{"id":9608,"date":"2011-02-19T00:00:00","date_gmt":"2011-02-18T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=9608"},"modified":"2011-02-19T00:00:00","modified_gmt":"2011-02-18T23:00:00","slug":"im-gedenken-an-die-zerstoerung-des-islamischen-kalifats","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=9608","title":{"rendered":"Im Gedenken an die Zerst\u00f6rung des islamischen Kalifats"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor zwei Tagen, am 28. Rajab 1428, j\u00e4hrte sich das Ereignis der Zerst\u00f6rung des Kalifats nach islamischer Zeitrechnung zum 86ten Male. Dazu hat uns folgender wertvoller Artikel erreicht:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><br><strong>Der Verlust des Unentbehrlichen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Noch einige Jahre, dann wird sich das Jubil\u00e4um zum hundertsten Male j\u00e4hren. Normalerweise d\u00fcrfte man davon ausgehen, dass dies ein Anlass zur Freude und Feier sei. Davon ist man in diesem Falle weit entfernt. Gemeint ist, die Zerst\u00f6rung des islamischen Staates, des Kalifats. Wahrlich ein Grund zur Trauer und zum Schmerz. Doch was bedeutet diese Vernichtung wirklich? Ist es nur das Verschwinden eines Reiches von der Landkarte wie es im Laufe der Zeit immer wieder geschah? Welche Konsequenzen haben in erster Linie die Muslime, aber auch die anderen Menschen nun davon zu tragen? Im Detail darauf einzugehen w\u00fcrde den Rahmen sprengen, aber allgemein betrachtet kann man einige fundamentale Entbehrungen erkennen.<br>Zu Beginn ist festzuhalten, dass der Zustand der Muslime heutzutage ein s\u00fcndhafter Zustand ist, denn es ist eine g\u00f6ttliche Pflicht, dass auf dieser Erde nach dem Islam gerichtet wird:<br><strong>&#8222;Und richte unter ihnen nach dem, was Allah herabgesandt hat, und folge nicht ihren Neigungen; und nimm dich vor ihnen in Acht, dass sie dich nicht von etwas abbringen, was Allah zu dir herabgesandt hat.&#8220;<\/strong> (Sure al-Ma&#8217;ida 5, Aya 49).<br><strong>&#8222;Und wer nicht nach dem richtet, was Allah herabgesandt hat, so sind dies wahrlich die Ungl\u00e4ubigen!&#8220;<\/strong> (Sure al-Ma&#8217;ida 5, Aya 44).<br>Zwei sehr deutliche Verse, die es in keiner Weise zulassen, dass der Kufr herrscht, wie es im Moment der Fall ist.<br>Auch die Worte des Propheten verdeutlichen die schwerwiegenden Folgen einer solchen Situation: <strong>&#8222;Wer seine Hand aus dem Gehorsam zieht, der trifft Allah am Tag der Auferstehung ohne Entschuldigung, und wer stirbt, ohne im Nacken eine Bai&#8217;a zu tragen, der stirbt einen Tod der Jahiliyya!&#8220;<\/strong> (Muslim)<br>So sind die Folgen f\u00fcr die Muslime im Jenseits &#8211; solange sie nicht in einem islamischen Staat leben, oder sich zumindest mit aller M\u00fche f\u00fcr dessen Entstehung einsetzen &#8211; die Qualen der H\u00f6lle.<br>Trotz allem stehen die Muslime der Tatsache gegen\u00fcber, dass sie keinen islamischen Staat besitzen. Man kann die Situation der Umma mit einem im Koma liegenden Menschen vergleichen. Dieser ist weder tot noch wirklich lebendig, er hat sein endg\u00fcltiges Ende zwar noch nicht erfahren, jedoch kann er weder in irgendeiner Weise handeln noch sich seiner Umgebung mitteilen. Er ist g\u00e4nzlich von der Unterst\u00fctzung und Versorgung anderer abh\u00e4ngig. Der einzig entscheidende Unterschied liegt in dem Punkt, dass der Komapatient sich nicht selbst aus seiner leidvollen Lage bringen kann, w\u00e4hrend die Zukunft der Umma doch in ihren H\u00e4nden liegt: durch das korrekte Tragen der Da&#8217;wa und nat\u00fcrlich durch Allahs Hilfe wird es eines Tages den Muslimen gelingen, den islamischen Staat wieder ins Leben zu rufen.<br>Zur\u00fcck zur gegenw\u00e4rtigen Sachlage: in dem Moment, wo man den Muslimen den islamischen Staat weggenommen hatte, hatte man ihnen im Prinzip den Islam entwendet. Zur\u00fcck blieben nur die vielen Muslime, allein gelassen, ohne F\u00fchrungsperson, ohne Zusammenhalt. Zerstreut auf der ganzen Welt muss jeder von ihnen allein sehen wie er im privaten und \u00f6ffentlichen Leben mit der Umsetzung des Islam zu Recht kommt. In jeglicher Angelegenheit ist er auf sich allein gestellt. An irgendeinem Punkt wird er immer wieder an seine Grenzen sto\u00dfen, denn der Islam gilt nicht nur als Glaube f\u00fcr das Individuum, er regelt vielmehr das Zusammenleben der Menschen und kann nur bei einer vollst\u00e4ndigen Implementierung funktionsf\u00e4hig sein.<br>Folgend einige Bereiche in denen das Nichtvorhandensein des islamischen Staates die Stagnation und die Degeneration der Umma deutlich aufzeigen.<br>Nahe liegend zun\u00e4chst der politische Aspekt: Heute existiert nirgendwo ein politisches System, das dem des islamischen Staates gerecht wird. Die blo\u00dfe Pr\u00e4senz des islamischen Staates w\u00fcrde der restlichen Welt ein starkes Signal geben. Hinzu kommt das Hinaustragen der islamischen Botschaft zu allen Menschen, was nur durch die Politik des Staates erfolgen kann, indem dieser aktiv am Weltgeschehen teilnimmt. Heute handeln jedoch nur die Marionettenregierungen der Westenm\u00e4chte in der islamischen Welt, um einzig deren Interessen zu wahren. Dabei ist der Islam f\u00fcr sie kein Ma\u00dfstab, sondern Staatsfeind Nr.1.<br>W\u00e4hrend die Kalifen einst die Ausbreitung des Islam st\u00e4ndig als Ziel vor Augen hatten, so gilt f\u00fcr die Vasallen in der islamischen Welt heute dies mit jeglichen Mitteln zu verhindern. Denn jedes Erstarken der Umma stellt eine Gefahr f\u00fcr die Herrscher auf ihren t\u00f6nernen Thronen dar.<br>Sie sind es auch, die das Stehlen des Erd\u00f6ls und anderer Bodensch\u00e4tze der Muslime durch die nimmersatten Westm\u00e4chte billigen, ja sogar tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzen. L\u00e4ge die Macht \u00fcber die Wirtschaft in den H\u00e4nden Gottesf\u00fcrchtiger, w\u00e4re dies \u00fcberhaupt nicht m\u00f6glich. Diese Sch\u00e4tze der Umma w\u00fcrden zu ihren Gunsten und zu Gunsten des Islam anstatt auf ihre Kosten benutzt.<br>Auch Probleme wie Massenarbeitslosigkeit, das stete Verarmen weiter Bev\u00f6lkerungsteile und das Reicherwerden der Reichen w\u00e4ren in einer islamischen Wirtschaftsordnung so nicht denkbar, da nicht das Streben nach st\u00e4ndigem Wachstum und mehr Kapital das Denken bestimmen, sondern eine gerechtere Aufteilung.<br>Anstatt das Verm\u00f6gen von Staaten und Wohlhabenden durch Zinsen in unrechtem Ma\u00dfe zu vermehren und durch Steuern und nominellem W\u00e4hrungswert die Preise von G\u00fctern k\u00fcnstlich in die H\u00f6he zu treiben bzw. willk\u00fcrlich zu kontrollieren oder die Menschen durch Inflation um ihr Verm\u00f6gen zu bringen, w\u00fcrde eine Gold- und Silberw\u00e4hrung<strong> (1 islamischer Dinar = 4,25 Gramm Gold; 1 islamischer Dirham = 2,975 Gramm Silber)<\/strong>, wie sie der Islam zus\u00e4tzlich zum Zins- und Hortungsverbot vorsieht, Inflation unterbinden und Wirtschaftskrisen in h\u00f6chstem Ma\u00dfe vorbeugen. Waren w\u00fcrden ihren nat\u00fcrlichen Preis erhalten, die Menschen f\u00fcr ihre T\u00e4tigkeiten gerecht entlohnt werden und das Geld nicht gehortet, sondern in Umlauf bleiben, um so als Wirtschaftsmotor zu fungieren wie es eigentlich sein sollte.<br>Indem der islamische Staat f\u00fcr den Unterhalt der Bed\u00fcrftigen zu sorgen hat und bei seinen Aussch\u00fcttungen an die B\u00fcrger um Ausgleich bem\u00fcht ist \u2013 Mittellose Bed\u00fcrftige werden gem\u00e4\u00df der Aussage im Koran:<strong> &#8222;[&#8230;] Damit es (das Verm\u00f6gen) nicht unter den Reichen von euch uml\u00e4uft [&#8230;]&#8220;<\/strong> den Beg\u00fcterten vorgezogen \u2013 und, wird ein Mindestwohlstand f\u00fcr alle gew\u00e4hrleistet.<br>Nicht nur im Bereich der Wirtschaft ist die Zeit in den L\u00e4ndern der Muslime stehen geblieben. Oft werden diese als im Mittelalter befindlich dargestellt. Ein zwar falscher und vor allem besch\u00e4mender Vergleich, der aber insoweit zutrifft, als dass die Muslime heute im Bereich wissenschaftlicher Entdeckungen und Forschung mit den westlichen L\u00e4ndern nicht mithalten k\u00f6nnen. Es fehlt an allem: an Mitteln zur Finanzierung, an F\u00f6rderungen und an s\u00e4mtlichen Rahmenbedingungen. F\u00fcr all dies ist aber nicht wie f\u00e4lschlicherweise und absichtlich behauptet der Islam, sondern vielmehr dessen fehlende Umsetzung verantwortlich.<br>Dabei wei\u00df man allzu gut von welchen Quellen sich heute noch viele Wissenschaften bedienen, sei es nun Medizin, Astronomie oder Mathematik. Alles Felder in denen die Muslime zu Zeiten des Kalifats und der islamischen Herrschaft Pionierarbeit leisteten. Sie waren im Stande, viele Krankheiten zu heilen und kannten den menschlichen K\u00f6rper bereits im Detail Sie besegelten die Weltmeere mit ihrem Wissen \u00fcber die Sterne und fertigten sehr genaue Karten mit komplizierten Berechnungen an, w\u00e4hrend man im Westen noch im Dunkeln tappte. Diese einstige Vorreiterrolle verlieh den Muslimen Ansehen und Macht, wobei ihre jetzige Position sie abh\u00e4ngig und unwissend zur\u00fcckl\u00e4sst. All die wertvollen Erkenntnisse verwenden die Westm\u00e4chte nun nicht zuletzt im Kampf gegen den Islam.<br>Dank der genauen Dokumentierung in unz\u00e4hlbaren B\u00fcchern durch die Muslime konnte dieses Wissen gesichert werden. Man schrieb flei\u00dfig, um f\u00fcr sich und nachfolgende Generationen zu sorgen. Die Bibliotheken wuchsen st\u00e4ndig, da die gebildeten Muslime so zahlreich waren. Sie beherrschten die arabische Sprache in einem Ma\u00dfe wie es heute nur noch selten anzutreffen ist. In der Literaturwissenschaft, der Dichtung und Prosa waren die Muslime so fortgeschritten, dass es wohlhabende Europ\u00e4er in die islamische Welt zog, um von ihnen zu lernen. Mittlerweile sammeln sich die Muslime in den Goethe-Instituten, dabei fehlt vielen die F\u00e4higkeit ihre eigene Sprache auch nur zu lesen, geschweige denn zu verstehen oder gar selber in ihr etwas zu verfassen. Durch weit verbreiteten Analphabetismus sind ihre H\u00e4nde gebunden &#8211; eine traurige Wahrheit.<br>Wissentlich werden viele falsche Ideen \u00fcber das Leben unter den Menschen gestreut um sie mit sich selbst anstelle von bedeutsamen Fragen zu besch\u00e4ftigen. Konsumsucht, unerf\u00fcllbare Sch\u00f6nheitsideale, Karrierezwang, Unzucht, Homosexualit\u00e4t, Individualismus, Alkohol und Drogen, um nur einige Dinge zu nennen, die den Menschen ein v\u00f6llig falsches Verst\u00e4ndnis von diesem Leben vermitteln. Sie gaukeln eine Erf\u00fcllung und Zufriedenheit vor, die durch diese Dinge \u00fcberhaupt nicht oder nur bedingt erreichbar ist. So kann eine vollkommene Zufriedenheit nur durch das Leben im Einklang mit den Gesetzen Allahs und durch das Erlangen Seines Wohlgefallens m\u00f6glich sein. Dabei ist der Islam die einzige Weltanschauung, die die Beziehung des Menschen zu sich selbst, zu anderen Menschen und zu seinem Sch\u00f6pfer auf vollst\u00e4ndige und korrekte Weise regelt und somit die wahre Zufriedenheit des Menschen veranlassen kann. In einem anderen System ist dies nicht zu erlangen.<br>In einer nach den islamischen Gesetzen lebenden Gesellschaft w\u00fcrden viele Probleme bereits in ihrem Keim erstickt oder gar nicht erst aufkommen: z.B. die Trennung von M\u00e4nnern und Frauen im \u00f6ffentlichen und privaten Leben oder dass die islamischen Kleidungsvorschriften von Frauen und M\u00e4nnern eingehalten werden. Auch garantiert der Schutz von Ehe und Familie eine geregelte, ordentliche und vern\u00fcnftige soziale Struktur im Staat. Sexuelle \u00dcbergriffe werden so vermieden oder auf ein Minimum herabgesetzt, die Frau wird in ihrem menschlichen Wert erhalten und nicht auf ihr \u00c4u\u00dferes reduziert und wie eine Ware feilgeboten. Sollte es doch zu einer Straftat kommen, tritt der Staat f\u00fcr eine harte Bestrafung ein. Das islamische Strafsystem ist in seiner Eigenschaft einzigartig, es dient der Abschreckung, befreit den T\u00e4ter von seinen S\u00fcnden im Jenseits, zieht ihn im Diesseits f\u00fcr sein Vergehen zur Verantwortung, und garantiert den B\u00fcrgern dadurch ein hohes Ma\u00df an Sicherheit, was heute ein seltenes Gut geworden ist.<br>Das islamische Recht definiert klare Gebote und Verbote und oftmals sind die Strafen f\u00fcr das \u00dcbertreten weitl\u00e4ufig bekannt. Ganz im Gegensatz zu den Rechtswesen im Westen und der islamischen Welt heutzutage. Die st\u00e4ndige Wandlung der Gesetze von Erlaubten zu Verbotenem und umgekehrt f\u00fchrt die Menschen in die Irre, da es keine deutlichen Ma\u00dfst\u00e4be mehr gibt. So sind die Gesetze der Willk\u00fcr der jeweils Machthabenden ausgesetzt und werden nach deren Verst\u00e4ndnis geformt.<br>Mittlerweile bedienen sich die Politiker nicht mehr der Gesetze. Allein der Verdacht und das Bekenntnis zum Islam sind heute ausreichend um Menschen zu \u00fcberf\u00fchren und zu bestrafen. Ein Dilemma, in dem sich die Muslime zurzeit wiederfinden. Immer \u00f6fter werden sie Opfer von Folter, Verfolgung und Verachtung und sind nicht selten schlimmsten Bedrohungen und Gefahren ausgesetzt. Es fehlt der islamische Staat, der sich an dieser Stelle sch\u00fctzend vor sie stellt, der auch nur das Leid eines einzigen Muslims auf dieser Welt nicht bereit ist zu tolerieren.<br>Die m\u00e4chtige islamische Armee gew\u00e4hrte den Muslimen einst Schutz und Sicherheit vor den Angriffen ihrer Feinde, so dass sie nicht fortw\u00e4hrend um ihre k\u00f6rperliche Unversehrtheit bangen mussten. Heute sind die Armeen in den L\u00e4ndern der Muslime diejenigen, die die Muslime bek\u00e4mpfen, sie vergie\u00dfen ihrer eigenen Br\u00fcder Blut, um im Auftrag westlicher Kolonialm\u00e4chte die R\u00fcckkehr des Islams zu verhindern. Welch edle Stellung n\u00e4hmen sie ein, wenn sie auf dem Wege Allahs f\u00fcr das Wohl ihrer Umma k\u00e4mpften! Welch gewaltiger Lohn k\u00e4me ihnen f\u00fcr diese ehrenwerte Aufgabe zuteil! Es w\u00e4ren dann eben diese westlichen Kolonialm\u00e4chte, die aus Furcht vor dem Heer des Kalifats erblassen und erzittern und schlaflose N\u00e4chte durch deren St\u00e4rke erleiden w\u00fcrden.<br>Die zerst\u00f6rerische Ideologie des Kapitalismus veranlasst den Westen zu einem Hegemonialanspruch, der offenbar nicht zu befriedigen ist. \u00dcber Jahrhunderte f\u00fchrte man blutigste Kriege, die immer wieder mit der Unterjochung von V\u00f6lkern endeten. Offensichtlich fallen st\u00e4ndig solche Regionen dem Kolonialismus zum Opfer, die mit Erd\u00f6l und anderen Bodensch\u00e4tzen gesegnet sind, und bis zum letzten Tropfen ausgebeutet werden. Auch die Menschen in diesen L\u00e4ndern fallen der Gier des Kapitalismus bis auf den letzten Groschen zum Opfer. Dabei ist der Kapitalismus bereit, \u00fcber Leichen zu gehen, um seine eigene \u00dcberlegenheit zu sichern.<br>Der Geschichte mangelt es nicht an Beispielen, um dieses grausame Schauspiel zu dokumentieren. Sei es der Beginn der Geschichte Amerikas durch die Vertreibung und Ausrottung der Indianer, von denen die \u00dcberlebenden bis heute noch ausgegrenzt in Reservaten leben, oder die V\u00f6lker S\u00fcdamerikas, die in bitterer Armut und inmitten st\u00e4ndiger Gewalt ihr Dasein schmachten, w\u00e4hrend die Fr\u00fcchte, die ihr Land tr\u00e4gt, von anderen verschwenderisch genossen werden. Afrika, dieser Kontinent, der von den meisten Menschen nur mit Hunger, Armut, Not und Elend assoziiert wird, ist eigentlich das reichste St\u00fcck Erde auf dieser Welt. Die L\u00e4nder, die sich durch Schuldenerlass und Entwicklungshilfe als gro\u00dfz\u00fcgig pr\u00e4sentieren, sind im Grunde die wahren Verbrecher. Sie sind die Schuldtragenden am Leid der Menschen, da sie in den so genannten L\u00e4ndern der Dritten Welt die korrupten Regierungen einsetzen und unterst\u00fctzen. Sie veranlassen unz\u00e4hlige B\u00fcrgerkriege, indem sie Volksgruppen gegeneinander aufstacheln, die sonst friedlich zusammenleben w\u00fcrden. So lenken sie von der wahren Ursache ihres Kummers ab, um zu verhindern, dass sie sich gegen den wahren Urheber auflehnen. Der Irak ist hierbei ein lebendiges Beispiel.<br>So siegt der Kapitalismus weder durch \u00dcberzeugung noch durch seine Funktionsf\u00e4higkeit als System: allein die Unterdr\u00fcckung der Schwachen und deren Ausraubung h\u00e4lt ihn am Leben. Diese Skrupellosigkeit macht ihn zugleich unhaltbar und wird eines Tages zu seinem eigenen Niedergang f\u00fchren. All diese Menschen bed\u00fcrfen dringend des Schutzes des islamischen Staates, und zwar ungeachtet ihres Glaubens. Nur der islamische Staat ist imstande, all diese V\u00f6lker aus der Gewaltherrschaft des Kapitalismus zu befreien und ihnen vorher nicht gekannte Lebensqualit\u00e4t zu geben.<br>Die oben angef\u00fchrten Punkte sind nur wenige Beispiele, die den Verlust aufzeigen, der durch die Zerst\u00f6rung des islamischen Staates entstanden ist. Sie sollen nur Denkanst\u00f6sse geben. Die Liste kann beliebig lang fortgesetzt werden.<br>M\u00f6ge Allah die Muslime bald wieder vereint unter dem Banner des Kalifats mit erhobenem Haupte dem korrupten und brutalen Kapitalismus entgegentreten lassen, auf dass Sein Wort wieder \u00fcber allem stehe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor zwei Tagen, am 28. Rajab 1428, j\u00e4hrte sich das Ereignis der Zerst\u00f6rung des Kalifats nach islamischer Zeitrechnung zum 86ten Male. 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