{"id":10304,"date":"2018-09-06T00:00:00","date_gmt":"2018-09-05T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=10304"},"modified":"2018-09-06T00:00:00","modified_gmt":"2018-09-05T22:00:00","slug":"der-sechstagekrieg-und-der-verrat-an-palaestina","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=10304","title":{"rendered":"Der Sechstagekrieg und der Verrat an Pal\u00e4stina"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dem Sechstagekrieg, welcher vom 05. bis zum 10. Juni 1967 stattfand, wird oft nachgesagt, dass er die milit\u00e4rische \u00dcberlegenheit des Zionistengebildes (\u201eIsrael\u201c) gegen\u00fcber den arabischen M\u00e4chten demonstrierte. Israel allein zerst\u00f6rte drei arabische Nachbarstaaten \u2013 \u00c4gypten, Syrien und Jordanien \u2013 im Laufe von nur sechs Tagen. Betrachtet man jene Ereignisse, welche vor und w\u00e4hrend des Sechstagekriegs stattfanden, stellt man fest, dass \u201eIsrael\u201c den Krieg nicht notwendigerweise durch milit\u00e4rische \u00dcberlegenheit den anderen Staaten gegen\u00fcber gewann. Der folgende Direktvergleich sollte veranschaulichen, dass die aus israelischen B\u00fcrgern bestehende IDF (Israelische Verteidigungskr\u00e4fte) mit dem Milit\u00e4r der Muslime nicht mithalten konnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vergleich der milit\u00e4rische St\u00e4rke \u201eIsraels\u201c und der arabischen Streitkr\u00e4fte im Jahre 1967:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gepanzerte Brigaden: IDF 10, Araber 15<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fallschirm Brigaden: IDF 9, Araber 53<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Panzer: IDF 1300, Araber 2500<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Artilleriegesch\u00fctze: IDF 746, Araber 2780<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kampfjets: IDF 247, Araber 557<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Boden-zu-Luft-Waffen: IDF 5, Araber 26<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ahron Bregmann stellte diesen Vergleich in seinem Buch \u201e<em>Israels Kriege<\/em>\u201c zur Verf\u00fcgung und schreibt diesbez\u00fcglich: \u201e<em>Die arabischen Armeen waren klar \u00fcberlegen, sowohl in ihrer Anzahl an Soldaten, als auch in Hinblick auf materielle Rohstoffe.<\/em>\u201c Trotz dessen muss untersucht werden, welche Faktoren auf der arabischen Seite eine Rolle spielten, sodass es zu einer Niederlage \u2013 in nur sechs Tagen \u2013 kam, in Anbetracht dessen, dass sie den \u201eIsraelis\u201c milit\u00e4risch weit aus \u00fcberlegen waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Machtdemonstration <em>\u01e6am\u0101l \u02bfAbd an-N\u0101\u1e63irs<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als sich der Krieg anbahnte, gab der \u00e4gyptische Pr\u00e4sident, <em>\u01e6am\u0101l \u02bfAbd an-N\u0101\u1e63ir<\/em>, viele rhetorische Beleidigungen Israels von sich. Dies kann als blo\u00dfes politisches Posieren gedeutet werden, frei von jeglicher aufrichtigen Absicht, das zionistische Gebilde tats\u00e4chlich bek\u00e4mpfen zu wollen. So sagte der ehemalige Generalstab \u00c4gyptens, General Fauz\u012b: \u201e<em>\u02bfAbd an-N\u0101\u1e63ir wollte keinen Krieg mit Israel. Er war nur an dem Bild interessiert, dass der nach au\u00dfen abgibt. Aus diesem Grund gaukelte er St\u00e4rke vor, indem er die bewaffneten Einheiten nutzte.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die folgenden Punkte best\u00e4tigen die Richtigkeit der Worte von General <em>Fauz\u012b<\/em>:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl <em>N\u0101\u1e63ir<\/em> es so aussehen lassen hat, als w\u00fcrde \u00c4gypten das zionistische Gebilde angreifen, befanden sich alle seine Truppen in der N\u00e4he der Sinai-Grenze in einer Verteidigungsposition.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass die nach der Suezkrise entlang der \u00e4gyptischen Grenze stationierten Truppen der UN wegen eines Befehls von <em>N\u0101\u1e63ir<\/em> ihren Posten verlassen h\u00e4tten, stimmt nur zum Teil. Er befahl weder den R\u00fcckzug von UN-Truppen aus Gaza, noch aus <em>\u0160arm a\u0161-\u0160ay\u1e2b<\/em>, jenem Hafen, der den Durchgang der Meerenge von Tiran kontrollierte. Dies waren f\u00fcr \u201eIsrael\u201c vitale Interessen. Tats\u00e4chlich mussten die Truppen der UN ihre Position wegen des ehemaligen US-Generalsekret\u00e4rs, Sithu U Thant, verlassen. Er war es, der verlangte, dass alle Truppen entweder bleiben oder gehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und obwohl <em>N\u0101\u1e63ir,<\/em> nachdem die Truppen der UN das Gebiet verlie\u00dfen, ank\u00fcndigte, dass die Meerenge von Tiran geschlossen werden w\u00fcrde \u2013 was f\u00fcr Israel als Kriegsfall galt \u2013 wurde die Meerenge tats\u00e4chlich nie physisch versperrt. Weder vor, noch w\u00e4hrend des Sechstagekriegs. Was die Blockade anlangt, sagt Ahron Bregmann: \u201e<em>Es ist kompliziert. Was jedoch feststeht ist die Tatsache, dass die \u00e4gyptischen Truppen die Stra\u00dfe (von Tiran) nie blockierten. Sie blieb vor, als auch w\u00e4hrend des Krieges ge\u00f6ffnet.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>N\u0101\u1e63ir<\/em> wollte nicht derjenige sein, der Israel zuerst angreift. Vielmehr wartete er darauf, dass sie den ersten Angriff starteten, obwohl er sehr gut wusste, dass das f\u00fcr die \u00e4gyptischen Einheiten eine Katastrophe und f\u00fcr Israel klar zum Vorteil w\u00e4re. Als General <em>Sudki Ma\u1e25m\u016bd<\/em> von der Entscheidung <em>N\u0101\u1e63irs<\/em>, auf den ersten Schritt der Israelis zu warten, h\u00f6rte, protestierte er und sagte: \u201e<em>es wird uns l\u00e4hmen\u2026 es wird die bewaffneten Einheiten verkr\u00fcppeln.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 5. Juni 1967 startete das zionistische Gebilde einen erfolgreichen Luftangriff gegen die \u00e4gyptische Luftwaffe auf der Sinai-Halbinsel. Die \u00e4gyptischen Piloten waren unvorbereitet. Insgesamt musste der Verlust von 298 Flugzeugen hingenommen werden. Die meisten von ihnen befanden sich am Boden. Dass der Angriff auf die \u00e4gyptische Luftwaffe f\u00fcr \u201eIsrael\u201c so leicht war, lag nur daran, dass die Radarsysteme in \u00c4gypten ausgeschaltet waren als der Angriff stattfand. Zuf\u00e4lligerweise befanden sich Marshall <em>\u02bfAbd al-\u1e24ak\u012bm \u02bf\u0100mir<\/em> und Kriegsminister Schamseddin Badran genau zu dem Zeitpunkt, als \u201eIsrael\u201c mit dem Angriff begann, in einem Flugzeug auf dem Weg zur Sinai-Halbinsel. Dort sollten sie die Einheiten inspizieren. Damit der Flug nicht versehentlich abgeschossen wird, wurden die Radarsysteme ausgeschaltet. Diese Ma\u00dfnahme von Seiten der \u00e4gyptischen Regierung war mehr als nur inkompetent. Jeder im Land wusste, dass ein Angriff seitens \u201eIsraels\u201c bevorstand \u2013 man h\u00e4tte jederzeit mit einem Angriff rechnen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem die \u00e4gyptische Luftwaffe durch den Angriff lahmgelegt wurde, mussten sich die \u00e4gyptischen Einheiten von der Sinai-Halbinsel zur\u00fcckziehen. Die \u00e4gyptische Regierung forderte ihre Streitkr\u00e4fte zu einer planlosen und \u00e4u\u00dferst unorganisierten Art des R\u00fcckzugs auf. Dies war ein weiterer Faktor, der zur Niederlage \u00c4gyptens beitrug. Ahron Bergmann schreibt hinsichtlich der Art und Weise des R\u00fcckzugs der \u00c4gypter: \u201e<em>Ein f\u00e4higer und gekonnt gef\u00fchrter Schritt-f\u00fcr-Schritt-R\u00fcckzug h\u00e4tte das Leben dieser Menschen vielleicht retten k\u00f6nnen. Zumindest aber w\u00e4re es die in allen F\u00e4llen g\u00fcnstigere Variante gewesen. Der R\u00fcckzug der n\u00e4mlich stattfand, war das reine Chaos\u2026 mit katastrophalem Resultat: 2000 \u00e4gyptische Streitkr\u00e4fte kamen durch den Angriff Israels ums Leben, der R\u00fcckzug der \u00c4gypter kostete 10000 Leben.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Jordanien und Syrien<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Bezug auf Jordanien sollten wir nicht vergessen, dass die herrschende Dynastie durch die Briten nach dem Ersten Weltkrieg eingesetzt wurde. Jordanien hat im Jahr 1948 keinen ernsthaften Krieg gegen \u201eIsrael\u201c gef\u00fchrt, weil sie ohne die Erlaubnis der Briten nicht vormarschieren konnten. Dies zeigt sich deutlich am Sechstagekrieg. K\u00f6nig Abdullah plante, nur das Westjordanland einzunehmen. Als diese Information an die \u00d6ffentlichkeit geriet, sagte der britische Au\u00dfenminister Bevin zum Ministerpr\u00e4sidenten K\u00f6nig Abdullahs: \u201e<em>Es ist klar was zu tun ist. Marschiert jedoch auf keinen Fall in Gebiete ein, die den Juden geh\u00f6ren.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">K\u00f6nig Hussein war nicht anders als sein Gro\u00dfvater, K\u00f6nig Abdullah. Die Befreiung Pal\u00e4stinas war nie Teil seiner Agenda. Der wahre Grund f\u00fcr seine Teilnahme am Krieg gegen \u201eIsrael\u201c im Jahr 1967 kann mit den Worten Walt Rostows, dem Assistenten des ehemaligen US-Pr\u00e4sidenten Lyndon Johnson, beschrieben werden. Rostow schrieb Pr\u00e4sident Johnson am 15. November 1966 einen Bericht und beschwerte sich in diesem \u00fcber den Angriff \u201eIsraels\u201c auf Jordanien:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201e<em>Sie zerst\u00f6rten ein gut funktionierendes System der stillschweigenden Zusammenarbeit zwischen Hussein und den Israelis. Er stimmte stillschweigend zu, dem Westjordanland keinen Schutz zu gew\u00e4hren und bem\u00fchte sich darum, Terroristen in Jordanien zu bek\u00e4mpfen. Diese Art der Kooperation fortzuf\u00fchren wird nun mehr als nur unm\u00f6glich sein\u2026 Sie haben K\u00f6nig Abdullah(s Nutzen f\u00fcr uns) untergraben. Es kostete uns 500 Millionen USD, um ihn zu einem stabilisierenden Pfeiler an Israels l\u00e4ngster Grenze und direkt gegen\u00fcber von Syrien und dem Irak zu machen. Der Angriff Israels \u00fcbt nun Druck auf ihn aus und dr\u00e4ngt ihn zu einem Gegenangriff. Dieser Druck geht nicht blo\u00df von den radikal-arabischen M\u00e4chten und den Pal\u00e4stinensern in Jordanien aus, sondern ebenso von der Armee, die Hauptquelle seiner Macht. Vermutlich wird diese versuchen, jede Chance zu ergreifen um die Niederlage wiedergutzumachen.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Syrien erkl\u00e4rte seine Niederlage, bevor \u00fcberhaupt kriegerische Handlungen stattfanden. So hei\u00dft es in einem Artikel, der am 01. September 1967 im Time Magazine ver\u00f6ffentlicht wurde:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\u201e\u2026als Israel alle seine milit\u00e4rischen Mittel aufgebracht hat, um die Golanh\u00f6hen zu erobern, verk\u00fcndete Syrien \u00fcberlegter weise, dass sie dem Waffenstillstandsabkommen der UN zugestimmt haben.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im selben Artikel hei\u00dft es weiter:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201e<em>Ironischerweise haben die Syrer selbst den Sieg Israels beschleunigt. W\u00e4hrend sie Druck auf die Vereinigten Staaten aus\u00fcbten, damit das Waffenstillstandsabkommen m\u00f6glichst schnell in Kraft tritt, verk\u00fcndete \u201eDamascus Radio\u201c den Fall der Stadt Quneitra, Stunden vor der tats\u00e4chlichen Kapitulation. Der vorzeitige Bericht \u00fcber die Kapitulation der Armee demoralisierte die syrischen Streitkr\u00e4fte in den Golanh\u00f6hen. Innerhalb von nur 27 Stunden eroberten die Israelis die Golanh\u00f6hen. Auf Seite der Israelis starben 115 Menschen, 322 wurden verwundet. Die Syrer kostete dieser Umstand 1000 Menschenleben und unz\u00e4hlige Verwundete. Etwa 600 Syrer wurden von Israelis gefangen genommen.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wie der Diskurs um Pal\u00e4stina durch das Jahr 1967 geformt wurde<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Yigal Allon, Au\u00dfenminister \u201eIsraels\u201c, schrieb am Vortag des Angriffs: \u201e<em>Im Fall\u2026 eines neuen Krieges m\u00fcssen wir den schicksalshaften Fehler, den wir w\u00e4hrend des Unabh\u00e4ngigkeitskriegs (1948) begingen, um jeden Preis vermeiden\u2026 wir d\u00fcrfen den Kampf keinesfalls aufgeben, ehe wir nicht g\u00e4nzlich gesiegt haben: die territoriale Vollendung des Staates Israel.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Ende des Krieges waren die israelischen Truppen weniger als 50 Kilometer von Amman, 60 Kilometer von Damaskus und 110 Kilometer von Kairo entfernt. Israel eroberte das Westjordanland, Ost-Jerusalem, den Gazastreifen, die Golanh\u00f6hen und die Sinai-Halbinsel. Au\u00dferdem wurden die israelischen St\u00e4dte mit einer Pufferzone gegen eventuelle Attacken der Nachbarl\u00e4nder versehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit diesem Tag existieren Abkommen unterschiedlichster Art zwischen \u201eIsrael\u201c und der islamischen Welt, welche genauestens regeln, wie viel von ihnen besetztes Land die Israelis aufzugeben haben. So rufen die muslimischen Staatsf\u00fchrer zur Zeit zu einer Zweistaatenl\u00f6sung auf, mit dem Ziel, einen pal\u00e4stinensischen Staaten auf Basis der 1967 gezogenen Grenzen zu gr\u00fcnden. Diese Tatsache t\u00e4uscht nur \u00fcber den urspr\u00fcnglichen Fehler \u2013 die gewaltsame Gr\u00fcndung \u201eIsraels\u201c im Kern der islamischen Welt und die damit einhergehende Massenvertreibung von Pal\u00e4stinensern \u2013 hinweg.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Eine Geschichte des Verrats<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pal\u00e4stina wurde nicht nur im Sechstagekrieg verraten, sondern auch im Krieg davor, im Jahr 1958, der angeblich der Befreiung Pal\u00e4stinas diente. Ebenso im \u201eYom Kippur Krieg\u201c (zu Deutsch \u201eVers\u00f6hnungsfest\u201c). Dieser diente nur dem Zweck, dem damaligen Pr\u00e4sidenten \u00c4gyptens, Anwar al-Sadat, den Weg zur Befriedung mit \u201eIsrael\u201c zu ebnen. In Anbetracht ihrer bisherigen \u201eBem\u00fchungen\u201c war die Befreiung Pal\u00e4stinas scheinbar nie Teil der Agenda der islamischen Herrscher.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch heute sollten wir uns mit dem leeren Gerede der islamischen Herrscher nicht zufriedengeben. Sie reagieren zwar auf Trumps Anerkennung der neuen Hauptstadt \u201eIsraels\u201c, in Wahrheit jedoch haben sie nie auch nur einen Finger f\u00fcr Pal\u00e4stina krumm gemacht. Hinzu kommt, dass die Mitgliedsstaaten der Organisation f\u00fcr islamische Zusammenarbeit (OIC) erst k\u00fcrzlich, als Antwort auf Trumps Deklaration ihre Unterst\u00fctzung zur Gr\u00fcndung eines pal\u00e4stinensischen Staates \u201eauf Basis der 1967 gezogenen Grenzen\u201c erneuerten. Sie best\u00e4tigen ihr konsequentes Festhalten an der Zweistaatenl\u00f6sung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Organisation f\u00fcr islamische Zusammenarbeit legitimiert weiterhin die Existenz \u201eIsraels\u201c und damit die Existenz einer Besatzungsmacht im Herzen der islamischen Welt. Aus diesem Grund ist jede \u201eHandlung\u201c der Organisation f\u00fcr islamische Zusammenarbeit nur oberfl\u00e4chlicher Natur und behandelt nicht wirklich das zugrundeliegende Problem des pal\u00e4stinensischen Leids.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dem Sechstagekrieg, welcher vom 05. bis zum 10. Juni 1967 stattfand, wird oft nachgesagt, dass er die milit\u00e4rische \u00dcberlegenheit des Zionistengebildes (\u201eIsrael\u201c) gegen\u00fcber den arabischen M\u00e4chten demonstrierte. 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