{"id":18489,"date":"2026-09-29T19:55:04","date_gmt":"2026-09-29T17:55:04","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=18489"},"modified":"2026-09-29T19:55:05","modified_gmt":"2026-09-29T17:55:05","slug":"die-dimensionen-der-militaerischen-entwicklungen-im-jemen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=18489","title":{"rendered":"Die Dimensionen der milit\u00e4rischen Entwicklungen im Jemen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Im Namen Allahs, des Erbarmungsvollen, des Barmherzigen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong><u>Antwort auf eine Frage<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Die Dimensionen der milit\u00e4rischen Entwicklungen im Jemen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Frage:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Am Freitag kamen in der saudischen Hauptstadt Riad die Generalstabschefs der Streitkr\u00e4fte Saudi-Arabiens, der T\u00fcrkei und Pakistans im Rahmen des Mekka-Abkommens zur gemeinsamen Verteidigung zusammen, um die sicherheitspolitischen Entwicklungen und die Bedrohungen zu er\u00f6rtern, denen das K\u00f6nigreich ausgesetzt ist<\/em>. (<em>Al Jazeera<\/em>, 26.09.2026)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieses Treffen blieb jedoch ohne erkennbare Reaktion, w\u00e4hrend die Huthis die gesamte oder zumindest den gr\u00f6\u00dften Teil der Westk\u00fcste des Jemen unter ihre Kontrolle brachten, ohne dass Saudi-Arabien oder auch nur die Vereinigten Staaten eingegriffen h\u00e4tten. Vielmehr erkl\u00e4rte Trump, die Huthis h\u00e4tten zugesagt, amerikanische Schiffe im Roten Meer nicht anzugreifen; daher w\u00fcrden die Vereinigten Staaten nicht intervenieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und tats\u00e4chlich kam es so: Seit Tagen r\u00fccken die Huthis an der Westk\u00fcste mit Leichtigkeit vor. Am 11.09.2026 wurde bekannt gegeben, dass die Huthi-Bewegung die Kontrolle \u00fcber Bab al-Mandab vollst\u00e4ndig \u00fcbernommen habe. Innerhalb einer nur wenige Tage dauernden Offensive gelang es der Bewegung, \u1e24ays, al-\u1e2aau\u1e2ba, al-Mu\u1e2b\u0101 und dessen Hafen einzunehmen und bis nach Bab al-Mandab und zur Insel Mayyun vorzur\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie konnte dies derart m\u00fchelos geschehen? Weshalb griffen Saudi-Arabien und sein trilaterales B\u00fcndnis nicht ein? Und weshalb intervenierten die Vereinigten Staaten nicht, obwohl sie erkl\u00e4ren, gegen die iranischen Stellvertreter in der Region vorzugehen und die Huthis einen der wichtigsten dieser Stellvertreter darstellen?!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mehr noch: Die Vereinigten Staaten erkl\u00e4ren selbst, unmittelbar mit der Huthi-Bewegung Kontakt aufgenommen zu haben. Am 20.09.2026 best\u00e4tigte auch die Bewegung, dass Kontakte mit den Vereinigten Staaten stattgefunden h\u00e4tten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Welche Strategie verfolgen die Vereinigten Staaten also gegen\u00fcber dieser mit dem Iran verbundenen Bewegung?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Antwort:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Um die Zusammenh\u00e4nge in ihrer tats\u00e4chlichen Dimension zu verdeutlichen, wollen wir folgende Aspekte darlegen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.<\/strong> Der internationale Machtkampf im Jemen dauert bereits seit Beginn der 1960er-Jahre an. Dabei stehen sich die alte Kolonialmacht Gro\u00dfbritannien und die neue Kolonialmacht USA gegen\u00fcber. Jede dieser M\u00e4chte verf\u00fcgt \u00fcber ihre eigenen regionalen und lokalen Instrumente. Gro\u00dfbritannien sicherte seinen Einfluss im Jemen durch seine Vasallen, allen voran Ali Abdullah Saleh, der von 1978 bis 2011 an der Macht war, und anschlie\u00dfend durch Abdrabbuh Mansur Hadi. Danach veranlassten die Vereinigten Staaten ihren Vasallen Saudi-Arabien, im Jemen zu intervenieren. So wurde 2015 die Operation \u201eDecisive Storm\u201c ausgerufen und unter saudischer F\u00fchrung die sogenannte \u201eKoalition zur Unterst\u00fctzung der Legitimit\u00e4t\u201c gebildet. Tats\u00e4chlich aber diente diese Intervention der Unterst\u00fctzung der Huthi-Bewegung. In unserer Ver\u00f6ffentlichung vom 26.03.2015 f\u00fchrten wir dazu aus:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Die Vereinigten Staaten versorgten die Huthis \u00fcber den Iran mit verschiedensten Waffen und milit\u00e4rischer Ausr\u00fcstung, damit sie den Jemen gewaltsam unter ihre Kontrolle bringen konnten. Denn ihnen war bewusst, dass das politische Milieu im Jemen gr\u00f6\u00dftenteils aus Gefolgsleuten der Briten bestand. So glaubten die Huthis, \u00fcber eine Macht zu verf\u00fcgen, die es ihnen erm\u00f6glichen w\u00fcrde, die Vorherrschaft \u00fcber den Jemen zu erlangen. Sie setzten Pr\u00e4sident Hadi unter Druck, um von ihm durch die von ihm erlassenen Gesetze das zu erhalten, was sie verlangten. Er stimmte zwar zu, verz\u00f6gerte jedoch anschlie\u00dfend deren Umsetzung. Daraufhin stellten sie ihn unter Hausarrest. Ihm gelang jedoch die Flucht nach Aden. Sie folgten ihm dorthin, doch konnte er ihnen erneut entkommen [\u2026]<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.<\/strong> In der Folge schlichen sich die Vereinigten Arabischen Emirate, ein Vasall Gro\u00dfbritanniens, in die von Saudi-Arabien unter dem Vorwand der Rettung des Jemen gebildete Koalition ein. Sie entrissen den Huthis zahlreiche Gebiete im S\u00fcden des Jemen und st\u00e4rkten damit den Einfluss Gro\u00dfbritanniens und seiner lokalen Vasallen. Schlie\u00dflich r\u00fcckten sie bis nach al-\u1e24udaida vor, dem f\u00fcr die Huthis lebenswichtigen Hafen, und standen kurz davor, ihn unter ihre Kontrolle zu bringen. Anschlie\u00dfend wollten sie in Richtung Sanaa vorr\u00fccken. Die Vereinigten Staaten mobilisierten jedoch unter Berufung auf humanit\u00e4re Erw\u00e4gungen die internationale \u00f6ffentliche Meinung gegen dieses Vorgehen und initiierten die Gespr\u00e4che in Schweden. Diese f\u00fchrten zu einer Waffenruhe in al-\u1e24udaida und zum Abzug der emiratischen Streitkr\u00e4fte sowie der von \u1e6c\u0101riq \u1e62\u0101li\u1e25 gef\u00fchrten Milizen. Die Kontrolle \u00fcber die Sicherheit der Stadt verblieb damit in den H\u00e4nden der Huthis.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer von uns am 20.12.2018 ver\u00f6ffentlichten Antwort auf eine Frage f\u00fchrten wir hierzu aus:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Gro\u00dfbritannien wusste, dass es die iranische Unterst\u00fctzung war, die den Huthis den R\u00fccken st\u00e4rkte. Nachdem der Flughafen von Sanaa geschlossen und die H\u00e4fen im S\u00fcden unter Kontrolle der S\u00fcdallianz gebracht worden waren, stellte der Hafen von al-\u1e24udaida nahezu die einzige Lebensader dar, \u00fcber die der Iran seine Unterst\u00fctzung an die Huthis gelangen lassen konnte. Daher r\u00fcckten die Vereinigten Arabischen Emirate gegen al-\u1e24udaida vor, um die Stadt unter ihre Kontrolle zu bringen. Die Vorst\u00f6\u00dfe und K\u00e4mpfe um al-\u1e24udaida stie\u00dfen jedoch auf massiven Widerstand seitens der Vereinigten Staaten, der mit humanit\u00e4ren Argumenten begr\u00fcndet wurde: Der Hafen von al-\u1e24udaida versorge Millionen Jemeniten mit Hilfsg\u00fctern. Als ob die Vereinigten Staaten R\u00fccksicht auf humanit\u00e4re Belange n\u00e4hmen, nachdem sie und ihre Vasallen diese in Syrien unter den Augen der Vereinten Nationen mit F\u00fc\u00dfen getreten hatten \u2013 durch die erdr\u00fcckende Belagerung ganzer St\u00e4dte und den Einsatz von Fassbomben [\u2026]. <strong>In Wirklichkeit aber wollten die Vereinigten Staaten lediglich Rechtfertigungen daf\u00fcr schaffen, dass der Hafen von al-\u1e24udaida f\u00fcr die iranische Milit\u00e4rhilfe offenblieb<\/strong><\/em><strong>. <em>[\u2026]<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.<\/strong> Im Jahr 2022 wurde in Saudi-Arabien die Bildung eines jemenitischen Pr\u00e4sidialrats unter dem Vorsitz von Rashad al-Alimi bekannt gegeben, der Pr\u00e4sident Hadi abl\u00f6ste. Am 07.04.2022 \u00fcbertrug Hadi diesem Rat seine gesamten Befugnisse. Zuvor, am 02.04.2022, hatten die Konfliktparteien einer zweimonatigen, verl\u00e4ngerbaren Waffenruhe im Jemen zugestimmt, die noch am selben Tag in Kraft trat. Die Vereinten Nationen und die Vereinigten Staaten begr\u00fc\u00dften die \u00fcberraschend zustande gekommene Waffenruhe und riefen zu ihrer Verl\u00e4ngerung auf. Obwohl die meisten Mitglieder des Rates aus dem bisherigen britischen Lager stammten, gelang es den Vereinigten Staaten \u00fcber Saudi-Arabien, den Vorsitzenden des Rates, al-Alimi, auf ihre Seite zu ziehen. Dies, obwohl er zuvor dem britischen Lager zugerechnet wurde und bereits seit der Amtszeit des fr\u00fcheren jemenitischen Pr\u00e4sidenten Ali Abdullah Saleh hohe politische \u00c4mter bekleidet hatte. Sein Aufenthalt in Saudi-Arabien und seine starke Abh\u00e4ngigkeit von den saudischen Finanz- und Sicherheitsleistungen sowie von weiteren Unterst\u00fctzungsma\u00dfnahmen verschafften Saudi-Arabien jedoch erheblichen Einfluss auf ihn, der sich in der j\u00fcngeren Vergangenheit weiter verst\u00e4rkte. Die \u00fcbrigen Mitglieder des Rates hingegen geh\u00f6rten mehrheitlich dem von den Vereinigten Arabischen Emiraten und damit von Gro\u00dfbritannien unterst\u00fctzten Lager an. So f\u00fchrten wir in einer Antwort auf eine Frage vom 20.04.2022 aus:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Es f\u00e4llt auf, dass s\u00e4mtliche Mitglieder des Pr\u00e4sidialrats entweder von den Vereinigten Arabischen Emiraten unterst\u00fctzt werden oder dem Lager Pr\u00e4sident Hadis selbst angeh\u00f6ren. Damit liegt der ma\u00dfgebliche Einfluss innerhalb des Rates beim britischen Lager<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Somit kamen sowohl die Waffenruhe als auch diese Entscheidung und die Bildung des Pr\u00e4sidialrats im amerikanisch-britischen Einvernehmen zustande. Die Vasallen und die im Orbit dieser M\u00e4chte kreisenden Akteure richteten sich nach diesem Einvernehmen. Ein solches Einvernehmen ist jedoch keineswegs von Dauer, sondern besteht lediglich so lange, bis sich die Umst\u00e4nde \u00e4ndern, die es hervorgebracht haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>4.<\/strong> Genau dies trat ein. Ende 2025 begann der von den Vereinigten Arabischen Emiraten unterst\u00fctzte S\u00fcd\u00fcbergangsrat im Jemen unter F\u00fchrung von Aidarus al-Zoubaidi, der zugleich Mitglied des Pr\u00e4sidialrats war, seine Streitkr\u00e4fte in Hadramaut und al-Mahra zu stationieren. Dadurch wurde die Lage zunehmend un\u00fcbersichtlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 30.12.2025 gab die von Saudi-Arabien gef\u00fchrte Koalition im Jemen die Durchf\u00fchrung einer begrenzten Milit\u00e4roperation bekannt. Diese richtete sich gegen Waffen und Kampffahrzeuge, die aus den Vereinigten Arabischen Emiraten im Hafen von al-Mukalla in der Provinz Hadramaut eingetroffen waren. Der Druck und die Drohungen hielten daraufhin an, bis sich die Vereinigten Arabischen Emirate schlie\u00dflich \u201ef\u00fcgten\u201c und den Abzug ihrer Streitkr\u00e4fte aus dem Jemen bekannt gaben. <strong>Saudi-Arabien setzte seine Drohungen und Ultimaten gegen\u00fcber den Gefolgsleuten der Emirate im Jemen \u2013 dem S\u00fcd\u00fcbergangsrat unter F\u00fchrung von Aidarus al-Zoubaidi \u2013 fort und forderte sie auf, Hadramaut und al-Mahra zu verlassen. Daraufhin begannen die Streitkr\u00e4fte des S\u00fcd\u00fcbergangsrats mit ihrem R\u00fcckzug. Al-Zoubaidi selbst floh schlie\u00dflich am 08.01.2026 \u00fcber Somaliland nach Abu Dhabi.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>5.<\/strong> Es deutet vieles darauf hin, dass die j\u00fcngsten Ereignisse an der Westk\u00fcste \u2013 also die Einnahme von \u1e24ays, al-\u1e2aau\u1e2ba, al-Mu\u1e2b\u0101 und dessen Hafen sowie der Insel Mayyun und der \u00fcbrigen jemenitischen Inseln im s\u00fcdlichen Roten Meer bis hin zur Meerenge Bab al-Mandab durch die Huthis am 3. und 11. September dieses Jahres \u2013 Parallelen zu den Ereignissen von 2018 aufweisen, als die Vereinigten Arabischen Emirate und ihre lokalen Gefolgsleute aus al-\u1e24udaida eliminiert wurden. Ebenso \u00e4hneln sie den Ereignissen Ende 2025 und Anfang 2026, als die Emirate und ihre Gefolgsleute auch aus Hadramaut und al-Mahra vertrieben wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit anderen Worten: Im Zuge der Huthi-Offensive wollten die Vereinigten Staaten den britischen Einfluss im Jemen einen Schlag versetzen, indem sie dessen Vasallen an der Westk\u00fcste attackieren lie\u00dfen. Dort operierte die sogenannte \u201eNationale Widerstandsbewegung\u201c mit der Republikanischen Garde als ihrem Kern unter F\u00fchrung von \u1e6c\u0101riq \u1e62\u0101li\u1e25. Sie war von den Vereinigten Arabischen Emiraten aufgebaut und auf Gehei\u00df ihres Gebieters Gro\u00dfbritannien besch\u00fctzt worden. Dies fand schlie\u00dflich mit dem Fall von al-Mu\u1e2b\u0101 und des Milit\u00e4rlagers \u1e2a\u0101lid an der K\u00fcste des Roten Meeres sowie der vollst\u00e4ndigen \u00dcbernahme der gesamten K\u00fcste durch die Huthi-Bewegung sein Ende.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Fall von al-Mu\u1e2b\u0101 am 10.09.2026 versetzte dem Anf\u00fchrer dieser Widerstandsbewegung, \u1e6c\u0101riq \u1e62\u0101li\u1e25, einen schweren Schlag. Er ist ein Vasall der Briten, ein Neffe des fr\u00fcheren Pr\u00e4sidenten Ali Abdullah Saleh, der seinerseits ein Vasall Gro\u00dfbritanniens war, und wird von den Vereinigten Arabischen Emiraten unterst\u00fctzt. Damit wurde ein weiterer Schritt zur Ausschaltung der britischen Vasallen vollzogen, nachdem bereits deren anderer Vasall, Aidarus al-Zoubaidi, geschlagen worden war und in die Vereinigten Arabischen Emirate fliehen musste. Bei n\u00e4herer Betrachtung dieses Vorgehens liegt die Annahme nahe, dass es Saudi-Arabien gelungen war, eigene Gefolgsleute in die Republikanische Garde einzuschleusen. Diese zogen sich auf saudische Anweisung aus ihren Stellungen in den von ihnen gehaltenen Gebieten an der Westk\u00fcste zur\u00fcck. Dies brachte die britisch orientierten Kr\u00e4fte innerhalb der Republikanischen Garde unter F\u00fchrung von \u1e6c\u0101riq \u1e62\u0101li\u1e25 erheblich in Bedr\u00e4ngnis und zwang ihn schlie\u00dflich, seinen Truppen den R\u00fcckzug aus s\u00e4mtlichen Stellungen in der Stadt zu befehlen. Wie aus im Internet ver\u00f6ffentlichten Audioaufnahmen hervorgeht, beklagte er dabei das, was er als \u201eVerrat aus den eigenen Reihen\u201c bezeichnete, womit die saudisch orientierten Fl\u00fcgel innerhalb der Garde gemeint waren. Ebenso sprach er davon, von den \u201eBruderstaaten im Stich gelassen\u201c worden zu sein, womit er Saudi-Arabien selbst meinte, das weder zu seiner Unterst\u00fctzung eingriff noch gegen den Vormarsch der Huthis vorging. Nach alledem r\u00fcckten die Huthis ohne Widerstand in diese Gebiete ein \u2013 genauso, wie sie zuvor ohne Widerstand in Sanaa einger\u00fcckt waren!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>6.<\/strong> Best\u00e4tigt wird dies dadurch, dass Saudi-Arabien das trilaterale B\u00fcndnis nicht aktivierte und seine B\u00fcndnispartner Pakistan und die T\u00fcrkei nicht zum Eingreifen aufforderte. Dies deutet darauf hin, dass Saudi-Arabien mit diesem Vorgehen einverstanden war und keine ernsthaften Ma\u00dfnahmen gegen die Huthis ergreifen wollte. Denn die Vereinigten Staaten, die hinter der Gr\u00fcndung dieses B\u00fcndnisses standen, verlangten ebenfalls nicht dessen Aktivierung und ein Eingreifen gegen die Huthis \u2013 obwohl diese sogar Gebiete in Saudi-Arabien angriffen! Die T\u00fcrkei und Pakistan beschr\u00e4nkten sich auf Verurteilungen und unverbindliche Erkl\u00e4rungen, wonach sie zur Unterst\u00fctzung bereit seien. Mehr noch: Mohammed bin Salman wandte sich weder an die T\u00fcrkei noch an Pakistan und richtete keinerlei Hilfsersuchen an sie. Stattdessen wartete er, bis die gesamte oder zumindest der gr\u00f6\u00dfte Teil der jemenitischen Westk\u00fcste unter die Kontrolle der Huthis geraten war. Erst danach berief er das im Rahmen des Mekka-Abkommens bestehende B\u00fcndnis zu einer Sitzung ein, um \u00fcber eine Unterst\u00fctzung Saudi-Arabiens angesichts der Huthi-Angriffe zu beraten:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Am Freitag kamen in der saudischen Hauptstadt Riad die Generalstabschefs der Streitkr\u00e4fte Saudi-Arabiens, der T\u00fcrkei und Pakistans im Rahmen des Mekka-Abkommens zur gemeinsamen Verteidigung zusammen, um die sicherheitspolitischen Entwicklungen und die Bedrohungen zu er\u00f6rtern, denen das K\u00f6nigreich ausgesetzt ist. [\u2026] Das saudische Verteidigungsministerium erkl\u00e4rte, bei dem Treffen seien die St\u00e4rkung der nachrichtendienstlichen und milit\u00e4rischen Zusammenarbeit sowie die Verzahnung der jeweiligen F\u00e4higkeiten er\u00f6rtert worden, um die Abschreckung und die kollektive Verteidigung zu st\u00e4rken. Nach Angaben des Ministeriums befassten sich die Generalstabschefs zudem mit der Sicherheitslage. Sie verurteilten die Angriffe auf Mekka und die zivile Infrastruktur des K\u00f6nigreichs und bekr\u00e4ftigten nachdr\u00fccklich ihre Verpflichtung zur kollektiven Verteidigung. Dies bringe die Entschlossenheit der drei Staaten zum Ausdruck, die Sicherheit, Souver\u00e4nit\u00e4t und territoriale Integrit\u00e4t des K\u00f6nigreichs Saudi-Arabien zu verteidigen<\/em>. (<em>Al Jazeera<\/em>, 26.09.2026) <strong>Das Treffen fand also erst statt, nachdem die Huthis ihre Kontrolle \u00fcber die Westk\u00fcste des Jemen bereits weitgehend gefestigt hatten!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>7.<\/strong> Hinzu kommt, dass die Vereinigten Staaten weder intervenierten noch die Huthis angriffen, obwohl sie wiederholt erkl\u00e4ren, gegen die iranischen Stellvertreter vorzugehen. Ebenso wenig forderten sie Saudi-Arabien auf, gegen die Huthis vorzugehen oder das trilaterale B\u00fcndnis zu aktivieren. Gegen andere iranische Stellvertreter hingegen gingen sie in Syrien, im Irak und im Libanon mit gro\u00dfer H\u00e4rte vor. Obwohl die Huthis einen bedeutenden Stellvertreter Irans im Jemen darstellen, ergriffen weder die Vereinigten Staaten noch Saudi-Arabien entscheidende Ma\u00dfnahmen gegen sie, wie sie es gegen\u00fcber anderen iranischen Stellvertretern tun. So unternahmen sie nichts, um die Huthis daran zu hindern, die Westk\u00fcste des Jemen unter ihre Kontrolle zu bringen! Ihre Komplizenschaft in dieser Angelegenheit ist f\u00fcr jeden, der Augen hat, offenkundig. So zitierte Reuters am 13.09.2026 drei Quellen mit den Worten: <em>[\u2026] US-Pr\u00e4sident Trump f\u00fchrte ein Telefongespr\u00e4ch mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman\u201c, den er als \u201eeinen guten Freund von mir\u201c bezeichnete. Weiter sagte er: \u201eIch kann nur sagen, dass alles in Ordnung sein und sich zum Besten entwickeln wird.\u201c <\/em>Dies bedeutet, dass Trump hinter dieser Komplizenschaft steht. Denn wenn alles \u201ein Ordnung\u201c sein und \u201esich zum Besten entwickeln\u201c werde, so hei\u00dft dies, dass die Dinge so verlaufen, wie die Vereinigten Staaten es w\u00fcnschen, und das Ergebnis zu ihren Gunsten ausfallen wird. Best\u00e4tigt wird dies auch durch den Besuch des amerikanischen Au\u00dfenministers Marco Rubio in Saudi-Arabien und sein Treffen mit dessen Machthaber Mohammed bin Salman, w\u00e4hrend die Huthis an der Westk\u00fcste vorr\u00fcckten. So erkl\u00e4rte Rubio am 08.09.2026: \u201eDie Vereinigten Staaten unterhalten \u00e4u\u00dferst enge milit\u00e4rische und verteidigungspolitische Beziehungen zu Saudi-Arabien. Wir beobachten diese Entwicklungen sehr genau.\u201c Damit erkl\u00e4rt ein amerikanischer Regierungsvertreter selbst, dass die Vereinigten Staaten die Entwicklungen genau verfolgen, also \u00fcber alles, was geschieht, im Bilde sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>8.<\/strong> Als weitere Best\u00e4tigung hierf\u00fcr lehnten die Vereinigten Staaten das Ersuchen der jemenitischen Regierung um ein milit\u00e4risches Eingreifen ab. Reuters berichtete am 21.09.2026 unter Berufung auf eine jemenitische und eine westliche Quelle: <em>Rashad al-Alimi, der Vorsitzende des jemenitischen Pr\u00e4sidialrats, bat Trump gestern w\u00e4hrend eines Telefongespr\u00e4chs um amerikanische Milit\u00e4rhilfe.<\/em> <em>Den Quellen zufolge gab Trump w\u00e4hrend des Gespr\u00e4chs jedoch keinerlei unmittelbare Zusage f\u00fcr eine milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung. <\/em>Auch Trump selbst erkl\u00e4rte: <em>Die Huthis haben Kontakt mit uns aufgenommen. Sie wollen nicht gegen uns k\u00e4mpfen und ziehen es deutlich vor, dass wir uns nicht einmischen. Sie lassen die meisten Schiffe passieren<\/em>. (<em>Al-Araby Al-Jadeed<\/em>, 13.09.2026) Und Reuters berichtete am 16.09.2026 unter Berufung auf f\u00fcnf Quellen: <em>Amerikanische Regierungsvertreter hielten am Wochenende in der US-Botschaft in Maskat ein geheimes Treffen mit Vertretern der jemenitischen Huthi-Bewegung ab. An den Gespr\u00e4chen nahmen hochrangige Huthi-Vertreter teil, darunter der mit amerikanischen Sanktionen belegte Sprecher der Bewegung, Mohammed Abdulsalam, sowie Abdulmalik al-Ajri<\/em>. <em>Diesen Quellen zufolge \u201everpflichteten sich die Vertreter der Huthis bei dem Treffen, das 2025 mit Washington geschlossene Waffenstillstandsabkommen einzuhalten und weder amerikanische noch israelische Schiffe anzugreifen. Sie behielten sich jedoch das Recht vor, feindliche Schiffe anzugreifen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 20.09.2026 best\u00e4tigte Mohammed al-Bukhaiti, Mitglied des Politb\u00fcros der Huthi-Bewegung, in einem \u00fcber Zoom aus Sanaa gef\u00fchrten Interview mit der amerikanischen Nachrichtenagentur Associated Press, <em>dass \u00fcber das Sultanat Oman indirekte Kontakte zwischen seiner Bewegung und den Vereinigten Staaten stattgefunden h\u00e4tten. Die Bewegung habe der Regierung von Pr\u00e4sident Trump mitgeteilt, dass sie nicht beabsichtige, die Vereinigten Staaten oder deren Schiffe im Roten Meer und in der Meerenge Bab al-Mandab anzugreifen, und dass ihre gegenw\u00e4rtige Operation gegen Saudi-Arabien gerichtet sei. Washington habe mit der Bewegung Kontakt aufgenommen, w\u00e4hrend deren Streitkr\u00e4fte an der Westk\u00fcste des Jemen vorr\u00fcckten und Gebiete erreichten, die an die Meerenge Bab al-Mandab angrenzen<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>All dies deutet darauf hin, dass die Geschehnisse von den USA geplant waren und die Huthi-Bewegung diesen Plan in Kenntnis der Zusammenh\u00e4nge ausf\u00fchrte!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>9.<\/strong> Betrachtet man eingehend, was sich im Zuge der Huthi-Angriffe an der Westk\u00fcste des Jemen ereignet hat und weiterhin ereignet, so zeigt sich, dass die Huthis mittlerweile nahezu die gesamte K\u00fcste unter ihre Kontrolle gebracht haben. Dennoch greifen die Vereinigten Staaten nicht ein, um der jemenitischen Regierung in Aden zu Hilfe zu kommen, und auch Saudi-Arabien bleibt unt\u00e4tig, obwohl es selbst von den Angriffen der Huthis betroffen war. Hinzu kommen die Treffen zwischen Vertretern der Huthis und amerikanischen Regierungsvertretern in Maskat, der Hauptstadt Omans, sowie die bereits erw\u00e4hnten Erkl\u00e4rungen und die Tatsache, dass die Vereinigten Staaten trotz des Ersuchens der Regierung in Aden nicht eingriffen, um die Angriffe der Huthis an der Westk\u00fcste zur\u00fcckzuschlagen. All dies deutet darauf hin, dass die Einnahme des gr\u00f6\u00dften Teils der jemenitischen Westk\u00fcste durch die Huthis mit amerikanischer und saudischer Zustimmung erfolgte. Offenbar sollen damit drei wesentliche Ziele verfolgt werden:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Erstens:<\/strong> Die Huthis sollen an der Herrschaft im Jemen beteiligt werden und dabei die ma\u00dfgebliche Rolle einnehmen. In der Folge sollen die britischen Vasallen im Jemen schrittweise von der Herrschaft verdr\u00e4ngt werden, zumal die Gefolgsleute Gro\u00dfbritanniens im Jemen noch keineswegs vollst\u00e4ndig ausgeschaltet wurden, sondern sich weiterhin sowohl im Pr\u00e4sidialrat als auch in dessen Umfeld befinden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zweitens:<\/strong> Dieses Vorgehen soll der iranischen F\u00fchrung als Anreiz dienen und den Boden daf\u00fcr bereiten, ihre Haltung gegen\u00fcber den Vereinigten Staaten aufzuweichen, wie sich bereits bei den amerikanisch-iranischen Gespr\u00e4chen in New York gezeigt hat. Darauf deutet ebenso der iranische Plan hin, den der iranische Pr\u00e4sident und der iranische Au\u00dfenminister vorlegten und von dem sie sich Trumps Zustimmung erwarteten, sodass der Iran wieder in den amerikanischen Orbit zur\u00fcckkehren w\u00fcrde. Trump lehnte diesen Plan jedoch in seinem Hochmut ab, da er weiterhin darauf beharrt, dass der Iran lediglich ein abh\u00e4ngiger Vasall der Vereinigten Staaten sein soll.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Drittens:<\/strong> Es handelt sich um eine Art Atempause im Kampf. In etwa einem Monat stehen in den Vereinigten Staaten die Zwischenwahlen an; und mit Blick auf den Wahlprozess ist eine Beruhigung der Lage bis zum Abschluss der Wahlen erforderlich, insbesondere der milit\u00e4rischen Auseinandersetzungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Offenbar sind diese drei Ziele \u2013 einzeln oder zusammengenommen \u2013 der Grund daf\u00fcr, dass sowohl die Vereinigten Staaten als auch Saudi-Arabien auf die Einnahme der jemenitischen Westk\u00fcste durch die Huthis nicht wirksam reagierten. <strong>Auf diese Weise wurde den Huthis erm\u00f6glicht, die Westk\u00fcste ohne nennenswerten Widerstand und mit Leichtigkeit unter ihre Kontrolle zu bringen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>10.<\/strong> So sehen wir, dass der anglo-amerikanische Hegemonialkampf im Jemen mit unverminderter H\u00e4rte fortgef\u00fchrt wird, allerdings mittels regionaler und lokaler Instrumente. Die Menschen im Jemen dienen diesem Konflikt als Brennstoff und leiden seit Jahrzehnten bitter unter seinen Folgen. Diesen Instrumenten wiederum geht es weit weniger um die Menschen als um ihre eigenen pers\u00f6nlichen Interessen. Daher kann es f\u00fcr den Jemen keine Befreiung geben, ohne sich dieser Instrumente zu entledigen, die es den miteinander rivalisierenden Kolonialm\u00e4chten erm\u00f6glichen, im Land zu bleiben und ihren Einfluss auszuweiten. Dies wiederum kann nur durch die Errichtung des rechtgeleiteten Kalifats gem\u00e4\u00df dem Plan des Prophetentums geschehen, das Allah verhei\u00dfen hat:<\/p>\n\n\n\n<section class=\"wp-block-kommy-quran-block\"><p class=\"quran-block-arabic\"><span>\ufd3f<\/span><span class=\"quran-block-arabic-content\">\u0648\u064e\u0639\u064e\u062f\u064e \u0627\u0644\u0644\u064e\u0651\u0647\u064f \u0627\u0644\u064e\u0651\u0630\u0650\u064a\u0646\u064e \u0622\u0645\u064e\u0646\u064f\u0648\u0627 \u0645\u0650\u0646\u0652\u0643\u064f\u0645\u0652 \u0648\u064e\u0639\u064e\u0645\u0650\u0644\u064f\u0648\u0627 \u0627\u0644\u0635\u064e\u0651\u0627\u0644\u0650\u062d\u064e\u0627\u062a\u0650 \u0644\u064e\u064a\u064e\u0633\u0652\u062a\u064e\u062e\u0652\u0644\u0650\u0641\u064e\u0646\u064e\u0651\u0647\u064f\u0645\u0652 \u0641\u0650\u064a \u0627\u0644\u0652\u0623\u064e\u0631\u0652\u0636\u0650<\/span><span>\ufd3e<\/span><\/p><p class=\"quran-block-trans-ref\"><span class=\"quran-block-translation\">Verhei\u00dfen hat Allah denen, die von euch glauben und gute Werke tun, dass Er sie gewiss zu Nachfolgern auf Erden machen wird [\u2026]<\/span><span class=\"quran-block-reference\"><span>[<\/span><span class=\"quran-block-reference-content\">24:55<\/span><span>]<\/span><\/span><\/p><\/section>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">und dessen Wiederkehr der Gesandte Allahs \ufdfa als Frohbotschaft verk\u00fcndet hat:<\/p>\n\n\n\n<section class=\"wp-block-kommy-hadith-block\"><p class=\"hadith-block-arabic\"><span class=\"hadith-block-arabic-content\">\u00ab\u062b\u064f\u0645\u064e\u0651 \u062a\u064e\u0643\u064f\u0648\u0646\u064f \u062e\u0650\u0644\u064e\u0627\u0641\u064e\u0629\u064c \u0639\u064e\u0644\u064e\u0649 \u0645\u0650\u0646\u0652\u0647\u064e\u0627\u062c\u0650 \u0627\u0644\u0646\u064f\u0651\u0628\u064f\u0648\u064e\u0651\u0629\u0650\u00bb<\/span><\/p><p class=\"hadith-block-trans-ref\"><span class=\"hadith-block-translation\">Sodann folgt ein Kalifat gem\u00e4\u00df dem Plan des Prophetentums.<\/span><span class=\"hadith-block-reference\"><span>[<\/span><span class=\"hadith-block-reference-content\">bei A\u1e25mad, a\u1e6d-\u1e6cay\u0101lis\u012b und al-Bazz\u0101r tradiert<\/span><span>]<\/span><\/span><\/p><\/section>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daher wenden wir uns an die Menschen im Jemen, die der Gesandte Allahs \ufdfa mit folgenden Worten lobend hervorhob:<\/p>\n\n\n\n<section class=\"wp-block-kommy-hadith-block\"><p class=\"hadith-block-arabic\"><span class=\"hadith-block-arabic-content\">\u00ab\u0627\u0644\u0652\u0625\u0650\u064a\u0645\u064e\u0627\u0646\u064f \u064a\u064e\u0645\u064e\u0627\u0646\u064d \u0647\u064e\u0627 \u0647\u064f\u0646\u064e\u0627\u00bb<\/span><\/p><p class=\"hadith-block-trans-ref\"><span class=\"hadith-block-translation\">Der \u012bm\u0101n (Glaubens\u00fcberzeugung) ist jemenitisch \u2013 dort ist er.<\/span><span class=\"hadith-block-reference\"><span>[<\/span><span class=\"hadith-block-reference-content\">bei al-Bu\u1e2b\u0101r\u012b tradiert<\/span><span>]<\/span><\/span><\/p><\/section>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<section class=\"wp-block-kommy-hadith-block\"><p class=\"hadith-block-arabic\"><span class=\"hadith-block-arabic-content\">\u00ab\u0627\u0644\u0652\u0641\u0650\u0642\u0652\u0647\u064f \u064a\u064e\u0645\u064e\u0627\u0646\u064d \u0648\u064e\u0627\u0644\u0652\u062d\u0650\u0643\u0652\u0645\u064e\u0629\u064f \u064a\u064e\u0645\u064e\u0627\u0646\u0650\u064a\u064e\u0629\u064c\u00bb<\/span><\/p><p class=\"hadith-block-trans-ref\"><span class=\"hadith-block-translation\">Das Rechtsverst\u00e4ndnis ist jemenitisch, und die Weisheit ist jemenitisch.<\/span><span class=\"hadith-block-reference\"><span>[<\/span><span class=\"hadith-block-reference-content\">bei al-Bu\u1e2b\u0101r\u012b und Muslim tradiert<\/span><span>]<\/span><\/span><\/p><\/section>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">und rufen sie dazu auf, uns als Hizb ut-Tahrir beizustehen, damit wir alle gemeinsam darauf hinarbeiten, die Verhei\u00dfung Allahs, des Gewaltigen und Allm\u00e4chtigen, und die Frohbotschaft Seines Gesandten \ufdfa zu verwirklichen, sodass wir sowohl im Diesseits wie auch im Jenseits erfolgreich sind \u2013 und dies ist wahrlich der gro\u00dfe Gewinn.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">15. Rab\u012b\u02bf al-\u0100\u1e2bir 1448 n.&nbsp;H.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">27.09.2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Tagen r\u00fccken die Huthis an der Westk\u00fcste mit Leichtigkeit vor. 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