00fcberm\u00fctig machenden Reichtum oder vergessen machende Armut oder schwach machende Krankheiten oder gebrechlich machendes Greisenalter oder einen pl\u00f6tzlichen Tod oder den Dajjal; wahrlich, was f\u00fcr eine schlechte Erwartung oder die Stunde; und die Stunde ist gewiss eintreffend.&#8220;<\/strong> (Al-Hakim)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch die rational-metaphysische Betrachtung der Welt versucht die Philosophie Antworten auf die Fragen des Lebens zu geben. Ihr Gedankengut brachte die Renaissance und die Aufkl\u00e4rung hervor und beeinflusst die westliche Gesellschaft bis in die heutige Zeit in gro\u00dfem Ma\u00dfe. 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