{"id":10049,"date":"2016-06-21T00:00:00","date_gmt":"2016-06-21T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=10049"},"modified":"2016-06-21T00:00:00","modified_gmt":"2016-06-21T00:00:00","slug":"das-atomabkommen-zwischen-dem-iran-und-dem-westen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=10049","title":{"rendered":"Das Atomabkommen zwischen dem Iran und dem Westen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><b>Im Namen Allahs des Erbarmungsvollen des Barmherzigen<\/b><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Frage:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der UNO-Sicherheitsrat hat am 20.07.2015 das Atomabkommen ratifiziert, welches am 14.07.2015 in Wien vom Iran und der 5+1-Gruppe unterzeichnet wurde. Der urspr\u00fcngliche Termin f\u00fcr die Unterzeichnung war f\u00fcr den 30.06.2015 anberaumt, gem\u00e4\u00df dem Rahmenabkommen, das am 02.04.2015 im schweizerischen Lausanne abgeschlossen wurde. Seitdem wurde der Termin zweimal verschoben. Was beinhaltet das Abkommen, und welche Auswirkungen hat es insbesondere auf die regionale Situation? Wessen Interessen dient dieses Abkommen vorrangig?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Antwort:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist notwendig, die diesbez\u00fcglichen Stellungnahmen der einflussreichen L\u00e4nder und deren Positionen darzulegen, um den Sachverhalt zu verstehen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1. Anl\u00e4sslich des Wiener Abkommens hielt der amerikanische Pr\u00e4sident eine Fernsehansprache, in der er sagte: \u201eDas Abkommen schneidet dem Iran s\u00e4mtliche Wege ab, um zu Nuklearwaffen zu gelangen. [\u2026] Der Iran wird infolge dieses Abkommens zwei Drittel seiner installierten Zentrifugen au\u00dfer Betrieb nehmen (jene Maschinen, die zur Herstellung von hochangereichertem Uran f\u00fcr eine Atombombe notwendig sind, Anm.) und sie unter internationaler Aufsicht einlagern. Der Iran darf f\u00fcr die n\u00e4chste Dekade seine fortschrittlichen Zentrifugen nicht zur Herstellung von angereichertem Uran nutzen. Weiterhin wird der Iran 98% seiner Best\u00e4nde an angereichertem Uran entsorgen. Sollte der Iran gegen das Abkommen in irgendeiner Weise versto\u00dfen, wurde akzeptiert, dass s\u00e4mtliche Sanktionen unverz\u00fcglich wieder in Kraft treten. Dieses Abkommen erm\u00f6glicht es den Inspektoren, verd\u00e4chtige Einrichtungen zu kontrollieren. Kurzum, die f\u00fcr die Inspektionen zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde, die IAEA, wird jederzeit an jedem Ort Zugang erhalten.\u201c (BBC, 14.07.2015)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und der amerikanische Au\u00dfenminister John Kerry erkl\u00e4rte: \u201eEs (das Abkommen) wird etappenweise umgesetzt. Seine Umsetzung beginnt innerhalb von 90 Tagen nach Zustimmung durch den UNO-Sicherheitsrat. Einige der Beschl\u00fcsse sind f\u00fcr 15 Jahre und andere f\u00fcr 25 Jahre g\u00fcltig.\u201c (Russia Today, 14.07.2015).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Generalsekret\u00e4r der Internationalen Organisation, der die amerikanische Sicht vertritt, erkl\u00e4rte seinerseits in einer Aussendung: \u201eIch hoffe sehr und bin zuversichtlich, dass dieses Abkommen zu mehr Verst\u00e4ndnis und Zusammenarbeit bez\u00fcglich ernsthafter, bedrohlicher Herausforderungen im Nahen Osten f\u00fchren wird.\u201c Er f\u00fcgte hinzu: \u201eAuf diese Weise kann das Abkommen einen wichtigen Beitrag zu Frieden und Stabilit\u00e4t in der gesamten Region und dar\u00fcber hinaus leisten.\u201c (Elaph, 14.07.2015)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. Was Europas Hauptakteure \u2013 Frankreich, England und Deutschland \u2013 sowie ihre europ\u00e4ische Gefolgschaft betrifft, so haben auch sie das Abkommen bef\u00fcrwortet. Die Hohe Vertreterin der EU f\u00fcr Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik, Frederica Mogherini, \u00e4u\u00dferte hierzu: \u201eDas Abkommen ist ein historisches Ereignis und ein gutes Gesch\u00e4ft. Es h\u00e4lt schriftlich den friedlichen Charakter des iranischen Atomprogramms fest und beinhaltet verbindliche Vereinbarungen, die sicherstellen, dass der Iran keine Forschung oder Entwicklung zur Erlangung von Atomwaffen betreibt. Dies ist nicht das Ende, sondern vielmehr der Auftakt f\u00fcr eine neue Phase der Kooperation zwischen dem Iran und den internationalen Partnern.\u201c (Russia Today, 14.07.2015)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident begr\u00fc\u00dfte das Atomabkommen, das zwischen dem Iran und den Gro\u00dfm\u00e4chten geschlossen wurde. So sagte er in einer Fernsehansprache anl\u00e4sslich des Nationalfeiertags: \u201eDas Abkommen, welches wir unterzeichnet haben, ist von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung, und die Welt ist im Fortschritt begriffen [\u2026].\u201c Der britische Au\u00dfenminister Philip Hammond lobte ebenso das \u201ehistorische Abkommen\u201c, das am Dienstag bez\u00fcglich des iranischen Atomprogramms geschlossen wurde, und merkte an: \u201eEs stellt eine wichtige Ver\u00e4nderung in den Beziehungen zwischen dem Iran, seinen Anrainerstaaten und der Internationalen Gemeinschaft dar [\u2026].\u201c (Elaph, 14.07.2015) Und der deutsche Au\u00dfenminister Frank-Walter Steinmeier sagte: \u201eDas Abkommen wird zur Verbesserung der Sicherheit im Mittleren Osten beitragen\u201c. \u201eIsrael\u201c rief er dazu auf, sich mit dem Vertrag eingehend zu befassen, anstatt \u201egrobschl\u00e4chtige Kritik\u201c zu \u00fcben. (ARD, 14.07.2015)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">3. Russland und China haben keine weiteren Bedingungen gestellt und sich den Forderungen der westlichen Staaten auch nicht entgegengesetzt. Sie waren mit allen Punkten einverstanden. Der russische Pr\u00e4sident Putin war \u201eentz\u00fcckt\u201c \u00fcber den Anruf des amerikanischen Pr\u00e4sidenten nach der Unterzeichnung der endg\u00fcltigen Vereinbarung. Dieser wollte Russland damit einige Anerkennung zukommen lassen, als Gegenleistung f\u00fcr die russische Position, die f\u00fcr die USA unterst\u00fctzend wirkte. Im Grunde haben die USA bereits im Vorfeld das russische Einverst\u00e4ndnis f\u00fcr alles erhalten, was mit dem Iran und seinem Atomprogramm im Zusammenhang stand. So erkl\u00e4rte US-Au\u00dfenminister Kerry am 12.05.2015 w\u00e4hrend eines Treffens im russischen Sotchi mit Pr\u00e4sident Putin und ebenso mit seinem Amtskollegen Lawrow bez\u00fcglich der laufenden Gespr\u00e4che \u00fcber das Atomabkommen: \u201eDie Einheit zwischen Moskau und Washington in dieser Angelegenheit ist der Schl\u00fcssel zur Unterzeichnung der endg\u00fcltigen Vereinbarung.\u201d Deshalb begr\u00fc\u00dfte der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin den Beschluss \u00fcber das iranische Atomprogramm und sagte, die internationale Gemeinschaft habe es mit \u201egro\u00dfer Erleichterung\u201d aufgenommen, nachdem die Verhandlungen viele Jahre angedauert h\u00e4tten. Lawrow versprach in Wien, dass Russland \u201esich an praktischen Schritten zur Umsetzung des Abkommens beteiligen wird.\u201c (Elaph, 14.07.2015)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der chinesische Vertreter sagte: \u201eDer Umsetzung des Nuklearabkommens sollten alle (Beteiligten) mit Zuversicht entgegen sehen.\u201c Er wies darauf hin, dass \u201edie Umsetzung des Atomabkommens in den ersten Zehn Jahren von gro\u00dfer Wichtigkeit\u201d sei. (Al-Wifaaq, 20.07.2015) Dem f\u00fcgte er hinzu: \u201eObama hat sich beim chinesischen Pr\u00e4sidenten f\u00fcr seine Rolle in den Gespr\u00e4chen mit dem Iran bedankt.\u201c (Al-Arabiya Satellite News Channel, 21.07.2015)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">4. Was den Iran anbelangt, so \u00fcbertraf seine Freude \u00fcber das Abkommen jegliche Beschreibung! Ihr Feindbild vom \u201ekleinen\u201c und vom \u201egro\u00dfen Teufel\u201c haben sie kurzerhand \u00fcber Bord geworfen oder einfach vergessen. So \u00fcbertrug das iranische Fernsehen Obamas Begr\u00fc\u00dfungsrede zur Unterzeichnung des Abkommens live. Es war das zweite Mal in 36 Jahren, dass das iranische Fernsehen die Rede eine US-Pr\u00e4sidenten live im Fernsehen \u00fcbertr\u00e4gt. Dies, obwohl es seit 1980 keine diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden L\u00e4ndern gibt! Im Anschluss an Obama hielt der iranische Pr\u00e4sident eine Rede und bezeichnete das Abkommen als \u201eAufbruch\u201c zum Aufbau von Vertrauen zwischen seinem Land und dem Westen. So erkl\u00e4rte er: \u201eWenn dieses Abkommen auf eine gute Art und Weise umgesetzt wird [\u2026], dann wird es uns m\u00f6glich sein, das Misstrauen schrittweise zu beseitigen.\u201c (Elaph, 14.07.2015)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">5. Somit sind sich alle verhandelnden internationalen M\u00e4chte einschlie\u00dflich Deutschlands darin einig, dass es sich bei dem Abkommen um einen \u201ehistorischen Akt\u201c handelt. Sie alle sind den USA in ihrer Sicht gefolgt. Zwei Seiten haben sich jedoch gegen das Abkommen gestellt \u2013 nicht etwa deshalb, weil es den amerikanischen Interessen widerspricht, sondern aus anderen Gr\u00fcnden. Es sind dies die Republikanische Partei in den USA und \u201eIsrael\u201c, das zionistische Gebilde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Republikaner sind sich durchaus dar\u00fcber im Klaren, dass das Abkommen besonders im amerikanischen Interesse liegt. Dennoch wehren sie sich wie gewohnt mit aller H\u00e4rte dagegen, der Demokratischen Partei einen Erfolg zu g\u00f6nnen und einzugestehen, dass diese ein wichtiges Projekt im Interesse Amerikas erfolgreich besiegelt h\u00e4tte. Dies spielt umso mehr eine Rolle, als Wahlen bevorstehen, was im Grunde nichts Neues ist. Man erinnere sich an die Krise um die amerikanischen Geiseln im Iran, die vom 04.11.1979 bis zum 20.01.1981 andauerte. Damals lie\u00dfen die Republikaner nichts unversucht, um eine L\u00f6sung in der Angelegenheit durch den demokratischen Pr\u00e4sidenten Carter zu verhindern, bis seine Amtszeit abgelaufen war und die Republikaner den Pr\u00e4sidenten stellten. Und so kam es auch. So nahmen hohe Vertreter der Republikaner Kontakt zu hohen Vertretern des Khomeini-Regimes auf. Man vereinbarte, dass es w\u00e4hrend der Amtszeit Carters zu keiner Freilassung der Geiseln kommen d\u00fcrfe. Dies solle bis zum Amtsantritt des republikanischen Kandidaten Reagan aufgeschoben werden. Im Gegenzug hierf\u00fcr erhielten die Iraner amerikanische Waffenlieferungen, eingefrorene iranische Konten wurden freigegeben und noch weitere Zugest\u00e4ndnisse wurden gemacht. Gerade einmal 20 Minuten nachdem Reagan den Amtseid f\u00fcr das Pr\u00e4sidentenamt abgelegt hatte, wurden die Geiseln freigelassen, und wenige Stunden sp\u00e4ter landeten sie mit dem Flugzeug in Washington. Reagans Unterst\u00fctzer sprachen von einem \u201eWunder\u201c: Allein der Amtsantritt Reagens habe gereicht, um die Krise zu beenden!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei dem Atomabkommen verh\u00e4lt es sich \u00e4hnlich. So handelt es sich um ein traditionelles Gerangel zwischen Republikanern und Demokraten im Vorfeld von Wahlen und nicht um einen Meinungsdissens \u00fcber die amerikanischen Interessen. Es geht n\u00e4mlich darum, wer den Erfolg f\u00fcr sich verbuchen darf. Beide Parteien verstehen, dass es sich bei dem Nuklearabkommen um einen gro\u00dfen Erfolg f\u00fcr Amerika handelt. Doch wollen die Republikaner nicht, dass die Demokraten den Erfolg in einer vitalen Angelegenheit f\u00fcr sich verbuchen. Vor diesem Hintergrund stellte sich die republikanische Opposition quer und lehnt eine Unterzeichnung des Abkommens durch den Kongress, der von den Republikanern dominiert wird, ab. Denn im November dieses Jahres finden in den USA die Pr\u00e4sidentschaftswahlen statt. Und die Republikaner wollen nicht, dass die demokratische Partei, die ja die jetzige Administration unter der F\u00fchrung Obamas stellt, sich mit einem gro\u00dfen Erfolg profilieren kann, der ihr einen Sieg bei den Pr\u00e4sidentschaftswahlen erm\u00f6glicht. Obama ist sich dessen bewusst und drohte deshalb mit einem Veto, falls die Republikaner weiterhin in der Opposition verharren und im Kongress eine Zustimmung des Abkommens verhindern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was das Zionistengebilde betrifft, so h\u00e4tte es sich ein solches Abkommen in seinen k\u00fchnsten Tr\u00e4umen nicht erhofft. Denn nun ist es konkurrenzlos der einzige Besitzer von Atomwaffen in der gesamten Region. Und dennoch hat es nach au\u00dfen hin den Atom-Deal aus drei Gr\u00fcnden abgelehnt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1. Die Juden rechnen damit, dass die Republikanische Partei die kommenden Pr\u00e4sidentschaftswahlen gewinnen wird. Nun wollen sie den Republikanern im Vorwahlkampf zur Seite stehen, um im Falle eines Wahlsieges bei ihnen \u201eetwas gut zu haben\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. Da die Demokraten auf die Stimmen der j\u00fcdischen Lobby angewiesen sind, erwarten die Juden von Obama, dass er durch bes\u00e4nftigende Gesten ihr Wohlwollen suchen wird. Die ablehnende Haltung Israels ist daher als Erpressungsversuch zu verstehen (um noch mehr \u201erauszuholen\u201c).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">3. Was \u201eIsrael\u201c jedoch haupts\u00e4chlich dazu motiviert hat, das Abkommen abzulehnen, ist folgender Umstand: Die Juden sind sich im Klaren dar\u00fcber, dass die Herrscher im Iran und auch in allen anderen muslimischen L\u00e4ndern, die die Rechte der Umma und ihre Waffen ver\u00e4u\u00dfern, sich nicht mehr lange halten werden. Der Tag, an dem die islamische Umma zu ihrem d\u012bn zur\u00fcckfinden wird und ihre Wissenschaftler f\u00fcr sie erneut eine vitale Industrie aufbauen werden, wird bald kommen. Die Juden ahnen dies bereits. Deshalb behaupten sie, dass das Abkommen nicht weit genug geht, um dadurch einen entsprechenden Druck aufzubauen, damit nach der Verfolgung der Atomwaffen im Iran und anderen islamischen L\u00e4ndern auch die Atomphysiker und Nuklearwissenschaftler in der islamischen Welt verfolgt und unsch\u00e4dlich gemacht werden\u2026!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus diesen Gr\u00fcnden gab das zionistische Gebilde an, das Abkommen abzulehnen. Ansonsten wissen die Juden, dass sowohl die Demokraten als auch die Republikaner f\u00fcr die Sicherheit ihres Gebildes einstehen. Israel wei\u00df, dass es ohne den Schutz der Amerikaner seine eigene Sicherheit nicht gew\u00e4hrleisten kann. Denn die Juden haben keinen Halt und keinen Fortbestand, au\u00dfer durch \u201eein Seil Allahs (t)\u201c oder \u201eein Seil der Menschen\u201c. Ihr Seil zu Allah \u2013 d. h. ihren Bund mit Ihm \u2013 haben sie schon vor langer Zeit gekappt. Und so klammern sie sich an das Seil der Menschen. Ihre Sicherheit h\u00e4ngt somit von einem \u00e4u\u00dferen Faktor ab. Ein derartiges Nuklearabkommen stellt einen Eckpfeiler bei der Wahrung der Sicherheit Israels dar, deshalb ist ihre Ablehnung nur vorget\u00e4uscht. Dies erkl\u00e4rt auch, weshalb Obamas Verteidigungsminister Carter zur selben Zeit, als Netanjahu Obama kritisierte, in Israel mit gro\u00dfen Ehren empfangen wurde und sagte: \u201eIsrael ist die St\u00fctze unserer Politik im Nahen Osten, und wir werden es dem Iran niemals erlauben, in den Besitz von atomaren Waffen zu gelangen. Wir sind entschlossen, die Sicherheit und Verteidigung unserer Verb\u00fcndeten in der Region zu gew\u00e4hrleisten.\u201c (Quds Net, 20.07.2015)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">6. Anhand dieser \u00c4u\u00dferungen und Stellungnahmen wird Folgendes ersichtlich:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">a) Die USA waren sehr darauf bedacht, das Nuklearabkommen mit dem Iran abzuschlie\u00dfen. Sie sind mit dieser Angelegenheit auf eine Weise umgegangen, als ob es sich um eine Schicksalsfrage f\u00fcr sie handelt und nicht f\u00fcr den Iran, f\u00fcr Europa oder f\u00fcr ein anderes Land. So hat der amerikanische Pr\u00e4sident die Verhandlungen aus der Ferne geleitet und sich pers\u00f6nlich mit Nachdruck und Eifer f\u00fcr den Abschluss des Abkommens eingesetzt. Er hat seinen Au\u00dfenminister f\u00fcr ganze drei Wochen mit der Sache besch\u00e4ftigt, zus\u00e4tzlich zum Aufbau von Kontakten und anderen Anstrengungen, die im Vorfeld unternommen wurden. All dies verdeutlicht die Wichtigkeit dieses Abkommens f\u00fcr Amerika, f\u00fcr seine Interessen und die Interessen der Obama-Administration, die es hierdurch geschafft hat, den Iran vertraglich auf Jahrzehnte hinaus zu binden und ihn von der Herstellung jeglicher Art von Kernwaffen fernzuhalten!<br>Nun muss man diesen Sachverhalt mit fr\u00fcheren \u00c4u\u00dferungen Obamas und anderer amerikanischer Verantwortlicher verkn\u00fcpfen, die alle die besondere strategische Rolle des Iran in der Region und ihre Bereitschaft zur Kooperation mit ihm betont haben. Offensichtlich findet diese Kooperation ja tats\u00e4chlich schon statt. Auch best\u00e4tigen dies \u00c4u\u00dferungen iranischer Verantwortlicher, die offen zugeben, dass sie mit den USA im Irak und in Afghanistan kooperieren. Weiterhin seien sie bereit, gemeinsam \u201eTerrorismus und Extremismus\u201c zu bek\u00e4mpfen. Und dieser Bereitschaft haben die Amerikaner bereits stillschweigend zugestimmt, indem sie den Iran dabei gew\u00e4hren lassen, mithilfe seiner libanesischen Partei (Hisbollah) in Syrien sein Unwesen zu treiben. Weiterhin lassen die USA den Iran im Jemen gew\u00e4hren, wo er die Huthis mit Waffen- und Munitionslieferungen unterst\u00fctzt, damit die USA in der Lage sind, ihren Einfluss auf den Jemen auszudehnen. All das zeigt, dass die Amerikaner mit dem Abkommen die Situation f\u00fcr den Iran durch die Aufhebung der Sanktionen und die Etablierung offener Beziehungen zu ihm erleichtern wollen, damit er weiterhin die Rolle spielen kann, die den USA ihre Arbeit vereinfacht, sie entlastet und ihre Intrigen und Machenschaften gegen die Staaten und V\u00f6lker der Region verdeckt. Der Iran soll also weiterhin die amerikanische Politik durchf\u00fchren, wie es im Irak, im Jemen und in Syrien bereits geschieht. Allerdings soll das nicht mehr hinter einem Vorhang geschehen, der die Sicht verstellt und die Wahrheit nur obskur erkennen l\u00e4sst, wie es bis jetzt der Fall war, sondern sich hinter einem durchsichtigen Vorhang abspielen, wenn nicht gar auf offener B\u00fchne!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">b) Andererseits war zu beobachten, dass die drei europ\u00e4ischen Staaten nur am Rande der Verhandlungen beteiligt waren. Betrachtet man n\u00e4mlich deren Ablauf, so waren es fast ausschlie\u00dflich Vereinbarungen, welche die USA mit dem Iran im Alleingang arrangierten. Dies betraf die Aufhebung der Sanktionen, die Inhalte des Atomabkommens selbst und die Indienststellung des Iran zur Umsetzung der amerikanischen Projekte in der Region. Zweifellos haben die Europ\u00e4er das auch erkannt. Denn die meisten Geheimtreffen und sogar die entscheidenden \u00f6ffentlichen Zusammenk\u00fcnfte fanden allein zwischen den amerikanischen und den iranischen Vertretern statt. Von daher war es f\u00fcr die Europ\u00e4er offenkundig, dass das von den USA vorbereitete Abkommen ratifiziert werden w\u00fcrde. Und so gingen die europ\u00e4ischen, insbesondere die franz\u00f6sischen Einw\u00e4nde gegen das Abkommen immer weiter zur\u00fcck und es wurde letztlich unterzeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Europ\u00e4er waren der Ansicht, dass sie ein St\u00fcck vom Kuchen des amerikanischen Abkommens ergattern sollten, vor allem infolge der Aufhebung der Sanktionen. Und so eilten sie in die iranische \u201eArena\u201c. England gab bekannt, dass es seine Botschaft im Iran er\u00f6ffnen werde, und Frankreich teilte mit, dass der Au\u00dfenminister nach Teheran reisen werde. Auch die deutschen Unternehmen bereiteten sich darauf vor, sofort in den Iran aufzubrechen. Seit einiger Zeit schon arbeiten sie Zukunftsprogramme und Projekte f\u00fcr den Iran aus, die die deutsche Wirtschaft dort umsetzen wird. Aus Berichten in deutschen Medien ist dies klar hervorgegangen. Es scheint, als ob die Deutschen schon seit einiger Zeit sicher waren, dass das Abkommen unterzeichnet wird. Sie f\u00fchlten, dass der Iran einlenken w\u00fcrde, und wussten, dass er nur von einem Fingerzeig der Amerikaner abh\u00e4ngig ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von daher blieb den Europ\u00e4ern, nachdem sie erkannt hatten, dass sie das US-iranische Atomabkommen weder verhindern noch den amerikanischen Einfluss eind\u00e4mmen k\u00f6nnen, keine Wahl. Ihnen blieb nur \u00fcbrig, sich dem Iran zuzuwenden, um &#8211; in Form von Investitionen und Projekten &#8211; etwas von der Beute zu ergattern. \u00dcber diesen Weg k\u00f6nnen sie dann versuchen, langfristig innerhalb des Irans aktiv zu werden, um den europ\u00e4ischen Einfluss dort zur\u00fcckzugewinnen oder einen Teil davon neben dem amerikanischen zu etablieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">c) China und Russland haben keine Bestrebungen nach Einfluss im Iran. Wenn ihnen die Amerikaner die Handelsbeziehungen zum Iran durch die Aufhebung der Sanktionen erleichtern, dann gen\u00fcgt es ihnen. Wenn dem noch ein Anruf von Obama mit Danksagungen hinzugef\u00fcgt wird, weil sie sich dem Nuklearabkommen nicht entgegengestellt haben, so ist es f\u00fcr sie eine positive Sache.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">d) Der Iran hatte seinerseits nur die Aufhebung der Sanktionen im Blick, um als scheinbarer Sieger aus den Verhandlungen hervorzugehen, auch wenn ihnen dadurch die Waffe der machtvollen W\u00fcrde f\u00fcr den Islam und die Muslime entrissen wurde und die amerikanischen Pl\u00e4ne in der Region nun noch schneller, noch effektiver und in noch h\u00f6herer Frequenz umgesetzt werden als es bislang schon der Fall war! Sie stellten ihre Freude \u00fcber das Abkommen von offizieller Seite und ebenso von Seiten der iranischen Massen zur Schau, weil die Sanktionen damit aufgehoben wurden. Jedoch verschwiegen sie den Preis daf\u00fcr! So hielt Irans Pr\u00e4sident Hassan Ruhani unmittelbar nach der Unterzeichnung des Abkommens eine Rede im iranischen Fernsehen, allerdings erst nachdem Obama seine Rede beendet hatte. Ruhani pries das Abkommen und betonte, dass es die Bestrebungen des Iran verwirklicht habe. Er sagte: \u201eS\u00e4mtliche \u00fcber den Iran verh\u00e4ngten Sanktionen werden an jenem Tage aufgehoben, an dem das Abkommen in Kraft tritt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Gegenzug f\u00fcr die Aufhebung dieser Sanktionen mussten jedoch Zugest\u00e4ndnisse gemacht werden, die kein freier Staat akzeptieren w\u00fcrde, schon gar nicht ein Staat, der das islamische Banner hochh\u00e4lt. Jede Person, die bei Verstand ist, sich mit den gemachten Zugest\u00e4ndnissen und ihren Auswirkungen eingehender befasst und sie genau untersucht, wird aufgrund ihrer Heftigkeit aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Nach der Bekanntgabe des Abkommens ver\u00f6ffentlichte \u201eRussia Today\u201c am 14.07.2015 auf ihrer Website die wichtigsten Punkte davon, zu denen die folgenden z\u00e4hlen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8211; Langfristige Restriktionen wurden dem iranischen Atomprogramm auferlegt; Uran darf lediglich auf bis zu 3,67 % angereichert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8211; Reduzierung der Zahl der Zentrifugen um mehr als zwei Drittel auf 6104, wobei nur 5060 davon aktiv sein d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8211; Reduzierung des Bestands an angereichertem Uran um 98% von derzeit 10.000 Kilogramm auf 300 Kilogramm<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8211; Der atomare Brennstoff darf f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre nicht exportiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8211; In den n\u00e4chsten 15 Jahren darf der Iran keine Schwerwasserreaktoren mehr bauen und keine Ger\u00e4tschaften von einer Atomanlage zur anderen verlegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8211; Der Schwerwasserreaktor in Arak muss umkonstruiert werden, damit kein waffenf\u00e4higes Plutonium mehr hergestellt werden kann. Die abgebrannten Brennelemente m\u00fcssen au\u00dfer Landes gebracht werden. Der Kern der Reaktoranlage muss zerst\u00f6rt oder au\u00dfer Landes gebracht werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8211; S\u00e4mtliche nuklearen Aktivit\u00e4ten des Iran unterliegen f\u00fcr bis zu 25 Jahre der Aufsicht der IAEA (Internationale Atomenergiebeh\u00f6rde). Den Inspektoren ist zu s\u00e4mtlichen verd\u00e4chtigen Orten und \u2013 nach R\u00fccksprache mit Teheran \u2013 ebenso zu den milit\u00e4rischen Zonen Zutritt zu gew\u00e4hren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8211; Verl\u00e4ngerung des Waffenembargos f\u00fcr weitere f\u00fcnf Jahre bzw. acht Jahre f\u00fcr ballistische Raketen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8211; Die Freigabe von eingefrorenen iranischen Geldern und Verm\u00f6genswerten in H\u00f6he von mehreren Milliarden Dollar<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8211; Die Aufhebung der seitens der USA und Europa gegen den Iran verh\u00e4ngten Sanktionen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dar\u00fcber hinaus hat der Iran eine so genannte \u201eRoadmap\u201c als Zusatzprotokoll mit der IAEA unterzeichnet. Darin wurde unter anderem Folgendes vereinbart:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die dem Iran auferlegten Fesseln im Nuklearbereich bleiben f\u00fcr 8 Jahre bestehen. Der Iran unterl\u00e4sst es f\u00fcr die Dauer von 15 Jahren, wissenschaftliche Forschungen im Rahmen der Behandlung von nuklearem Brennstoff durchzuf\u00fchren. Die Reserve an gering angereichertem Uran darf im Iran f\u00fcr die Dauer von 15 Jahren 300 Kilogramm nicht \u00fcbersteigen. Der Iran verpflichtet sich bis zum 15. Oktober, s\u00e4mtliche Fragepunkte mit m\u00f6glicher milit\u00e4rischer Ausrichtung im Gespr\u00e4ch mit der IAEO zu kl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die iranische Nachrichtenagentur Fars berichtete hierzu am 14.07.2016: \u201eDer Entwurf des Abkommens sieht vor, dass s\u00e4mtliche iranische Anlagen einschlie\u00dflich der milit\u00e4rischen inspiziert werden d\u00fcrfen [\u2026].\u201c Hinzu kommt die in der Rede Obamas im Anschluss an das Abkommen ergangene Klarstellung: \u201e[\u2026] Es wurde akzeptiert, dass die Sanktionen unmittelbar wieder in Kraft treten, sollte das Abkommen in irgendeiner Weise verletzt werden. [\u2026]\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie bereits erw\u00e4hnt, wird jeder, der diese Zugest\u00e4ndnisse eingehend untersucht, von ihrer Heftigkeit schockiert sein. Was einen jedoch am meisten verwundert, ist die Tatsache, dass das iranische Regime all diese dem\u00fctigenden Konzessionen als Sieg darstellt! Es gibt Leute, die Fehler begehen, diese hinterher aber zugeben und korrigieren. Oder sie versuchen zumindest, sie zu korrigieren. Solchen Menschen kann man ihre Fehler nachsehen. Was jedoch Leute betrifft, die mit voller Absicht schlimme Katastrophen f\u00fcr die Umma herbeif\u00fchren und dies dann noch als Sieg und Erfolg verkaufen, so hat es damit wahrlich eine finstere Bewandtnis. Doch die Finsternis, mit der das Ruhani-Regime die Wahrheit umh\u00fcllt hat, konnte durch das Licht, das von einigen aufmerksamen Personen im Iran auszugehen beginnt, ein wenig aufgehellt werden. So hat die iranische Webseite Rajaa den Freudentaumel bez\u00fcglich des Abkommens kritisiert und erkl\u00e4rt: \u201eEs ist kein Sieg, sondern vielmehr eine vernichtende Niederlage, denn es hat die T\u00fcren zu einem gro\u00dfen Bereich iranischer Nukleartechnologie geschlossen.\u201c (Elaph Website, 14. Juli 2015).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sogar Khamenei erkannte, dass es sich nur um einen vorget\u00e4uschten Sieg handelt, vor allem als er sah, dass das iranische Fernsehen die Rede Obamas vor der Rede des eigenen Pr\u00e4sidenten ausstrahlte! Und so versuchte \u201edas geistige Oberhaupt der Revolution\u201c, die Niederlage etwas zu korrigieren, indem er die USA als arrogant beschrieb, darauf hinwies, dass sich die Politik der USA von seiner unterscheide und er mit den USA nicht verhandeln werde. Aber wann hat er das verk\u00fcndet? Nachdem er bereits bis zum \u00dcberma\u00df verhandelt hatte und das iranische Atomprogramm durch die USA erledigt wurde. Selbst die Aufhebung der Sanktionen und die Freigabe der eingefrorenen Gelder, mit dem das Regime seine verheerenden Zugest\u00e4ndnisse zu rechtfertigen versucht, stellen kein schlagendes Argument dar, auch wenn Ruhani in seinen Reden nicht m\u00fcde wird, das zu betonen. So meinte er: \u201eDiese Sanktionen haben zahlreiche Probleme in der iranischen Gesellschaft verursacht.\u201c (23.06.2015) Er wiederholte dies in seiner Rede nach der Unterzeichnung des Abkommens, die das iranische Fernsehen ausstrahlte. Dort sagte er: \u201eDie Sanktionen haben Spuren in der iranischen Bev\u00f6lkerung hinterlassen.\u201c (14.07.2015)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch all dies ist Augenwischerei, denn die Spuren der Sanktionen werden nicht durch erniedrigende Zugest\u00e4ndnisse beseitigt, sondern durch die ehrliche und aufrichtige Implementierung der islamischen Gesetze. Dazu z\u00e4hlt insbesondere das islamische Wirtschaftssystem mit den Gesetzen des \u00f6ffentlichen und des staatlichen Eigentums. Diese Implementierung muss durch M\u00e4nner erfolgen, die das Versprechen, das sie Allah gegen\u00fcber geleistet haben, aufrichtig erf\u00fcllen und die gewaltigen Ressourcen des Iran oberhalb und unterhalb der Erdoberfl\u00e4che auf richtige Art und Weise n\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieses System ist im Buche Allahs und in der Sunna Seines Gesandten (s) verankert. Jeder, der ein Herz hat, zuh\u00f6rt und aufmerksam ist, kann es verstehen. All das wird die Menschen mit Leben f\u00fcllen und ihnen einen umfassenden Aufstieg aus ihrem misslichen Dasein bescheren. Die Wirkung der Sanktionen wird sich dann umkehren und sich gegen jene wenden, die sie selbst verh\u00e4ngt haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was nun die Freigabe der Gelder anlangt, so ist auch dieses Argument hinf\u00e4llig. Stellt man n\u00e4mlich die Kosten f\u00fcr die Waffen, auf die der Iran verzichtet hat, den Geldern gegen\u00fcber, die durch die Unterzeichnung des Abkommens freigegeben werden (sollen), so ergibt sich kaum ein Unterschied. Wenn man dem noch den ideellen Wert hinzuf\u00fcgt, den die Umma durch das Abtreten eines wichtigen Teils ihrer Waffenkraft verliert, wie schlimm sieht dann die Bilanz aus?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf diese entschlossene und islamrechtlich korrekte Weise muss den Sanktionen begegnet werden und nicht durch dem\u00fctigende Zugest\u00e4ndnisse!<\/p>\n\n\n\n<section class=\"wp-block-kommy-quran-block\"><p class=\"quran-block-arabic\"><span>\ufd3f<\/span><span class=\"quran-block-arabic-content\">\u0625\u0650\u0646\u064e\u0651 \u0641\u0650\u064a \u0647\u064e\u0640\u0670\u0630\u064e\u0627 \u0644\u064e\u0628\u064e\u0644\u064e\u0627\u063a\u064b\u0627 \u0644\u0650\u0651\u0642\u064e\u0648\u0652\u0645\u064d \u0639\u064e\u0627\u0628\u0650\u062f\u0650\u064a\u0646<\/span><span>\ufd3e<\/span><\/p><p class=\"quran-block-trans-ref\"><span class=\"quran-block-translation\">Hierin liegt wahrlich eine Botschaft f\u00fcr ein Volk, das (Allah) dient.<\/span><span class=\"quran-block-reference\"><span>[<\/span><span class=\"quran-block-reference-content\">21:106<\/span><span>]<\/span><\/span><\/p><\/section>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">6. \u0160auw\u0101l 1436 n. H.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">22. Juli 2015<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der UNO-Sicherheitsrat hat am 20.07.2015 das Atomabkommen ratifiziert, welches am 14.07.2015 in Wien vom Iran und der 5+1-Gruppe unterzeichnet wurde. 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