{"id":15003,"date":"2023-01-27T19:43:28","date_gmt":"2023-01-27T18:43:28","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=15003"},"modified":"2023-01-27T19:43:28","modified_gmt":"2023-01-27T18:43:28","slug":"muslime-zwischen-links-und-rechts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=15003","title":{"rendered":"<strong>Muslime zwischen links und rechts<\/strong>"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Problem der Identit\u00e4t geht es vor allem um die Frage, wer die Bedingungen der Debatte festlegt. Die Muslime befinden sich inmitten einer Kluft zwischen einer konservativen Ideologie auf der einen Seite und einer liberalen und linken Ideologie auf der anderen. Dabei ist diese Kluft kein neues Ph\u00e4nomen, sondern besteht bereits seit langem. Neben anderen Themen spielen der Islam und die Muslime eine wichtige Rolle in der laufenden Debatte. Beim derzeitigen Debattenverlauf werden die Muslime allerdings daran gehindert, die Bedingungen der Debatte zu bestimmen. Die Muslime werden zum Objekt der Debatte und nie zu ihrem eigentlichen Thema.<\/p>\n\n\n\n<section class=\"wp-block-kommy-quran-block\"><p class=\"quran-block-arabic\"><span>\ufd3f<\/span><span class=\"quran-block-arabic-content\">\u0645\u064f\u0630\u064e\u0628\u0652\u0630\u064e\u0628\u0650\u064a\u0646\u064e \u0628\u064e\u064a\u0652\u0646\u064e \u0630\u064e\u0644\u0650\u0643\u064e \u0644\u064e\u0627 \u0625\u0650\u0644\u064e\u0649 \u0647\u064e\u0624\u064f\u0644\u064e\u0627\u0621\u0650 \u0648\u064e\u0644\u064e\u0627 \u0625\u0650\u0644\u064e\u0649 \u0647\u064e\u0624\u064f\u0644\u064e\u0627\u0621\u0650<\/span><span>\ufd3e<\/span><\/p><p class=\"quran-block-trans-ref\"><span class=\"quran-block-translation\">Unentschlossen schwanken sie zwischen diesen und jenen und gelangen weder zu diesen noch zu jenen.<\/span><span class=\"quran-block-reference\"><span>[<\/span><span class=\"quran-block-reference-content\">4:143<\/span><span>]<\/span><\/span><\/p><\/section>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was ist nun der Grund f\u00fcr dieses Z\u00f6gern und was ergibt sich daraus f\u00fcr die Muslime? Worin liegt unser strategischer Vorteil in solchen \u201eLinks-Rechts-Allianzen\u201c? In diesem Beitrag m\u00f6chte ich er\u00f6rtern, warum unsere Ausrichtung nach links oder rechts letzten Endes auf einen grausamen Optimismus hinausl\u00e4uft. So erkl\u00e4rte Lauren Berlant treffend, dass <em>eine optimistische Anh\u00e4nglichkeit grausam ist, wenn das Objekt des Begehrens selbst ein Hindernis f\u00fcr die Erf\u00fcllung der W\u00fcnsche darstellt, die den Menschen zu ihm gef\u00fchrt haben.<\/em> Sie ist insofern grausam, weil das muslimische Selbst damit weder verwirklicht noch gest\u00e4rkt werden kann, wenn es im Streben nach diesem illusorischen Optimismus verlorengeht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer Zeit, die vom Aufstieg des Populismus und des Rechtsextremismus beherrscht wird, kommt bei den Muslimen ein neuer Trend auf. Sie haben die Hoffnung, dass die Linke und ihre neuen Verb\u00fcndeten, die Liberalen, ihnen zu Hilfe eilen werden, um die Islamophobie eines feindlich gesinnten konservativen Lagers abzuwehren. Der altruistische Liberale oder der Linke erscheint dabei als Retter \u2013 wie ein \u201ewei\u00dfer Prophet der Moderne\u201c &#8211; und wird als Waffenbruder wahrgenommen. Im Gegenzug haben die Muslime das Bed\u00fcrfnis, sich f\u00fcr die vermeintliche \u201eUnterst\u00fctzung\u201c zu revanchieren und wollen sich solidarisch zeigen. Daher hegen und pflegen wir die Empfindlichkeiten unserer neu gefundenen linken und liberalen Verb\u00fcndeten. Infolgedessen wird Islamophobie mit Homophobie assoziiert, als w\u00fcrde es sich dabei um zwei gleicherma\u00dfen geschmacklose Formen desselben Hasses handeln. Beispiele f\u00fcr diese unbedachte Solidarit\u00e4t gibt es zuhauf. So streben einige Muslime eine konforme Darstellung des Islam in den Mainstream-Medien an, indem sie bestimmte islamische Normen (z. B. den Hidschab) mit liberalen Werten (z. B. der Selbstbestimmung) in Einklang bringen. Diese Solidarit\u00e4t wird jedoch mit einem hohen Preis bezahlt. Denn das liberale und das konservative Lager haben sich in stammes\u00e4hnliche Gesinnungsbastionen verwandelt, die sich erbittert bek\u00e4mpfen. Dabei hat jedes Lager seine eigenen vorgefertigten Themen, die so dargestellt werden, als seien sie untrennbar miteinander verbunden (z. B. die Bef\u00fcrwortung der Abtreibung auf der einen Seite und der Glaube an die Maskenpflicht auf der anderen). Jason Brennan erkl\u00e4rt: \u201eWenn Sie eine Auswirkung des Tribalismus sehen wollen, betrachten Sie, wie \u00dcberzeugungen zu bestimmten politischen Themen dazu neigen, sich zu gruppieren, obwohl diese Themen nichts miteinander zu tun haben.\u201c (Brennan 2016, 41) Existentialisten wie S\u00f8ren Kierkegaard bezeichnen dies als einen Prozess der \u201eNivellierung\u201c. Dabei verliert der Einzelne seine Authentizit\u00e4t, weil er dazu angehalten wird, sich einem \u201egemeinsamen Standard, meist dem kleinsten gemeinsamen Nenner,\u201c anzupassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dar\u00fcber hinaus verkennen wir, dass diese muslimisch-linken und muslimisch-liberalen B\u00fcndnisse kein echter Ausdruck gegenseitiger Solidarit\u00e4t sind, sondern eher ein faustischer Handel. Der Muslim wird nur dann als Muslim willkommen gehei\u00dfen, wenn sein Engagement f\u00fcr den Islam dem liberalen Diskurs folgt. Und f\u00fcr die Linke ist der Islam nur insofern willkommen, als er auf eine Kultur oder Identit\u00e4tspolitik reduziert wird. Nur einen derart verk\u00fcmmerten Islam ist die Linke bereit zu akzeptieren. Indem wir die Sprache unseres liberalen \u201eErl\u00f6sers\u201c benutzen, wird das Kopftuch zum Symbol individueller Freiheit. Es wirkt, als h\u00e4tte das muslimische Subjekt inzwischen beschlossen, die gewaltvollen Urspr\u00fcnge der liberalen Ordnung zu vergessen. Auch die ausgrenzenden Dogmen der Linken scheinen pl\u00f6tzlich aus der Erinnerung verschwunden zu sein. Durch die Ausl\u00f6schung der Geschichte &#8211; selbst der j\u00fcngeren Geschichte &#8211; ist sich der Muslim jener Tatsachen nicht mehr bewusst. So hat er vergessen, dass der liberale Retter in Wirklichkeit eine gr\u00f6\u00dfere Mitschuld an den kulturellen und wirtschaftlichen Genoziden in der muslimischen Welt tr\u00e4gt als sein konservativer Rivale. Im Drehbuch der Moderne &#8211; einer Geschichte von Erl\u00f6sung und Trag\u00f6die &#8211; ist der Muslim dem unilinearen Fortschritt der Geschichte unterworfen. So steuert er auf das \u201eEnde der Geschichte\u201c zu, wobei Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verschmelzen. In dem St\u00fcck, das bereits geschrieben wurde, ist sogar die Zukunft der muslimischen Welt dem Kolonialismus \u2013 vor allem dem geistigen &#8211; unterworfen. Um jener Rolle gerecht zu werden, die den Muslimen zugedacht wurde, m\u00fcssen sie die vormoderne Zugeh\u00f6rigkeit zu einem nicht s\u00e4kularisierten Islam aufgeben und sich den Rationalismus des Westens zu eigen machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im modifizierten postmodernen Drehbuch &#8211; welches etwas weniger dramatisch geschrieben wurde &#8211; steht uns ein existenzieller Fatalismus bevor. Darin h\u00f6rt der Muslim auf, als Muslim zu existieren, weil endg\u00fcltig festgestellt wird, dass der Islam lediglich ein soziales Konstrukt ist. Da jedoch nur die Gebote der Postmoderne fortan G\u00fcltigkeit besitzen sollen, erwartet alles andere dasselbe traurige Schicksal der ideologischen Ausl\u00f6schung. Der Muslim erweist sich wieder einmal als hilflos, denn er wird in einer bestimmten Geschichtsbetrachtung gefesselt und zum Gefangenen ihrer Konstruktionen, in der die Ungewissheit zur einzigen Doktrin erhoben wurde. Schlie\u00dflich ist unter dem wachsamen Auge der Postmoderne alles ungewiss, au\u00dfer dem unbestimmbaren Lauf und der Anarchie der Geschichte. Das einzige Absolute ist die Maxime, dass alles relativ und ungewiss ist. Im letzten Kapitel dieses St\u00fccks wird schlie\u00dflich auch der muslimische Akteur doch noch m\u00fcndig. Dies gelingt ihm, indem er sich von dem Prinzip verabschiedet, nur solchen Wahrheiten verpflichtet zu sein, die vermeintlich als absolut und essentialistisch gelten. Dadurch tritt schlie\u00dflich auch der Muslim in eine postmoderne Welt ein. Und w\u00e4hrend die Moderne die muslimische Welt mit einer zumindest halbwegs konsistenten Doktrin herausforderte, verf\u00fchrt die Postmoderne den Muslim mit ihrer Sophisterei und ihrer \u201epostideologischen\u201c Verlockung. Dabei gibt die postmoderne Welt ihre eigenen latenten metaphysischen Verpflichtungen, die sich aus der verbreiteten spirituellen Leere ergeben, weder zu noch setzt sie sich mit ihnen auseinander. Trotz der Gegens\u00e4tze zwischen den modernen und postmodernen Auspr\u00e4gungen des Liberalismus und der Linken stimmen sie in einem Punkt \u00fcberein. Ihr gemeinsamer Nenner besteht darin, dass beide Str\u00f6mungen von dem paternalistischen Wunsch getrieben werden, ihr eigenes Narrativ auf den unaufgekl\u00e4rten Muslim zu projizieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Problem liegt nicht nur in den \u00dcberzeugungen, sondern vor allem in der Haltung, die diesen \u00dcberzeugungen zugrunde liegt. Diese Haltung l\u00e4sst sich am besten als vors\u00e4tzliche Ignoranz bezeichnen. Mit Ignoranz ist hier nicht die Abwesenheit von Wissen gemeint. Sie bezieht sich vielmehr auf die <em>Art<\/em> des Wissens, das man sich aneignet, indem das \u201eWissen \u00fcber das, was ist\u201c sich in ein \u201eWissen \u00fcber das, was ich will\u201c verwandelt. Und was der vors\u00e4tzlich ignorante Mensch will, ist eben, sich anzupassen. Aus seiner Sicht zieht das (nicht s\u00e4kularisierte) muslimische Subjekt es vor, \u201ein der Illusion zu leben, seine Beziehung zur Welt nicht verhandeln zu m\u00fcssen\u201c. (K\u00f6nig 2020, 4) Diese vors\u00e4tzliche Ignoranz widersetzt sich der belastenden Tatsache, dass wir die Freiheit haben, neue politische Realit\u00e4ten zu schaffen, anstatt in einer Welt zu leben, die nicht von uns selbst geschaffen wurde. Die Unwissenheit als solche stellt somit unsere (althergebrachten) \u00dcberzeugungen in den Vordergrund, weil wir an der bereits bekannten Welt festhalten wollen. F\u00fcr die Muslime w\u00e4re das Ergebnis sowohl eine Entfremdung von sich selbst als auch von der Welt. Ali Shariati definiert Entfremdung sogar als Assimilation, als <em>das Verhalten eines Menschen, der absichtlich oder unabsichtlich beginnt, die Verhaltensweisen eines anderen zu imitieren<\/em>. <em>[\u2026] Zwanghaft und ohne Vorbehalt verleugnet er sich selbst, um seine Identit\u00e4t zu ver\u00e4ndern<\/em>. Das auf diese Weise indoktrinierte muslimische Selbst erw\u00e4gt nicht die M\u00f6glichkeit, dass es sich bei dieser Entscheidung nur um eine <em>Option<\/em> handelt und unsere F\u00e4higkeit zur Freiheit auch eine andere Alternative offenbaren k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der anderen Seite ist die Faktizit\u00e4t unserer Freiheit aus islamischer Sicht nicht bedingungslos. So hei\u00dft das arabische Wort f\u00fcr \u201eFreiheit\u201c <em>i\u1e2btiy\u0101r. <\/em>Dieses Wort unterscheidet sich allerdings von der bedingungslosen Konnotation des Begriffs <em>Freiheit<\/em> dadurch, dass <em>i\u1e2btiy\u0101r<\/em> sich aus dem Wurzelwort <em>\u1e2b\u0101ra (\u1e2bayra)<\/em> ergibt, was \u201egut\u201c bedeutet. Demnach beschreibt das Wort <em>i\u1e2btiy\u0101r<\/em> die kognitive F\u00e4higkeit, das Gute oder das Beste aus zwei Alternativen zu w\u00e4hlen. Indem das Selbst das Gute w\u00e4hlt, wird es sich selbst gerecht, da es diese Freiheit aus\u00fcbt (Attas 1995, 33-34). Dar\u00fcber hinaus ist der Mangel an Auswahlm\u00f6glichkeiten nicht nur bedauerlich, sondern gewisserma\u00dfen auch ironisch. Immerhin geht der Wunsch, sich der Linken oder der Rechten anzuschlie\u00dfen, auch mit dem Erwerb von Macht und\/oder Repr\u00e4sentation einher. Macht kann jedoch nicht dadurch angestrebt werden, dass sich das Selbst preisgibt, sondern durch die F\u00e4higkeit, Geschichte zu gestalten, ohne dabei das Selbst aufzugeben. (Han 2018, 42).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es existiert ein schmaler Grat zwischen Engagement und Unterordnung. Ersteres erfordert ein Mindestma\u00df an Ebenb\u00fcrtigkeit zwischen den beiden sich engagierenden Lagern. Eine derartige Ebenb\u00fcrtigkeit kann nur durch ideologische Koh\u00e4renz und die Artikulation konkurrierender Visionen erreicht werden. Andernfalls werden wir auch weiterhin in einem Zustand der Krise verweilen, in dem unser Diskurs lediglich dazu dient, eine Welt zu legitimieren, die nicht von uns selbst geschaffen wurde. Die Krise gipfelt sodann in einem Akt der Selbstunterwerfung unter konzeptionelle Hierarchien und Narrative, die vom muslimischen Selbst Besitz ergreifen und es schlie\u00dflich negieren. Das erste Narrativ postuliert den Triumph liberaler Werte, w\u00e4hrend das zweite, postmoderne Narrativ den Islam auf einen kulturellen Aspekt reduziert. Macht, oder besser gesagt, Repr\u00e4sentation, kann nicht ohne ein Bewusstsein dessen erreicht werden, was das Selbst ausmacht. Es ist n\u00e4mlich diese integrierte Ausstattung eines Menschen, seine Hingabe, die das Selbst vom \u201eAnderen\u201c abgrenzt. Dann, und nur dann, k\u00f6nnen wir in den historischen Prozess eintreten und uns mit der Linken und der Rechten als Subjekte und nicht als Objekte auseinandersetzen. Macht erfordert eine Vision, ein Projekt des Selbst und ein klares Erkennen der M\u00f6glichkeiten, die sich bieten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Quellen:<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Al\u2013Attas, Syed Muhammad Naquib. Prolegomena to the Metaphysics of Islam. Penerbit UTM Press, 2014.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Han, Byung-Chul. What is Power? John Wiley &amp; Sons, 2018.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">K\u00f6nig, Pascal D. \u201cTruth versus ignorance in democratic politics: An existentialist perspective on the democratic promise of political freedom.\u201d Contemporary Political Theory 20.3 (2021): 614-635.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quelle: <a href=\"https:\/\/criticalmuslimstudies.co.uk\/muslims-the-left-and-the-right\/\">https:\/\/criticalmuslimstudies.co.uk<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim Problem der Identit\u00e4t geht es vor allem um die Frage, wer die Bedingungen der Debatte festlegt.<\/p>\n","protected":false},"author":22,"featured_media":15002,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[594,1231,1643,2187],"class_list":["post-15003","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-konzeptionen","tag-debatte","tag-identitaet","tag-links","tag-rechts"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15003","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/22"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15003"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15003\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/15002"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15003"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15003"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15003"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}